Samstag, 31. Dezember 2022

Foodblogbilanz 2022




Zum ersten Mal erstelle ich heute zu Silvester, bevor das Feiern losgeht, eine Foodblogbilanz und verlinke sie gern mit dem Blog von Sabrina und Steffen. Danke an euch für die Ausrichtung dieser Rückblicke, ich lese sie immer gern! Ich blogge ja "erst" seit 2012 und fand nun, dass nach 10 Jahren endlich ein Jahresrückblick fällig wäre... 



1. Was war 2022 dein erfolgreichster Blogartikel?




Der äthiopische Hühner-Schmortopf Doro Wot für die "kulinarische Weltreise" und meine Erinnerung an einen besonderen Menschen hatte heuer die meisten Aufrufe, 




...gefolgt von meiner Version der grönländischen Suppe Suaasat. Das Recherchieren über Grönland, Schreiben dieses Beitrages im Hochsommer und die arktischen Buchtipps haben mir großen Spaß gemacht. 


"Ewiger" Spitzenreiter an Aufrufen gilt dem Blogartikel über die Schlehenmarmelade. Die nehme ich mir für nächstes Jahr wieder vor. 



2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?




Als der Ukraine Krieg noch jung war, habe ich Rindsrouladen zubereitet, die den Namen der heute ukrainischen Stadt Lemberg tragen. Als Lemberg zur österreichischen Monarchie gehörte, wurde dort  mein Großvater geboren. Ich habe die Stadt leider nie besucht...





Die Altwiener Küche und Geschichte liegt mir am Herzen und es interessiert mich, wie früher gekocht und gelebt wurde. Die gebackenen "Mäuse" aus Germ- / Hefeteig und die "Kanarimilch" sind beide auch für sich Klassiker. 






Der Beitrag über Blitva, die typische Mangold-Kartoffel Beilage (zu Fisch etc.) in Kroatien, und die Tore in der Stadt Rab hat mir große Freude gemacht. Und auch Vorfreude auf den lang ersehnten Urlaub, der uns aus bekannten Gründen so lang verwehrt war. 



3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Da gibt es sehr viele Blogs, dich mich inspirieren und wo ich gern kommentiere, allen voran:  

Maria Mädel vom Land mit ihren fantasievollen Rezepten und Deko, die vielen Wildpflanzen, vegetarische bis vegane Gerichte, die Germteig-/ Hefeteigkreationen... 




Susi Turbohausfrau und ihre zahlreichen und sorgfältigen Kochbuchrezensionen. Sie kocht schöne  Rezepte nach und manchmal "muss" ich dann das vorgestellte Buch kaufen und Gerichte auf meine Weise nachbasteln, siehe Foto. 


Zorra schüttelt ihre Gerichte locker aus dem Ärmel, wie es scheint, und ich lasse mich oft von ihr zum Nachkochen und Backen anregen. Auch die Blogevents und das Synchronbacken sind eine Quelle der Inspiration für mich und ich durfte heuer sogar ein Blogevent über unkomplizierte Urlaubsküche ausrichten. 




4. Welches der Rezepte, die du 2022 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?





Knackig, herzhaft und unkompliziert... die Strudelpäckchen mit Apfel, Speck und Käse sind bei uns eine gern gegessene Vorspeise oder ein leichtes Abendessen, wie lieben sie. Apfel und Speck sind sowieso ein ideales Paar! 




5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2022 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Nein, ich habe es nicht gelöst...
Ich wollte 2022 endlich einen selbstgemachten Strudelteig so dünn ausziehen können, dass man darunter Zeitung lesen könnte (wie es in Wien heißt). Nun ja, es ist mir bis jetzt nicht zufriedenstellend gelungen, aber ich war auch nicht sehr eifrig beim Üben. Diese Challenge nehme ich mit ins neue Jahr und bis ich das Strudelausziehen kann, muss eben gekaufter Strudelteig genügen... 




6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?





Die Gewürzwelt Äthiopiens mit dem selbst zusammen gemischten Berbere hat mir tatsächlich eine neue Geschmackswelt eröffnet. Mit Berbere und auch Ajowan (Königskümmel) koche ich mittlerweile sehr gern, sie bringen - wohldosiert - eine aromatische Schärfe mit, die aber im Abgang nicht zu sehr „beißt“.




Den Wildspargel, der besonders an der kroatischen Küste im Frühling wächst, haben wir im Urlaub immer auf dem Markt gekauft. Ein Highlight des heurigen Jahres war, dass wir die wilde Spargelpflanze erstmals in der freien Natur gefunden und eindeutig identifizieren konnten. 




7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

Die Suchbegriffe bei mir waren 2022 weder lustig noch originell:

  • Flieder blüht im Oktober (Ja, das kann vorkommen.)
  • Wegwarte mit Schafgarbe (Ob man Wegwarte essen kann? Lieber nicht, ich glaube, Wegwarteblätter sind bitter. Aber aus Schafgarbe lässt sich ein würziger Sirup machen. ) 
  • Branzino alla ligure deutsch (Das schmeckt wirklich gut, ich habe den Fisch vor fast 10 Jahren verbloggt)



8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2023?

Vor allem wünsche ich mir, dass es allen, die hier mitlesen, gut geht und sie ein Leben in Frieden, Gesundheit, Klarheit und Leichtigkeit führen können. Diese vier Wünsche sind auch mein eigenes, tägliches Mantra. 
Die Freude am Bloggen möge uns und mir auch 2023 erhalten bleiben! Und über (mehr) Kommentare würden sich sicher alle freuen... 😍 




Ein gutes neues Jahr und liebe Grüße aus Wien 







(Schönbrunner Dezember Spaziergänge)






Dienstag, 27. Dezember 2022

Dampfgaren und Momos wie in Nepal, für 2 Blogevents

 


Nein, das sind nicht meine selbst gemachten, dampfgegarten Momos... wir haben diese Teigtaschenvielfalt in einem nepalesischen Restaurant in Wien genossen. Man sieht, wie schön und unterschiedlich die Momos geformt sind. Für diese Fingerfertigkeit müsste frau ein bisschen üben...



Der begrünte Innenhof vor dem Restaurant mit den vielen buddhistischen Gebetsfahnen lädt in der warmen Jahreszeit zum gemütlichen draußen-Sitzen ein. Wir waren am letzten Öffnungstag vor der Weihnachtspause hier im Yak & Yeti beim Momo Abend - da gibt es dann "nur" diese Teigtascherl mit verschiedensten Füllungen. Man kann sich durchkosten und könnte Momos nachbestellen, bis man platzt... 😋

(Werbung und Namensnennung unentgeltlich und unverlangt, wir haben alles selbst bezahlt!)



Für zwei Blogevents (siehe ganz unten) habe ich heute eine Sorte Momos zubereitet und zwar mit Spinat-Kartoffel-Fülle und vegan. Die schmeckten mir im Restaurant besonders gut, auch die nur leicht scharfe, erfrischende Tomatendipsauce. Ich habe mich am Yak & Yeti-Rezept orientiert, das in den Momos-Kochkursen gezeigt wird. Einen Kurs habe ich dort aber nicht gemacht.

Interessant für mich war, dass sie Füllungen und Saucen eher zurückhaltend gewürzt hatten, scharf ja, Koriander und Ingwer auch, aber sonst konnte ich keine Gewürze erschmecken. Meine Momos habe ich aber deutlicher gewürzt, denn laut www sind neben Chili, Ingwer und Koriander auch zum Beispiel Kardamom, Kreuzkümmel, Muskat, Zimt, Kurkuma in Nepal sehr gebräuchlich.



meine nepalesischen Momos vegan
für ca. 20 - 25 Stück

Teig:
250 g Mehl (ich verwende Dinkelmehl)
120 - 125 ml lauwarmes Wasser

Fülle:
65 g frische Spinatblätter, geputzt gewogen (siehe Foto oben)
250 g Kartoffeln, gekocht
Salz
je 1 gute Prise Muskat, Kreuzkümmel und Kurkuma
1 EL Sonnenblumenöl

Dipsauce:
125 g frische Tomaten, blanchiert, gehäutet oder stückige Tomaten aus dem Glas/Dose (im Winter)
1/4 Zwiebel, ca. 25 g
1 Knoblauchzehe
ca. Mandel-groß Ingwer
1 EL frischen Koriander und/oder Petersilie, nach Belieben auch mehr
1 EL Sonnenblumenöl
Salz
Chili
1 gute Prise Kardamom

Zubereitung:

Teig: Mehl mit nach und nach Wasser mit den Händen verkneten. Immer nur so viel Wasser dazu geben, wie vom Mehl aufgenommen werden kann. Einen geschmeidigen Teig kneten und mindestens 10 Minuten mit einem Tuch oder einer Schüssel zugedeckt rasten lassen - länger ist auch kein Problem. 

Für die Fülle die gekochten Kartoffeln schälen und mit einer Gabel grob zerdrücken, dann etwas salzen. Den Spinat laut Originalrezept nur klein schneiden. Ich habe die Blätter aber vorher kurz in der Pfanne in Öl angeschwitzt.
Alle Zutaten für die Fülle vermischen und abschmecken. 

Die Pflanzen-Zutaten für die Sauce klein schneiden und gemeinsam mit dem Öl nur kurz pürieren, nicht zu fein. Abschmecken und kalt stellen. 

Formen: Den Teig in kleine Stücke zu je ca. 15 - 18 g teilen. Die Kugerl nach und nach auf einer bemehlten Fläche rund ausrollen, etwa 1 - 2 TL Fülle in die Mitte geben und den Teigrand mit Wasser betupfen (mit einem Finger). Nun werden die Momos gefaltet wie ein Säckchen, dazu rundherum den Rand zieharmonikamäßig zusammenzwicken.
Auf einer gut bemehlten Unterlage bis zur Verwendung parken. 

Die Momos dann ca. 12 - 15 Minuten dampfgaren... je nach euren Möglichkeiten, im Bambuskörbchen, im Dampfgarer, mit Dämpfeinsatz für einen Topf etc...
Der Dämpfeinsatz sollte mit Öl bepinselt werden und die Momos mit Abstand zueinander darauf gesetzt werden. 
Ich habe Felix´ alternative Methode mit einem Spritzsieb auf einer breiten Pfanne plus Deckel angewendet. Einfacher geht es nicht, Wasser in der Pfanne zum Kochen bringen, den Siebeinsatz mit den Momos darauf legen, zudecken und garen. 



Die Momos mit der Tomatendipsauce anrichten, dazu einen beliebigen grünen Salat und wer mag Soja- oder Chilisauce. 



Momos sind ein bisschen ein Aufwand, aber der ist es wert!! Sehr sehr köstlich und wird es bei uns wieder geben. Die Tomatendipsauce ist auch absolut empfehlenswert, die passt sicher auch zu anderen Gerichten. Und mit ein bisschen Üben beim Formen werden mir die Momos gleichmäßiger gelingen... 



Verlinkt mit 2 Blogevents:


Blog-Event CXCII - Mit Volldampf ins neue Jahr - alles gedämpft! (Einsendeschluss 15. Januar 2023)

Blogevent Dampfgaren von FEL!X.kitchen bei Zorra, bis 15.1.

Felix hat hier beschrieben, wie man mit einfachen Mitteln dampfgaren kann. Danke dir für die guten Tipps, und genau so habe ich meine nepalesischen Momos gegart, wie oben beschrieben. 



Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Nepal - die besten Rezepte und Gerichte 

Fast auf den letzten Drücker verlinkt mit der #kulinarischen Weltreise nach Nepal bei Volker mampft, nur noch bis 1.1. 

Danke auch dir für die monatliche Organisation der schönen "Reisen", ich bin gespannt auf die Länder im nächsten Jahr! Hoffentlich gibt es zum Einstimmen dann auch die jeweiligen Restaurants in Wien... 😋



Linkliste Nepal:

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Glasierter rührgebratener (Wild-)Schweinebauch aus Nepal – Badel ko masu 

Wilma von Pane-Bistecca mit Chatanmari - Nepalesische Pizza 

Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Nepalesische Momos - vegetarisch 

Regina von bistroglobal mit Thupka - eine nepalesische Nudelsuppe 

Wilma von Pane-Bistecca mit Aloo Dum - Nepalesische Kartoffeln 

Susanne von magentratzerl mit Ranga Masu - Nepalesisches Fleischcurry 

Wilma von Pane-Bistecca mit Nepalesisches Huehner Curry 

Britta von Brittas Kochbuch mit Dal Bhat - Linsen mit Reis und Gemüse 

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Nepalesische Joghurtsuppe mit knusprigen Zwiebelplätzchen 

Britta von Brittas Kochbuch mit Nepalesisches Cardamom-Huhn 

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Forellen in Senf-Zwiebelsauce mit würzigen Röstzwiebeln 

Susanne von magentratzerl mit Kadi - Nepalesische Joghurtsuppe 

Britta von Brittas Kochbuch mit Nepalesischer Masala Chai 



Da meine Momos vegan sind, wären sie ein guter Einstieg in den "Veganuary", also den veganen Januar bzw. Jänner! Wer macht - zumindest zeitweise so wie ich - mit?



Freitag, 23. Dezember 2022

Schnelle zitronige Nussecken für den Keksteller

 


Fehlt euch vielleicht noch etwas auf dem weihnachtlichen Keksteller? 

Ich hätte einen unkomplizierten Tipp für zitronige Nusskaramellecken für euch. Die sind ratz-fatz fertig und schmecken (mir) ganz besonders gut. Mit den vielen Nüssen und Kernen auf einem Dinkel-Mürbteig und mit Zitrone sind sie auch noch so etwas wie gesund, oder?  😇  

Kalorienzählen ist in den nächsten Tagen sowieso nicht so gefragt. Man nimmt ja bekanntlich nicht von Weihnachten bis Neujahr zu, sondern im ganzen Jahr... Lassen wir uns (außer es gibt medizinische Gründe) das Feiertagsessen nicht vermiesen! Wenn auch an Bedürftige gedacht und geholfen wird, steht einem unbeschwerten Genuss nichts im Wege, finde ich. 



zitronige Nusskaramellecken
(für 1 Backblech)
Quelle: Servus

Mürbteig:
295 g Dinkelmehl (im Original 300 g Weizenmehl)
150 g kalte Butter in Würfeln
60 g Staubzucker
1 Ei (M)
1 Prise Salz
1 bio Zitrone, die abgeriebene Schale

Belag:
150 g Mandeln und Nüsse  (ich: Mandelblättchen und Walnüsse)
100 g Kürbis-, Sonnenblumen- und Pinienkerne (ich: zusätzlich Pistazien)

100 g Orangenmarmelade
etwas Rum oder Likör

Karamell:
90 g Butter
5 - 6 EL flüssiges Obers / Sahne
50 g Honig
150 g Rohrohrzucker
1/2 Zitrone, Saft (im Original Orangensaft)

Zubereitung:

  • Für den Mürbteig alle Zutaten im Zerkleinerer vermixen und den Teig kalt stellen. Später auf einem Backpapier auf Backblechgröße dünn ausrollen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und im vorgeheizten Rohr auf der untersten Schiene bei 180°C 12 Minuten vorbacken.
  • Die Nüsse und Kerne je nach Bedarf grob zerkleinern, vor allem die Walnüsse.
    Werden ganze Mandeln verwendet, dann sollten sie blanchiert, gehäutet und grob gehackt werden. 
  • Die Marmelade erwärmen und verfeinern, dann auf den vorgebackenen Boden streichen.
  • Die Zutaten für das Karamell (ohne Zitronensaft) in einem großen Topf langsam erwärmen und zum Kochen bringen, etwa 2 Minuten unter Rühren kochen lassen. 
  • Die Nuss-Kern-Mischung einrühren, noch einmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Den Zitronensaft einrühren und abschmecken. 
  • Das Nusskaramell auf dem Teigboden verteilen und in ca. 12 - 15 Minuten fertig backen. Auskühlen lassen und in beliebige Stücke schneiden. 


Mir gefällt das erfrischende Zitronenaroma im Teig und im Nusskaramell so gut! Der Teig ist ein klassischer 1-2-3 Mürbteig (1 Teil Zucker, 2 Teile Butter, 3 Teile Mehl) und daher total unkompliziert, auch für Ausstech-Keks und Tartes geeignet. Wie gesagt, die Zitrone macht ihn so besonders! 



Ich wünsche euch schöne Feiertage und lasst Stress gar nicht erst an euch herankommen! 

Liebe Grüße aus Wien




Montag, 12. Dezember 2022

12 von 12 im Dezember mit Christkind

 


Es ist Montag, der 12. Dezember und so mache ich gern wieder 12 Bilder des Tages für das nette Blogevent bei Caro (Draußen nur Kännchen). Es bleiben nur noch 19 Tage bis zum Jahresende. 


1.

1. Zum Frühstück genieße ich meinen geliebten grünen Tee und knabbere heute ein paar trockene Dinkelflakes und Dinkelpops dazu - "beobachtet" von dem Stoff-Murmeltier. Es ist ein Geschenk an eine liebe Person und sitzt immer irgendwo herum...

Draußen tobt ein Schneesturm, aber es hilft nichts, ich muss hinaus. Heute ist mein letzter Arbeitsmontag und am Ende der Woche werde ich mit einer Feier in die Pension (Rente) verabschiedet. 


2.

2. Auf dem Weg zur U-Bahn blinzelt sogar die Sonne durch die Wolken, aber nicht lange, denn Schnee und eisiger Wind bestimmen heute den Tag. 


3.

3. Ob die letzten Blumen dem Wintereinbruch lange trotzen können?


4.

4. Mein Büro mit dem schon ziemlich zerzausten Grünpflanzen-Baldachin werde ich auch vermissen, hier habe ich ein Foto der jungen Pflanze gezeigt. Homeworking in der Corona-Zeit und (meine) mangelnde Pflege haben ihr zugesetzt, aber meine Nachfolgerin will ihr noch eine Chance geben. 


5.

5. Der Blick aus dem Bürofenster zeigt, dass es wohl nicht so bald zu schneien und stürmen aufhört und das bei eisigen Temperaturen. Bitte, wir sind das nicht mehr gewohnt...

Im November habe ich das ungewöhnlich warme Wetter "beklagt", frau ist auch nie zufrieden. 😂


6.

6. Trotzdem möchte ich am Nachmittag ein paar Besorgungen machen und eile durch die weihnachtliche Mariahilferstraße. 



7.

7. Der Christbaumverkauf vor der Mariahilfer Kirche hat auch schon begonnen, in 12 Tagen ist Weihnachten. Wir werden heuer so wie schon die letzten Jahre keinen Christbaum mehr aufstellen. Ein paar Zweige aus dem Wald genügen. Wie ist das bei euch?



9.

9. Blick in den Abgrund, die U-Bahn-Baustelle mitten in der Stadt läuft auf Hochtouren und im Zeitplan, was man so aus den Medien mitbekommt. 



10.

10. Trotz der Kälte drehe ich eine schnelle Runde auf dem Weihnachtsmarkt am Spittelberg. Ich kaufe mir ein wunderbar warmes Stirnband aus Alpakawolle, wärme mich in einem Geschäft auf und mache mich bald auf den Heimweg. Für einen outdoor Punsch ist es mir zu windig. 
(unbezahlte Werbung)


11.

11. Zu Hause macht mir der liebe Mann gleich einen schönen heißen Tee und hat auch schon die Reste vom Sonntagsessen aufgewärmt. 😍


12.

12. Und seit heute macht es sich ein schon etwas in die Jahre gekommenes, schön weibliches, reifes Christkind bei mir bequem. Ich bin ganz verliebt in diese neckische Figur vom Weihnachtsmarkt am Spittelberg!


(neckisch: verspielt, kess, drollig, niedlich)


"Bonusbild" reifes Christkind


Sind sie nicht entzückend? Wie findet ihr sie? Gefallen sie euch so gut wie mir?



Liebe Grüße mit 12 von 12 Bildern von heute aus Wien




Mittwoch, 30. November 2022

weihnachtlicher Cheesecake aus der Toskana, reloaded



Foto von 2014

Dass ich zuletzt in der Toskana war, ist auch schon wieder einige Zeit her... 



2013, nahe Pienza


Dabei ist gerade die etwas unbekanntere, südliche Toskana eine Reise wert, finde ich. Wir haben die Landschaft und Orte, das gute Essen etc. immer genossen (klick). Dort in Sant´ Angelo in colle hat Angelika Apfelthaler*) in einem Restaurant einen toskanischen Cheesecake kennengelernt und später mit einem eigenen Rezept nachgebastelt. Daher der Name Sant´Angelo Torte für diese gebackene Köstlichkeit.  

*) Ihr kleines private-dining Restaurant in Wien und ihr Blog, wo das Rezept stand, ist jedoch seit Jahren geschlossen. 

Mit besseren Fotos als 2013 poste ich diesen Cheesecake nochmals und damit er (mir) in den Tiefen des Blogs nicht wieder verloren geht. Denn er ist immer gut angekommen und war ein geschmackliches Highlight!

Das Originalrezept enthält Amaretti-Kekse (und Zwieback) für den Boden sowie Zitronenabrieb und Limoncello in der Fülle. Da aber Weihnachten nicht mehr weit ist, habe ich diesmal eine weihnachtliche Variante gebacken. Vielleicht kommt der Cheesecake ja in meine und eure engere Auswahl für die Feiertage!? 😋




Sant´Angelo Cheesecake Weihnachtsvariante

(für eine kl. Springform mit 18 - 20 cm, für eine 26-er Form die Mengen verdoppeln)

Boden: 
60 g Spekulatius
65 g Zwieback (ich: Dinkelzwieback ohne Zuckerzusatz)
60 g Butter

Fülle:
125 g Ricotta
175 g Frischkäse 
250 g Mascarpone
3 Eier (M)
75 g Zucker
1 Prise Salz
Vanille
ca. 1/2 TL Zimt
etwas weihnachtlicher Gewürzsirup oder Likör
1 bio Orange, die abgeriebene Schale
1/2 Zitrone, Saft

Zubereitung:


Für den Boden werden die trockenen Zutaten zerkleinert und mit der Butter mit den Fingern verbröselt. Diese trockene Mischung in eine befettete Springform drücken und mindestens eine halbe Stunde kalt stellen. 
Für die Fülle werden die drei Milchprodukte mit einem Schneebesen glatt verrührt und beiseite gestellt. Eier mit Zucker gut schaumig schlagen, die Aromen beifügen und die Milchprodukte sanft einrühren. 
Abschmecken, ob die Fülle auch genügend "weihnachtlich" schmeckt, und dann die Fülle auf den Boden leeren. 
    Backen: Im vorgeheizten Rohr bei 180°C Ober-Unterhitze (nicht Umluft) rund 50 Minuten bis 1 Stunde backen. Die Fülle soll gestockt und die Oberfläche leicht gebräunt sein. Sie ist fertig, wenn sie beginnt, am äußeren Rand aufzubrechen. 
    Die Springform aus dem Ofen nehmen und sofort mit einem Messer vorsichtig am Rand der Torte entlangfahren, um das unschöne Einsinken der Fülle zu verhindern.
    (Leider beschädigt man dadurch oft den Rand, aber da hilft nur späteres Bezuckern.)

    Achtung! Die Torte ist noch sehr weich, daher unbedingt ca. eine halbe Stunde abkühlen lassen und dann erst den Rand der Springform entfernen. Vor dem Anschneiden kühl stellen und anzuckern, vor allem den Rand. 





    Fazit: 
    Ein unkompliziertes und schnelles Rezept - ich meine, der Cheesecake ist schnell gemacht, nur die Ruhezeiten bremsen den sofortigen Genuss...
    Daher ideal zum Vorbereiten, auch schon am Vortag möglich. 
    Eine Variante in Portionsformen könnte ich mir auch vorstellen.  





    Die gekühlte Torte ist wie gesagt ein heißer Tipp für die Weihnachtsfeiertage! 


    In diesem Sinne, habt eine stressfreie Zeit!





    Mittwoch, 23. November 2022

    Rindfleisch mit Semmelkren (#kulinarische Weltreise)




    Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft sucht die besten Rezepte und Gerichte zu internationalen Feiertagen

     


    Mein zweiter Beitrag zur kulinarischen Weltreise von Volker zum November-Thema Festtagsgerichte aus aller Welt ist ein Klassiker für einen traurigen "Festtag", aber Feste sind ja nicht per se fröhlich, finde ich, oder? In früheren Zeiten waren auch Hochzeiten nicht immer ein Grund zur Freude...

    Gekochtes Rindfleisch mit Semmelkren (Meerrettich) ist mancherorts in Österreich ein klassisches Essen nach einem Begräbnis. Also für den "Leichenschmaus" bzw. Zehrung, Kondukt, Totenmahl oder wie auch immer das gemeinsame Essen nach einer Beerdigung heißt. Man kommt zusammen, gedenkt des/der Verstorbenen, tröstet einander und nicht selten enden solche Zusammenkünfte mit lustigen Geschichten und wieder (kurz) Lachen-können. 

    Weitere Beilagen zu diesem Gericht können sein (Röst-) Kartoffeln, Suppengemüse oder auch die klassischen Tafelspitz-Beilagen wie Apfelkren, kalte Schnittlauchsauce, Spinat etc. Aber das ist regional und in jeder Familie anders.

    In Oberösterreich gibt oder gab es eine spezielle Semmel mit Anis bestreut (die "Konduktsemmel") zum Rindfleisch mit Semmelkren. Sie wurde nur für den Tag des Leichenschmauses bzw. Konduktes, wie es dort heißt, vom örtlichen Bäcker gebacken. 



    Basis des Semmelkrens sind altbackene Kaisersemmeln, eine richtig gute, selbst gekochte Rindssuppe und frischer Kren bzw. Meerrettich, sonst wird das nichts. 😏  Bei nur wenigen Zutaten müssen diese top sein! Meine "Geheimzutat" ist Zimt, ich finde, der gibt dem Ganzen eine interessante Note. 




    Semmelkren zum gekochten Rindfleisch

    Zutaten:

    2 Semmeln vom Vortag (pro Person ca. 1/2 - 1 Semmel)
    ca. 500 ml Rindssuppe, je nach Bedarf (Konsistenz)
    2 EL geschlagenes Obers / Sahne
    reichlich, ca. 2 EL frischer Kren / Meerrettich, je nach Belieben
    Salz, Pfeffer
    ein wenig geriebene Muskatnuss
    1 Prise Zucker
    optional 1 Prise Zimt (ich nehme rel. viel, ca. 1/2 TL)

    Zubereitung:

    Das (bio) Rindfleisch inkl. Suppe sollte fertig bzw. wieder erwärmt sein, bevor das Blitzgericht Semmelkren zubereitet wird:

    • Die altbackenen Semmeln dünnblättrig schneiden und in einen Topf geben. 
    • Zwei Drittel der heißen Suppe beifügen und mit einem Schneebesen einmal durchrühren. Ganz kurz köcheln lassen und weitere Suppe nach Bedarf mit dem Kochlöffel einrühren, bis die Konsistenz passt (nicht zu pappig, aber auch nicht zu fein dünnflüssig). 
    • Vom Herd nehmen, das geschlagene Obers und den frisch gerissenen Kren einrühren - soviel man mag, aber Achtung auf die Schärfe 😅
    • Den Semmelkren abschmecken und mit gekochtem Rindfleisch anrichten.
      Weitere Beilagen nach Belieben, siehe oben. 


    Übrigens darf ein Semmelkren nie nie nie püriert werden, er gehört stückig und ist keine feine Sauce! 


    Ein soo köstliches und bei uns seltenes Essen! 
    Wir essen nicht oft Fleisch, aber wenn, dann genießen wir es! Ebenso eine gute Rindssuppe.


    Teile vom Rind mit österreichischen Bezeichnungen
    Bildquelle (unbezahlte Werbung)
    anklicken zum Vergrößern
      
    Tipps:

    Ich koche gern ein "mageres Meisel" oder ein Schulterscherzel. Diese Teile vom Rind sind saftiger als ein Tafelspitz, der aber als der Gipfel des feinen Rindfleisches gilt. 

    Reste der Rindssuppe friere ich oft ein, denn für einen Wiener Erdäpfelsalat ist sie unverzichtbar. Auch zum Aufgießen von Schmorgerichten oder Bechamelsauce macht sie sich gut. 

    Hat man zu viel Rindfleisch gekocht, kann man mit Resten auch noch so einiges angestellen:

    • reichhaltiger Suppentopf mit Nudeln und Suppengemüse, 
    • Rindfleischsalat, 
    • Altwiener Backfleisch mit Erdäpfelsalat oder
    • mein überbackene Rindfleisch mit Krensauce.


    Die Wiener Rindfleischküche hat so viel zu bieten, auch für Feste aller Art und ich bin noch lang nicht mit ihr fertig... 😋

    Liebe Grüße aus Wien



    Linkliste der kulinarischen Weltreise:

    Wilma von Pane-Bistecca mit Panettone, keine Weihnacht ohne! 

    Sandra von Tracks and the City mit Torrijas – das klassische spanische Rezept zur Semana Santa 

    Sonja von fluffig & hart mit Ochsenbäckchen 

    Wilma von Pane-Bistecca mit Gefuellte Rinderbraten Rolle mit Pilz Sauce 

    Gabi von USA kulinarisch mit Stuffed Pumpkin for a vegetarian Thanksgiving (gefüllter Kürbis) 

    Susanne von magentratzerl mit Türkische Hochzeitssuppe 

    Wilma von Pane-Bistecca mit Basler Brunsli 

    Friederike von Fliederbaum mit veggie Martini- oder Weihnachts-"Gans"-Gericht 

    Britta von Brittas Kochbuch mit Eine Zusammenfassung von Blog-Beiträgen (krankheitsbedingt kein Rezept) 

    Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Schwedische Pfefferkuchen - Pepparkakor 

    Jenny von Jenny is baking mit Cranberry-Pie zu Thanksgiving 

    Friederike von Fliederbaum mit gekochtes Rindfleisch mit Semmelkren (Meerrettich) 

    Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Butterstollen mit Cranberries, Aprikosen, Mandeln und Walnüssen 

    Simone von zimtkringel mit Reindeer Chow 

    Ute von wiesengenuss mit Königinpastetchen - Bouchées a la reine 

    Sonja von fluffig & hart mit Bratapfel-Dessert im Glas 

    Regina von bistroglobal.de mit Kourabiedes 

    Regina von bistroglobal.de mit Krollkuchen 

    Volker von volkermampft mit Polnischer Babka – Hefekuchen zum Osterfest 

    Volker von volkermampft mit Truthahn Burger mit Kürbis & Cranberry-Bacon Jam



    Freitag, 18. November 2022

    veggie "Gans" für die #kulinarische Weltreise

     


    "Wenn’s Laub nicht vor Martini fällt, kommt eine große Winterkält’..."
    (Bauernregel)

    Martini (11.11.) ist auch schon wieder vorbei und dieser schöne wilde Wein hat seine Blätter rechtzeitig fallen lassen. Ob wir daher laut Bauernregeln einen milden Winter erwarten können? Ich würde mir für die Natur wenigstens einen feuchten Winter wünschen...


    Normalerweise gehen wir rund um Martini gern Ganslessen und gebratene Gänse mit den klassischen Beilagen Knödel und Rotkraut gibt es meist den ganzen November in der Gastronomie. Später folgt zu Hause dann oft die Weihnachtsgans. 


    Aber heuer fehlt mir irgendwie die Lust auf das traditionelle Gansl, wir tendieren auch immer mehr zum vegetarischen Essen. Da fügte es sich gut, dass ich neulich in der ORF-Mediathek einen Beitrag über ein vegetarisches "Gans"-Gericht mit Pilzen gesehen hatte, das in einem Lokal in Eisenstadt im Burgenland serviert wurde. Das musste ich doch gleich Daumen mal Pi bzw. iwahaps, wie die Burgenländer*innen sagen, aus dem Ärmel schütteln! 



    Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft sucht die besten Rezepte und Gerichte zu internationalen Feiertagen


    Den Beitrag verlinke ich gerne mit der kulinarischen Weltreise von Volker mampft, wo es im November um Feiertagsgerichte aus aller Welt geht. Mein vegetarisches Martini- oder Weihnachts-"Gans"-Gericht passt gut dazu... 😋





    mein veggie "Gansl"-Schmaus

    Pilze mit Rotweinzwiebeln:
    (für 2 Personen):
    200 g Kräuterseitlinge
    ein wenig Öl
    Salz zum Schluss!

    ca. 1 EL Gänsebraten-Gewürzmischung:
    1/2 TL Majoran
    1/2 TL Thymian
    optional 1/2 TL Beifuss (Artemisia vulgaris), die Blattspitzen und noch geschlossenen Blütenansätze, zB. im Sommer selbst gesammelt und getrocknet (ich)
    Pfeffer
    wenig gemahlener Kümmel
    Abrieb von 1/2 bio Orange
    eine gute Prise Zimtpulver

    2 milde rote Zwiebeln oder Schalotten, ca. 130 g, in schmale Segmente geschnitten
    etwas Öl
    1 TL Tomatenmark
    1 TL dunkler Balsamico
    200 ml gehaltvoller, nicht säurebetonter Rotwein bzw. mehr nach Bedarf
    100 ml Suppe oder ersatzweise Wasser mit selbstgemachtem Suppenpulver
    Salz, Pfeffer
    1/2 TL Stärkemehl, in wenig Wasser angerührt
    1 EL Preiselbeeren

    Maroni-Serviettenknödel:
    nach dem Rezept der Kürbisknödel von hier
    Statt Kürbis habe ich 200 g gegarte und grob gehackte Maroni / Esskastanien ohne Anbraten in die Knödelmasse gemischt.

    Rotkraut / Rotkohl:
    nach Plachutta von hier

    Preiselbeeren

    Das Gericht kann auch einfach "veganisiert" werden, wenn man möchte.
    Von Knödeln und Rotkraut bleiben Reste.


    Zubereitung:


    Serviettenknödel und Rotkraut als erstes zubereiten, was gut im Vorhinein oder am Vortag erledigt werden kann. Beide sollten fertig sein, bevor man mit den Pilzen und Rotweinzwiebeln beginnt, denn diese sind fast ein Blitzgericht. 

    Die Kräuterseitlinge in schmale Streifen schneiden (siehe Foto oben) und in Öl unter Rühren scharf anbraten. Mit der Hälfte der Gewürzmischung würzen, aber erst zum Schluss salzen. Die Pilze herausnehmen und warm halten.

    In der selben Pfanne die Zwiebeln anschwitzen, ggf. etwas Öl ergänzen. Das Tomatenmark und die restlichen Gewürze beifügen und kurz mit braten. Die Hitze ein wenig reduzieren und mit Balsamico und Rotwein ablöschen. Die Suppe beifügen, und die Sauce etwa auf die Hälfte einreduzieren lassen bzw. bis die Zwiebeln weich sind. Die Flüssigkeit kontrollieren und das Stärkemehl einkochen, es sollte genügend Sauce vorhanden sein.
    Abschmecken und Preiselbeeren nach Belieben als süße ausgleichende Komponente einrühren. 

    Anrichten: Wer will, kann die Pilze und Rotweinzwiebeln in der Pfanne nun vermischen, so wie ich es gemacht habe, oder aber getrennt anrichten. Die Knödelscheiben habe ich in einer Pfanne in wenig Öl angebraten. Das Rotkraut erwärmen und anrichten, dazu die Preiselbeeren - die sind für mich ein Muss, reichlich!



    Die Pilze und Rotweinzwiebeln können einen richtig schön knusprigen Gänsebraten natürlich nicht ersetzen, aber das Gericht hat uns außerordentlich gut geschmeckt und ist ein würdiger vegetarischer Ersatz! 


    Der Fantasie bei den Beilagen sind keine Grenzen gesetzt. Statt der Maroni-Serviettenknödel würden mir zum Beispiel auch diese Knödel aus Kartoffelteig mit Rotkrautfülle gut dazu gefallen! 


    Probiert die etwas andere veggie "Gans" doch aus und lasst lieber eine Weihnachtsgans leben!  😇



    Linkliste der kulinarischen Weltreise:

    (wird Ende des Monats ergänzt)


    Wilma von Pane-Bistecca mit Panettone, keine Weihnacht ohne! 
    Sonja von fluffig & hart mit Ochsenbäckchen 
    Wilma von Pane-Bistecca mit Gefuellte Rinderbraten Rolle mit Pilz Sauce 
    Susanne von magentratzerl mit Türkische Hochzeitssuppe 
    Wilma von Pane-Bistecca mit Basler Brunsli