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Donnerstag, 5. März 2026

Mimosen für den Weltfrauentag

 

"Mögen deine Tage (wieder) so strahlend und stark sein wie Mimosenblüten!" 



Den Blumenstrauß mit Mimosenblüten und Tulpen habe ich im Februar in der Kärntnerstraße in Wien bei einem Blumenstand gesehen (und doch nicht gekauft). Denn wenn die Mimosenblüten beim Kaufen schon soo sehr aufgeblüht sind... 😕


... so wie auch die verpackten Mimosen in Bildmitte, dann halten sie nicht mehr lange. Sie wären aber frisch aus San Remo eingetroffen, sagte die Verkäuferin. Die Mimosen haben heuer in Italien offenbar sehr früh auszutreiben begonnen... auch zu früh für den internationalen Frauentag am 8. März.

Denn in Italien ist es üblich, dass Frauen am Frauentag Mimosenzweige geschenkt bekommen, oft auch einen Kuchen mit "Mimosen" aus Biskuitwürfeln. Mimosen sollen Stärke, Wertschätzung und Weiblichkeit symbolisieren, heißt es dort. Anders als bei uns, wo man sensible Frauen, seltener Männer, schnell als Mimosen (im negativen Sinn) bezeichnet... "sei nicht so eine Mimose"...

Nachtrag: richtigerweise handelt es sich um Zweige der "Falschen Mimose" oder Silber-Akazie (Acacia dealbata).


Dabei sollte es am Frauentag nicht ums Blumenschenken und Kuchen gehen, dafür sind die unglaublichen Ungleichheiten und Diskriminierungen von Frauen in vielen Bereichen weltweit zu ernst! Und die Gewalt aller Art gegen Frauen zu hoch. Gewalt beginnt dort, wo Respekt und Wertschätzung aufhören, schreibt Artedea. Laut UN Women werden weltweit und täglich geschätzt 137 Frauen durch (männliche!) Partner und Familienangehörige getötet. Am internationalen Frauentag wird zumindest wie jedes Jahr auf die "Baustellen" weltweit aufmerksam gemacht und Änderungen eingefordert...


Trotzdem zeige ich euch zur Aufmunterung meine diesjährige Mimosa-Kreation. Nach dem Mimosa-Dessert im Glas vom Vorjahr wurde es heuer ein zitronig-leichtes Tiramisu mit Lemon Curd und "Mimosenblüten" aus Biskuit



Mimosa Tiramisu mit Lemon Curd

Zutaten für 1 Form mit ca. 23 x 23 cm

Biskuit für 1 Backblech:
6 Eier (M)
132 g Zucker
110 g Mehl

Lemon Curd:
3-4 Zitronen, Abrieb und 110 ml Saft
3 sehr frische Eier (M)
140 g Zucker
1 Prise Salz
90 g kalte Butter

Creme:
2 sehr frische Eier (M)
60 g Zucker bzw. mehr nach Belieben
500 g fettarmer Mascarino (ich) oder Mascarpone
2 EL Naturjoghurt
optional Inländer Rum oder Limoncello

weiters:
1/2 P. Biskotten / Löffelbiskuits
etwas Milch
optional Inländer Rum oder Limoncello
Staubzucker zum Bestreuen

Biskuit und Lemon Curd können bereits am Vortag zubereitet werden, von beiden bleiben dann Reste.

VORBEREITEN:

Für das Biskuit werden die ganzen Eier mit Zucker weißschaumig aufgeschlagen, dann das Mehl mit einem Schneebesen vorsichtig untergehoben. Die Masse auf ein Backblech streichen und im vorgeheizten Backrohr bei 190°C ungefähr 10 - 12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Lemon Curd: Die ganzen Eier, Zitronensaft und Schale, Zucker und Salz in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad oder alternativ in einem Topf (ich) unter ständigem Rühren langsam erhitzen. Bei geringer Hitze eindicken lassen, nicht kochen!!
Dann die kalte Butter nach und nach einrühren, ggf. den Topf vom Herd nehmen, wenn das Curd zu heiß wird. Das Curd dann in eine Schüssel oder Schraubglas umfüllen und kalt stellen.

Für die Creme die Eier mit Zucker über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen, dann noch kurz kalt schlagen. Mascarino oder Mascarpone und Joghurt einrühren und abschmecken.

FERTIGSTELLEN:

  • Das Biskuit zuschneiden, so dass es als Boden in die Form passt.
  • Die Hälfte der Creme auf dem Boden verteilen. Lemon Curd mit einem Löffel darüber klecksen, so viel man möchte.
  • Die Biskotten kurz in Milch + Rum tauchen und dicht an dicht auflegen.
  • Nun die restliche Creme aufstreichen und reichlich Lemon Curd darüber verteilen, so dass die Oberfläche schön damit bedeckt ist. Aufstreichen ist nicht gut möglich, da sonst alles "verschmiert" wird...
  • Das Tiramisu einige Stunden in den Kühlschrank stellen bis ungefähr eine halbe Stunde vor dem Servieren.
  • Einen weiteren Teil des Biskuits mit den Fingern grob zerkleinern für die "Mimosas", die die Mimosenblüten symbolisieren. Diese Biskuitbrösel über das fertige Tiramisu streuen und anzuckern. Mit einem Löffel portionieren - so mache ich das bei Tiramisu am liebsten...





Ein traumhaftes und ein bisschen anderes Tiramisu, das ohne Kaffee und Kakao auskommt. Durch den fettärmeren Mascarino ist es leicht und beschwingt. Lemon Curd ist sowieso immer ein Highlight in einem Dessert, oder? Und Tiramisu geht auch immer...




Sonntag, 1. März 2026

Orangensalat

 


"lass dein Leben (wieder) leuchten wie eine Orange im Winter" 💖


Die europäische BIO Orangenzeit ist leider bald um. Ich finde, es lohnt sich, jetzt noch schnell Orangen (in größeren Mengen?) zu kaufen, zu genießen und zu verarbeiten, zum Beispiel für einen



Orangensalat mit Pecorino und Oliven nach Cettina Vicenzino

Zutaten für ca. 3 - 4 Personen als Vorspeise:

4 Orangen, wenn möglich verschiedene Sorten, es sollten helle und Blutorangen dabei sein (ich hatte tw. helle Tarocco und dunkle Moro)
1 große rote, milde Zwiebel
40 g oder besser mehr Pecorino
reichlich schwarze Oliven (ich hatte trocken eingelegte)

Dressing:
1/2 Orange, Saft oder 1 Mandarine wie im Original
einige EL gutes Olivenöl
etwas Salz
schwarzer Pfeffer

optional frische Oregano-Blättchen für Deko

Zubereitung:

  • Die "Polkappen" der Orangen abschneiden und den Saft auspressen (ggf. für das Dressing verwenden).
  • Die Orangen mit einem Messer schälen und dabei auch alles Weiße wegschneiden. Die geschälten Orangen im Ganzen quer in möglichst dünne Scheiben schneiden (also nicht filetieren). Eventuell vorhandene Kerne entfernen.
    Tipp: Mit Abschnitten, Resten und Saft eine Marmelade kochen (siehe ganz unten)!

  • Die Orangenscheiben dekorativ in eine große Schüssel oder besser portionsweise in tiefen Tellern auflegen.
  • Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und darüber anrichten.
  • Die Zutaten für das Dressing vermixen und über Orangen und Zwiebeln leeren.
  • Den Pecorino in dünne Scheibchen schneiden oder hobeln und mit den Oliven über dem Salat verteilen. Wer will, streut noch frische Oregano-Blättchen darüber.



Der Orangensalat ist DIE perfekte Vorspeise in Zitruszeiten! 

Wir waren wieder einmal begeistert von einem Cettina-Rezept! Nur der frische Oregano obenauf hat für mich nicht gepasst.
Sie schreibt in ihrem Kochbuch (siehe unten), dass man zusätzlich eingelegte Sardellen dazu geben könnte und auch andere Zitrussorten. Oder dass der Orangensalat als Beilage zu gebratenen Sardellen gut passen würde... kann sein, ich habe es nicht ausprobiert. Denn der Salat schmeckt für sich allein schon soo großartig, dass ich nichts weiteres dazu kombinieren möchte! 😋



(unbezahlte Werbung)

Das Rezept heute stammt aus dem Sizilienkochbuch von Cettina Vicenzino und auch ihr Orangensalat mit Ricotta-Pistazienbällchen aus einem anderen Kochbuch ist ein Volltreffer.
Überhaupt hat uns bisher alles seht gut geschmeckt, was von Cettina kam (klick mit weiteren Verlinkungen). Ich sollte ihre Kochbücher wirklich öfter zur Hand nehmen! Welche Kochbücher von ihr habt ihr?



Blog-Event CCXXVII - Zitruszeit! (Einsendeschluss 15. März 2026)


Der Orangensalat mit Pecorino und Oliven ist mein 2. Beitrag für das erfrischende und wunderbare Zitrus-Blogevent von Susanne Magentratzerl bei Zorra Kochtopf. Ich freue mich auf die weiteren Einreichungen!





Beim Schneiden der Orangen für den Orangensalat dachte ich, was tun mit den Fruchtfleisch-Abschnitten und nicht so schön geschnittenen Orangenscheiben (außer gleich essen...)? Mit ein bisschen Saft und weiteren Tarocco und sehr dunklen Moro Orangen hatte ich genug für eine schöne rote  Blutorangenmarmelade. Die Schalen wollte ich diesmal nicht mitverwenden, nur ein bisschen Abrieb.

Ich hatte schlussendlich mehr als 500 g Orangen-Fruchtanteil für einen Rest von 190 g Gelierzucker 3:1 vom Vorjahr (also 3 Teile Frucht und 1 Teil Gelierzucker 3:1). Vanille passt gut dazu, ein Spritzer Zitronensaft, dann die Marmelade nach Packungsanweisung kochen, pürieren... perfekt!


Alles Liebe aus dem (endlich) frühlingshaften Wien!



Mittwoch, 26. März 2025

Ciceri e tria für die kulinarische Weltreise






Lecce 2013


In Lecce haben wir damals  Ciceri e tria kennen gelernt. Diese gehaltvolle Suppe ist dort im Salento, ganz im Süden von Apulien, Hausmannskost mit Ciceri, das sind die Kichererbsen und Tria Nudeln. Das Besondere an dem Gericht ist, dass die Pasta teils in der Kichererbsensuppe gekocht und teils knusprig gebraten wird. 




Die Kichererbsen wurden früher in solchen Terracotta-Pignate (Einzahl Pignata) langsam gegart; mein Tontöpfchen ist nur Deko. Es stand am Rand des Holzofens, dort, wo die Hitze dafür gerade "richtig" war. Bis die Kichererbsensuppe fertig war, das konnte schon einmal einen Tag lang dauern, während man draußen bei den Ziegen oder im Olivenhain zu tun hatte. Vorgegarte Kichererbsen aus der Dose gab es früher nicht und sind auch heute nicht ideal für dieses alte Rezept aus der Cucina povera.


Für Ciceri e tria habe ich mich wieder einmal am Blog "suditalia in cucina" orientiert, der schon lange nicht mehr aktiv ist. Mimmo hat immer dokumentiert, was seine Frau Rita zubereitet hatte. Mein gefülltes, gebackenes Brot "Mozzarella in carozza" stammte von ihnen und "Pettole tarantine", die süßen frittierten Teigbällchen. 




Ciceri e tria - apulische Kichererbsensuppe mit zweierlei Pasta

Zutaten für 4 Pers.:

150 g Weizenmehl für den Pastateig
1 Prise Salz
ca. 75 ml Wasser, nach Bedarf

150 g getrocknete Kichererbsen (keine vorgegarten)
2 Knoblauchzehen, klein geschnitten
1 helle Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
1 Stk. Stangensellerie, ebenso
1 Karotte, ebenso
Peperoncini / Chili
Pfeffer
1 Lorbeerblatt

Salz
Öl oder Kokosfett zum Frittieren
Olivenöl extra vergine zum Anrichten


Zubereitung:

Die Kichererbsen am Vorabend in der doppelten Menge kaltem Wasser einweichen.

Das Einweichwasser am nächsten Tag unbedingt wegschütten und die Kichererbsen gut abspülen. In einem Topf mit frischem Wasser bedecken. Mit Knoblauch, Zwiebel, Chili und Lorbeerblatt bei geringer Hitze langsam weich kochen, dabei immer wieder die Flüssigkeit kontrollieren (Suppe!). Etwa zur Halbzeit die Sellerie- und Karottenwürferl dazu geben, Salz zum Schluss. 

Einen eher festen Nudelteig aus Mehl, einer Prise Salz und Wasser kneten. Zugedeckt mind. eine halbe Stunde ruhen lassen.

Wenn die Suppe fertig und final abgeschmeckt ist, den Nudelteig nicht allzu dünn ausrollen. Bandnudelartige, längliche Nudelstreifen schneiden - glatt oder gezackt ist egal. 

Ab jetzt geht es blitzschnell! Ungefähr ein Drittel der Nudeln portionsweise in reichlich Öl frittieren, dabei bleiben und aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Dann auf Küchenpapier entfetten und ein bisschen salzen. 

Die restlichen Nudelstreifen einzeln in die (wieder) kochende Suppe einlegen und kurz kochen. Die Suppe mit der frittierten Pasta obenauf anrichten. 



Die frittierte, leicht gesalzene Pasta ist schön knusprig, wir haben sie restlos weggeknabbert (Notiz an mich: nächstes Mal mehr machen!).



Ein sehr köstliches, einfaches und überaus gesundes Essen, das es bei uns jetzt sicher öfter geben wird!




Ich schicke meine Suppe zu Volker, der im März Suppen, die einem Land zugeordnet werden können, für sein Dauerblogevent "die kulinarischen Weltreise"sammelt. 

Wer ist noch dabei?


Linkliste:

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Ägyptische Kuschari-Suppe
Britta von Brittas Kochbuch mit Gulyásleves - Gulaschsuppe
Britta von Brittas Kochbuch mit Fasoláda - Bohnensuppe mit Kräutertopping
Susanne von magentratzerl mit Peruanische Koriandersuppe
Cornelia von SilverTravellers mit Herzhafte Grüne Bohnen Suppe mit Kassler
Susanne von magentratzerl mit Vospapur – Armenische Linsensuppe mit Aprikosen
Regina von bistroglobal mit Chicken Pot Pie nach Lancaster County Art
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Green Chili Chicken Noodle Soup – Hühnersuppe mit grünen Chilis und Nudeln
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Chupe de Camarones Antiguo – Traditionelle Garnelensuppe aus Peru
Wilma von Pane-Bistecca mit Flädlisuppe mit Dinkelomelette
Susanne von magentratzerl mit Bureachiţǎ
Simone von zimtkringel mit Soledurner Wysüppli
Wilma von Pane-Bistecca mit Simon’s Basler Määlsuppe – Fasnachtssuppe
Friederike von Fliederbaum mit Ciceri e tria - apulische Kichererbsensuppe mit zweierlei Pasta
Sylvia von Brotwein mit Maronensuppe - Rezept für Maronencremesuppe
Ute von wiesengenuss mit Tom Yum mit Enoki Pilzen - Suppen aus aller Welt





Bilder aus dem Salento, 2012 und 2013 im Frühling



Salento, der "Stiefelabsatz" Italiens - Apulien - barocke Städte - einsame Küsten, zumindest im Frühling - knorrige Olivenbäume - prähistorische Dolmen (Grabbauten) - Hirtenunterkünfte (Mitte links) - ein karges steiniges faszinierendes Land! Wart ihr schon dort?




Donnerstag, 13. März 2025

Salat mit Orangen und Ricottabällchen



Banner Blog-Event CCXVI - Leicht in den Frühling (Einsendeschluss 15. März 2025)

Deadline des Blogevents ist am 15. März bei Zorra Kochtopf.me

Wer will noch mitmachen? Mein heutiger leichter frischer Salat läuft außer Konkurrenz, ist aber sozusagen maßgeschneidert für den beginnenden Frühling...




Salat mit Orangen und Ricotta-Pistazienbällchen

nach Cettina Vicenzino

Zutaten für ca. 1 - 2 Pers. als Hauptspeise:

Salat:
1 kleiner Radicchio (egal welche Sorte) und / oder grüner Blattsalat, Chicoree etc. ganz nach Belieben
2 eher kleine bio-Orangen
Saft von 1/2 Zitrone
1 kleine rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
1 TL Honig
Salz
Chili
Olivenöl

Ricottabällchen:
1 Becher, 250 g Ricotta
1 - 2 EL Parmesan, fein gerieben
Salz, Pfeffer
Chili
optional ein Spritzer Zitronensaft
1 Hand voll gemahlene Pistazien zum Wälzen

Deko:
Granatapfelkerne (hatte ich nicht)
1 Hand voll geröstete Pistazien, grob gehackt
etwas geriebener Parmesan

Zubereitung:

Von den 2 Orangen die Schale abreiben - ein Teil kommt zu den Ricottabällchen, der Rest zum Salatdressing. Eine Orange auspressen fürs Dressing, die 2. Orange mit dem Messer schälen und filetieren oder in dünne Scheiben schneiden (ich).

Den Ricotta ein paar Stunden abtropfen lassen - im Kühlschrank über einer Schüssel in einem Sieb, das mit Küchenpapier ausgelegt ist. Ricotta mit Orangenabrieb, Parmesan und den Gewürzen vermischen. Optional etwas Zitronensaft für mehr Säure einrühren. Mit nassen Händen kleine Bällchen (die Menge von 1 TL) formen und diese in gemahlenen Pistazien wälzen. 

Für das Dressing den restlichen Orangenabrieb, Orangen- und Zitronensaft, Honig, Gewürze und Olivenöl vermixen. 

Den Salat entblättern und in gefällige Stücke teilen, zusammen mit den Orangenfilets und Zwiebelringen anrichten. Das Dressing darüber träufeln. Einige Granatapfelkerne, Pistazien und die Ricottabällchen auf dem Salat verteilen. Mit ein wenig Parmesan bestreuen. 


(unbezahlte Werbung)


Der Salat von Cettina Vicenzino schmeckte mir (wie alles bisher Zubereitete von ihr) fantastisch, so habe ich ihn auch ganz allein als Hauptmahlzeit, mit Brot dazu, verputzt. Für den heimischen hellen Chicoree und den grünen Pflücksalat war das Orangendressing genau richtig. Nur würde ich nächstes Mal die Bällchen mit Frischkäse und nicht mit Ricotta machen, der schmeckt ein bisschen fad und wird vor allem durch die Pistazien "gerettet"...

Cettina macht den Salat mit Radicchio, von dem es ja mehrere Sorten gibt, eine schöner als die andere. Und mit etwas Glück erwischt man auf dem Markt einen Radicchio, dem noch nicht alle Bitterstoffe herausgezüchtet worden sind. Ich bleibe dran! 😋

Habt ihr auch leicht bittere Salate gerne?

Liebe Grüße aus Wien




Freitag, 7. März 2025

Mimosa Dessert zum Weltfrauentag



Gepostet vor einigen Jahren am internationalen Frauentag 8. März von einem Restaurant in Wien.
Klingt witzig, ist aber leider traurige Tatsache.



Solche blühenden Mimosen werden in Italien oft am Frauentag verteilt und bei uns wird immer öfter mit Geschenkideen geworben. Aber an diesem Tag die Frauen nur zu beschenken ist der falsche Ansatz, finde ich. Mimosen mag ich aber grundsätzlich sehr gerne mit ihren gelben Blüten und zarten Blättern. Mein Mimosa Dessert erinnert optisch an die Blüten, nicht wegen dem Frauentag, sondern weil der Frühling kommt! 




Mimosa Dessert mit Lemon Curd im Glas

Zutaten für 4 Personen / Gläser:

Biskuit:
(für 1 kl. Kastenform)

4 Eier (M)
120 g Zucker
etwas Zitronenabrieb (von 1/2 Zitrone vom Lemon Curd)
1 Prise Salz
100 g Mehl

Tränke:
50 ml Wasser
35 g Zucker
Limoncello oder beliebiger heller Saft

Lemon Curd:
(Rezeptquelle, für 1 mittelgroßes Schraubglas)

3 Eier (M)
3 - 4 bio Zitronen, ca. 110 ml Saft und die abgeriebene Schale
140 g Zucker
1 Prise Salz
90 g sehr kalte Butter, in kleinen Würfeln, ggf. kurz einfrieren

Creme:
250 g Mascarpone
250 g griechisches Joghurt

3-4 EL Staubzucker
(gemahlene) Vanille

Zubereitung:
Biskuit, Tränke und Lemon Curd können bereits am Vortag zubereitet werden. 

Für das Biskuit werden die ganzen Eier mit Zucker und Aromen weißschaumig aufgeschlagen, dann das Mehl mit einem Schneebesen vorsichtig untergehoben. Die Masse in die vorbereitete Kastenform leeren und im vorgeheizten Backrohr bei 180°C ungefähr 1/2 Stunde backen. Die Stäbchenprobe machen, dann stürzen und auskühlen lassen.

Tränke: Wasser mit Zucker aufkochen, auskühlen lassen und mit Likör oder Saft verfeinern. 

Lemon Curd: Eier, Zitronensaft und Schale, Zucker und Salz in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad oder alternativ in einem Topf (ich) unter ständigem Rühren langsam erhitzen. Bei geringer Hitze eindicken lassen, nicht kochen! Dabei die kalte Butter nach und nach einrühren, ggf. den Topf vom Herd nehmen, wenn das Curd doch zu heiß wird.
Das Curd in eine Schüssel oder ein Glas umfüllen und kalt stellen. 

Für die Creme alle Zutaten nur verrühren.


Zusammenbauen: 
Vom Biskuit und Lemon Curd bleiben Reste; das Curd hält sich im Kühlschrank theoretisch einige Zeit. 


Vom kastenförmigen Biskuit die Seitenwände dünn abschneiden (und essen). Pro Person und Glas 1 dicke Scheibe vom Biskuit abschneiden. Den Ober- und Unterteil (mit dem braunen Rand) in jeweils 3 Würfel schneiden. Den schönen randlosen Mittelteil grob zerbröseln, nicht zu fein - diese Brösel oder Krümel sind die "Mimosas" für obenauf, die die Mimosenblüten symbolisieren.

In die Gläser schichten:
  • 3 Biskuitwürfel (mit dem braunen Rand nach unten)
  • reichlich Tränke darüber träufeln
  • Creme
  • Lemon Curd
jeweils 2x
obenauf die "Mimosas" streuen und mit Staubzucker anzuckern.


  

Die leichte Vanillecreme und das Lemon Curd sind ein Traumpaar! Ein insgesamt feines Dessert!

Eine Mimosa-Torte gibt es hier!




Blog-Event CCXVI - Leicht in den Frühling (Einsendeschluss 15. März 2025)


Momentan läuft noch das Blogevent von Zorra und mir und wir würden uns über weitere Beiträge sehr freuen! Bis 15. März... 😊

Liebe Grüße aus Wien








Dienstag, 28. Januar 2025

Pettole für den Karneval


2012

Taranto in Apulien ist heute eine Industriestadt mit großem Handelshafen am Ionischen Meer ganz im Süden von Italien. Die Stadt ist geteilt in die modernere Neustadt und die Altstadt und schon bei unserer Durchreise 2012 fanden wir das centro storico ziemlich heruntergekommen vor. Es war kein Vergnügen dort herumzuspazieren. Wir fuhren rasch weiter Richtung Westen, auch ohne eine Bar für einen schnellen Kaffee zu suchen... 

2012

Jetzt lese ich, dass sich immer noch nichts geändert hat und die Altstadt weiter verfällt. Viele historische Häuser sind einsturzgefährdet oder bereits Ruinen. Vor 13 Jahren lebten dort noch die Ärmsten der Armen, ich hoffe für sie, dass sie mittlerweile wegziehen konnten. 


Mein heutiges Rezept stammt ursprünglich aus Taranto und ich habe mich vom Blog "suditalia in cucina" inspirieren lassen. Der Blog von Mimmo und seiner Frau Rita wird seit langem nicht mehr befüllt, aber er ist immer noch eine Fundgrube für die süditalienische Küche.
Ich habe mir für heute süße Pettole tarantine herausgesucht.




Pettole tarantine
frittierte Teigbällchen aus Taranto, Apulien
Rezeptquelle

Zutaten für 15 - 20 Bällchen je nach Größe:

Teig:
250 g Weizenmehl ital. Type 00 oder Dinkelmehl (ich)
7 g frische Germ / Hefe
bis ca. 200 ml lauwarmes Wasser, nach Bedarf
1/2 TL Salz
1 schwacher TL Zucker

reichlich Öl oder Butterschmalz zum Frittieren
Staubzucker zum Wälzen
"Vincotto" Traubensirup oder flüssiger Honig zum Dippen

Zubereitung:
  • Aus allen Teigzutaten einen weichen Germteig kneten, dabei nur so viel Wasser verwenden, wie nötig. Den Teig einmal gut aufgehen lassen. 
  • In einem Topf reichlich Öl oder Butterschmalz erhitzen. Mit einem Esslöffel jeweils Teig entnehmen, mit einem 2. Löffel ein bisschen rund formen und ins heiße Fett gleiten lassen.
    Notiz an mich: je weniger Teig, desto schöner und kleiner die Bällchen... 😉
  • Die Teiglinge rundum goldgelb hell und knusprig ausbacken.
  • Die Pettole auf Küchenpapier kurz entfetten und dann gleich portionsweise in einer Schüssel in Staubzucker wälzen.



Wir sind über die noch lauwarmen Pettole "hergefallen", es gab kein Halten... 😋

Ich war echt überrascht, wie gut diese Bällchen aus dem sehr einfachen Teig ohne Ei und Butter schmecken. Den traditionellen Traubensirup zum Dippen fanden wir nicht notwendig und *hüstel* hätten auch keinen zu Hause gehabt. Die Pettole waren uns auch ohne Sirup oder Honig süß genug.




Pettole können nicht nur süß, sondern offenbar auch salzig zum Aperitiv gegessen werden, mit zB. klein geschnittenen Oliven oder getrockneten Tomaten im Teig, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Es gibt sie in süß gerne bei Familienfeiern, in der Weihnachtszeit und auf Märkten in Süditalien.

Ich finde, sie passen in jeder Form auch perfekt in den Karneval.


Blog-Event CCXV – Skihütte trifft auf Karneval (Einsendeschluss 15. Februar 2025)


Bettina von homemade & baked sucht für ihr Blogevent bei Zorra´s Kochtopf eh gerade Rezepte für die Karnevals- bzw. Faschingszeit und auch, was es auf der Schihütte gibt. So schicke ich meine apulischen Pettole gerne zu ihr. Sie sind den heimischen gebackenen Mäusen (siehe unten) sehr ähnlich und auch relativ schnell gemacht. Empfehlung zum Nachbacken!



Bei mir auch zu finden:



Gebackene Mäuse mit bzw. ohne Germ / Hefe, immer gut, nicht nur im Fasching!
Faschingskrapfen-Challenge (ohne Bild)

Wie auf der Schihütte:



Liebe Grüße aus Wien




Samstag, 1. Juni 2024

Kräuter und Zitronen



Mein Zitronenbaum auf dem Balkon blüht und duftet gerade und hat gleichzeitig grüne Früchte. Ich hoffe, sie werden heuer bis zum Überwintern (in der Gärtnerei) reif, denn ich konnte noch nie eigene Zitronen ernten.

Aber ich habe noch eine Amalfi-Zitrone von hier zu Hause und auch der Supermarkt in meiner Nähe hatte neulich solche Zitronenraritäten im Angebot! Ich war überrascht und musste gleich zugreifen. Aus diversen Kräutern vom Balkon, Zitrone und einigen Pistazien wurde heute ein erfrischendes Pesto ⇒



Kräuterpesto mit Amalfi-Zitrone und Pistazien für Pasta

(für ca. 4 Pers.)

1/2 Amalfi-Zitrone
1/2 Bund Petersilie
die gleiche Menge weitere frische Kräuter nach Belieben, ich hatte Basilikum, Estragon, Minze (nicht zu viel davon nehmen)
1 Knoblauchzehe
2 Hände voll ausgelöste Pistazien
Salz, Pfeffer
ca. 70 ml Rapsöl o.a. neutrales Pflanzenöl
---
Olivenöl extra vergine
1 EL Schnittlauch
ca. 4 EL fein geriebener Parmesan und mehr zum Servieren

Die Zitrone in Scheiben und dann in Segmente schneiden. Mit allen Zutaten bis --- mixen.
Das Pesto in eine Schüssel umfüllen und die Konsistenz mit gutem Olivenöl steuern. Parmesan und Schnittlauch einrühren und abschmecken. Achtung beim salzen, wenn geröstete / gesalzene Pistazien verwendet werden. 
Das Pesto in einer großen Schüssel mit beliebiger Pasta und etwas vom Kochwasser vermengen und anrichten. Mit Parmesan bestreut genießen! Sehr fein!



Die halbe Amalfi-Zitrone hier ist so groß wie eine "normale" Zitrone. Statt Amalfi- könnt ihr auch eine Cedro-Zitrone nehmen, beide haben ein genießbares Fruchtfleisch.

Oder alternativ von einer "normalen" bio Zitrone nur die abgeriebene Schale und etwas Saft zum Abschmecken verwenden... Dann ist es eben ein Kräuter-Pistazienpesto mit Zitronenaroma und ich finde, die Kräuter machen sich sehr gut darin. 
Ein einfaches Pistazienpesto wie dieses, auch wenn es keine Kräuter enthält, schmeckt aber auch gut!




Das Pesto schmeckt (uns) besser, wenn es nicht allzu fein gemixt ist und noch Biss hat.
Tipp: Reste für Crostini verwenden. 


Linguine, Pesto, Parmesan, Estragon, tutto perfetto!
Der intensive Zitronengeschmack passt perfekt zu den Kräutern und Pistazien, insgesamt ein sehr frisches, lebendiges Gericht! 



Beitrag verlinkt mit: 

Blog-Event CCVIII - Kreative Kräuterküche (Einsendeschluss 15. Juni 2024)


Das Kräuter-Blogevent von Danii von Lecker Bentos und mehr bei Zorra hat mich sofort angesprochen! 

Meine Liebe gilt besonders den Wildkräutern, auch wenn frau für das heutige Rezept nicht in Wald und Wiese suchen gehen muss bzw. darf. 😊

Rezepte für Bärlauch und typische Hochsommer- bzw. Herbstkräuter sind jetzt im Spätfrühling nicht gefragt. Alles hat seine Zeit und ist nicht immer verfügbar! So kann man saisonale Kräuter und Pflanzen mehr genießen, wenn sie ihre volle Kraft entfalten, auch wenn es nur für kurz ist, oder?

Kräutergerichte habe ich einige auf dem Blog. Die ausgewählten Rezepte von der Collage unten sind für GENAU JETZT richtig und haben Saison:
Wilde Brennessel sind im Spätfrühling am zartesten und das Labkraut noch frisch-grün. Auch die Küchenkräuter sprießen jetzt so richtig üppig (und sollten aber bis in die kalte Jahreszeit bleiben).



oben: 
Wildkräutersuppe mit Labkraut
Gemista - gefüllte Paprika mit Petersilie, Dille, Minze
Erdbeerknödel mit Basilikumzucker

unten: 
"Anti-Erkältungsbrot" mit Thymian
Brennesselspinat


Kräuter können viel mehr als Speisen zu veredeln und ich finde es sehr spannend, mich in die Kräuter-Wildpflanzen-Heilkräuterkunde zu vertiefen. ☘  

Geht es euch auch so oder reichen euch Küchenkräuter im Topf?
Liebe Grüße aus Wien




Sonntag, 26. Mai 2024

Tiramisu und Gartentraum

 

Schöne Amalfi-Zitronen gab es beim italienischen Marktstand hier im Schlossgarten in Schrattenthal in Niederösterreich, siehe Bilder weiter unten...

Eine Zitrone möchte ich demnächst herzhaft zubereiten, vielleicht als Salat oder für Pasta. Die andere kam in ein sehr erfrischendes Tiramisu. Amalfi-Zitronen kann man komplett verzehren, genauso wie die größeren Cedri Zedratzitronen. 

Das heutige Tiramisu ist so wie das Wald-Tiramisu vom letzten Beitrag "dekonstruiert" ⇒ also schnell und einfach portionsweise anrichten, ein bisschen durchziehen lassen, genießen! Ein Tiramisu für Faule... 💗



dekonstruiertes Tiramisu mit Amalfi-Zitrone

Zutaten für 3 - 4 - 6 einzelne Portionen:

ca. 12 - 16 Biskotten / Löffelbiskuits
1/2 - 1 bio Amalfi-Zitrone

Tränke:
Limoncello oder alkoholfrei zB. Holunderblütensirup, mit ein wenig Wasser verdünnt

Creme mit Ei:
250 g Mascarpone
2 EL cremiges Naturjoghurt
2 sehr frische Eier (M)
1 Prise Salz
2 EL, 60 g Zucker
1 EL Zitronensaft von einer "normalen" Zitrone
optional Limoncello

Deko:
Zesten der Amalfi-Zitrone
Minze Blättchen

Zubereitung:

Creme: Die Eier trennen, Eiklar mit der Prise Salz zu Schnee schlagen und beiseite stellen. Die Eidotter mit Zucker erst über Dampf schaumig schlagen, dann kalt schlagen. Die restlichen Zutaten sanft einrühren und zum Schluss den Eischnee unterheben. Abschmecken.

Die Schale der Amalfi-Zitrone mit einem Zestenreißer abziehen und beiseite stellen. Je nach Belieben die halbe oder ganze Zitrone in sehr dünne Scheiben schneiden und diese in schmale Segmente schneiden.

Dessertgläser, Teller oder flache Schüsserl bereitstellen. Für 6 Dessertgläser habe ich pro Person 3 halbierte Biskotten für je 2 Lagen vorgesehen. Großzügigere Dessertportionen "vertragen" 5 Biskotten (3+2). 

Anrichten: Die Hälfte der Biskotten ggf. halbieren, ordentlich in die Tränke tauchen und anrichten. Die Hälfte der Creme sowie der Zitronenscheiben darauf legen. Diese Vorgangsweise ein 2.x wiederholen.

Das Dessert ein wenig durchziehen lassen und dann mit den Zitronenzesten und der Minze behübschen. 



Ein feines Tiramisu, Empfehlung!

Für 4 Portionen hat bei uns eine halbe große Amalfi-Zitrone gereicht, es mag aber auch nicht jede*r allzu viel der ein bisschen herben, aber nicht sauren Zitrone.




Für Dessert-Tiger kann eine Portion auch etwas größer sein...


Das Tiramisu schicke ich zu Volker und seiner "kulinarischen Weltreise", die im Mai kein bestimmtes Land ansteuert, sondern Desserts aus aller Welt sammelt, siehe Linkliste ganz unten. Mit der Zitrone von der Amalfiküste und dem Tiramisu ist mein Beitrag natürlich einwandfrei ITALIENISCH. 💚


Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft sucht die besten Dessert-Rezepte aus aller Welt




Die Amalfi-Zitronen habe ich wie gesagt hier im Weinviertel in Niederösterreich gekauft... 




Am Wochenende fand die Gartenausstellung "Gartenlust" im Schloss Schrattenthal statt (alles unbezahlte Werbung). Ich liebe solche Gartenveranstaltungen, ihr auch?



Ich lasse mich gern treiben und schaue mir die nützlichen oder skurrilen Angebote und schönen Dinge an. Emaille-Geschirr mag ich sehr, aber ich kaufe heute nur EIN einziges praktisches Stück (*klopf auf die Schulter*) und keines von diesen bunten Staubfängern oben. 



Bei dem großen Pflanzenangebot, von Sukkulenten oben bis Blumen, Gemüse, Kräutern und Bäumen, muss ich mich immer zurückhalten. Soviel Platz für Pflanzen wie ich wollte, hätte ich gar nicht...



Versteckt sich hier eine Gänsefamilie? Die Gänseköpfe aus Keramik in allen Größen sind eine witzige Idee für Gartendeko, wer das mag... 😉


Nebenbei lernt man bei solchen Gartenveranstaltungen unbekannte Schlösser und teils verwunschene Schlossgärten kennen, die sonst meist geschlossen sind. Auch das Schloss Schrattenthal ist im Privatbesitz und ständig bewohnt, die Außenbereiche und der mittelalterliche Turm und Weinkeller können aber nach Voranmeldung besichtigt werden. 



Beeindruckend fanden wir den barocken "Schüttkasten", wo früher hier im Oberstock und im Dachgeschoss Getreide gelagert wurde. 



Bei den zahlreichen Pflanzenanbietern konnte ich endlich einen Muskatellersalbei (Salvia sclarea) für den Garten entdecken, nachdem ich die Pflanze schon lange vergeblich gesucht hatte. Die beiden müssen noch eingesetzt werden, ordentlich wachsen und nächstes Jahr hoffentlich blühen. Die Blüten sind eine gute Bienenweide und verströmen einen lieblichen und würzigen Duft wie eben Muskateller Wein - sie wurden früher zum Wein-aromatisieren verwendet.




Mit dem üppig blühenden Rosenstrauch wünsche ich euch eine schöne letzte Maiwoche!





Linkliste der kulinarischen Weltreise:


Susanne von magentratzerl mit Kokos-Laddus 
Britta von Backmaedchen 1967 mit Pasteis de Nata
Simone von zimtkringel mit Strawberry Sundae
Gabi von USA kulinarisch mit Die besten Desserts der USA
 Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Angel Food Cake, ein vielseitiges amerikanisches Dessert
Wilma von Pane-Bistecca mit Cornet mit Vanillecreme
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Sorbetto al limone - einfaches Zitronensorbet
Ulrike von Küchenlatein mit Retro Dessert aus den USA: Banana Split
Cornelia von SilverTravellers mit Chinesischer Mango Pudding aus nur 3 Zutaten
Britta von Brittas Kochbuch mit Karamellpudding
Jenny von Jenny is baking mit Arroz con leche - Milchreis aus Lateinamerika
Barbara von Barbaras Spielwiese mit Pfirsich Melba 2.0
Wilma von Pane-Bistecca mit Öpfelwähie traditionell Schweizerisch!
Regina von bistroglobal mit Îles Flottantes

(wird ergänzt)


Das ist eine Fundgrube für Naschkatzen und Schleckermäulchen 😋