Mittwoch, 16. Februar 2022

#kulinarische Weltreise nach Äthiopien und "Doro Wot"

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Äthiopien - die besten Rezepte und Gerichte

Die kulinarische Weltreise, immer bestens organisiert von Volker (danke!) macht im Februar in Äthiopien Halt. Das riesige afrikanische Land mit seinen vielfältigen Landschaften, Jahrtausende alter Kultur und Geschichte hätten mich interessiert, aber ich war nie dort. Ich hatte immer gezögert und irgendwie passte es nie, in dieses arme Land zu reisen, obwohl ich eine Einladung von Nata hatte. 

Blick in mein altes Fotoalbum,
Nata und sein 1. Schnee

Nata stammte aus dem Norden Äthiopiens und hatte ein paar Jahre in Wien gelebt und studiert. Nach seinem Abschluss ging er an "seine" Universität in Mekelle in Tigray zurück. Wie es ihm jetzt geht, in einer Zeit des Krieges und der Greuel in dieser nördlichen Provinz, weiß ich nicht... 

In Erinnerung an diesen warmherzigen und immer freundlichen Menschen koche ich nun meine Version des typischen äthiopischen Gerichts Doro Wot, das ich mir in den Weiten des www zusammengesucht habe. 


Man braucht dazu die (scharfe) Gewürzmischung Berbere und die Gewürzbutter Niter Kibbeh - wie die gut duftet! Beide werden als erstes bzw. im Vorhinein hergestellt. Der Hühnertopf selbst benötigt viel Zeit zum Schmoren, aber man muss nicht ständig dabei stehen. 😉 


Berbere Gewürzmischung
Quelle

Zutaten: 
50 g mittelscharfe getrocknete Chilischoten oder 1/2 - 1 TL Chiliflocken (ich)
1/2 TL Schwarzkümmel
5 Gewürznelken
1/2 TL Ajowan Königskümmel
1/2 TL Korianderkörner

1 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL gemahlener Ingwer
1 TL gemahlener Kardamom
1 TL Zimtpulver
1 TL Paprikapulver oder mehr (ich)
etwas Salz
schwarzer Pfeffer

Die stückigen Gewürzzutaten in einer Pfanne trocken rösten, dann fein mahlen und mit den Pulver-Zutaten vermischen.

Ich finde, es lohnt sich, Berbere selbst zusammen zu mischen und nicht eine Fertigmischung zu kaufen! Wenn nicht alle Zutaten vorhanden sind, ist es auch kein Malheur, ich habe die aus meiner Sicht wichtigsten fett markiert.
Wer es weniger scharf mag, reduziert Chili, Ajowan, Schwarzkümmel und verwendet ein edelsüßes Paprikapulver 😏
Mit gefällt Ajowan in vielen Speisen immer besser, er bringt eine interessante, würzige Schärfe, die nach dem Kochen nicht mehr "beißt" und im Abgang sehr angenehm ist. Notiz an mich: trotzdem nicht überdosieren...




Niter Kibbeh Gewürzbutter

Zutaten:
1 kl. Zwiebel
2 - 3 Knoblauchzehen
ca. 2 cm Ingwer
250 g Butter
4 Kardamomkapseln oder ersatzweise gemahlenen Kardamom
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Zimtblüten
1 TL Korianderkörner
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 - 2 Lorbeerblätter
1 Zimtstange

Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und den Ingwer schälen und klein schneiden.
Die Butter mit allen Zutaten in einem kleinen Topf bei sehr geringer Hitze mindestens 20 Minuten leicht köcheln, aber nicht bräunen lassen. Dabei hin und wieder umrühren und den Duft genießen. 
Ein Sieb mit Küchenrolle auslegen und die Butter in eine Schüssel oder ein Glas abseihen.
 
Auch hier gilt, wenn nicht alle Zutaten vorhanden sind, macht es nichts...
Tipp: Am Vortag zubereiten, dass die Butter aushärten kann. Für den Hühnerschmortopf wird nur ein kleiner Teil zum Abschmecken benötigt, die geklärte Butter ist in einem Glas im Kühlschrank aber länger haltbar und vielseitig verwendbar. 


mein Doro Wot
äthiopischer Hühnerschmortopf mit Eiern
(für 1 großen Topf bzw. ca. 4 Pers.)

Zutaten und Zubereitung:
1 ganzes bio Huhn oder zB. 8 Hühner-Unterkeulen (ich)
1 Limette, Saft
ca. 2 cm Ingwer
2 - 3 Knoblauchzehen
Salz

3 - 4 große rote Zwiebeln, ca. 600 g
reichlich Olivenöl
2 - 3 EL Berbere Gewürzmischung (die gesamte Menge von oben)
1 Dose stückige Tomaten
Salz
etwas Paprikapulver
Wasser oder Suppe zum oftmaligen Aufgießen

ca. 2 EL Niter Kibbeh Gewürzbutter zum Abschmecken
4 hart gekochte, geschälte Eier oder mehr nach Belieben

Das ganze Huhn in Stücke teilen und die Haut entfernen.
Ingwer und Knoblauch schälen und fein schneiden oder reiben.
Die Hühnerteile salzen, Limettensaft, Ingwer und Knoblauch einreiben und ziehen lassen. Oft werden die Hühnerteile nun mit reichlich Wasser "gespült", aber das habe ich nicht gemacht, um nicht die Marinade abzuwaschen. 
Die Zwiebeln in grobe Stücke schneiden und relativ feinstückig cuttern (aber kein Mus), alternativ mit einem Messer ganz fein schneiden. 

Nun beginnt das (Stunden-) lange Schmoren in einem großen Topf auf dem Herd bei nicht allzu großer Hitze:

  1. Die ziemlich große Zwiebelmasse kommt in den Topf - ohne Zutaten, eventuell mit einem Schluck Wasser, und wird ca. eine halbe Stunde im eigenen Saft geschmort, mit Deckel drauf und gelegentlichem Umrühren. 
  2. Wenn die Zwiebeln beginnen, sich am Topfboden anzulegen, wird reichlich Öl darüber gegossen. Gleich mit Berbere, Paprikapulver und Salz würzen und ein wenig Wasser angießen.
    Eine weitere halbe Stunde schmoren, immer wieder umrühren und bei Bedarf Wasser oder Suppe dazu leeren. 
  3. Jetzt erst werden die Hühnerteile samt Reste der Marinade unter die Zwiebelmasse gemischt und ebenso die Tomaten. Mindestens 1 Stunde oder mehr weiterschmoren, bis das Huhn gar ist, dabei wieder gelegentlich umrühren und die Flüssigkeit kontrollieren. 
  4. Zum Schluss, also nach insgesamt mehr als 2 Stunden, wird mit der Gewürzbutter und eventuell Salz abgeschmeckt.
    Die Eier vorsichtig unterheben, um sie nicht zu beschädigen. 

Das Gericht sollte jetzt noch ein Weilchen durchziehen und ein bisschen abkühlen und kann dann angerichtet werden - pro Person zwei Hühnerteile und ein Ei, und es ist relativ viel Sauce vorhanden. 

Typischerweise isst man Injera dazu bzw. benutzt man Stücke davon sozusagen als Löffel beim Essen mit der Hand. Doch haben mir diese gesäuerten Fladen mit Teffmehl noch nie geschmeckt, daher hatten wir Reis als Beilage. Baguette zum Auftunken der Sauce ist zwar nicht "original", aber auch nicht verkehrt und ein Klecks Frischkäse oder Creme fraiche passt auch. 


Hier kamen die Hühnerteile und die Tomaten in den Topf, 
gut umrühren, weiterschmoren und immer wieder kosten!

Beim Kochen mit Berbere denke ich beim Kosten oft, meine Güte, das ist so scharf, das kann man nicht essen.... ABER bei der langen Kochzeit "verfliegt" bzw. verkocht sich die arge Schärfe. Übrig bleibt ein harmonisches und schön scharfes Essen mit Wohlfühlfaktor! Die gekochten Eier fand ich erst ein wenig ungewöhnlich in einem Schmorgericht, passen aber wirklich gut dazu. Es hat uns insgesamt sehr gut geschmeckt und wird es wieder geben!
In diesem Sinne, kocht es nach und lasst es euch auch schmecken. 😋 


Links der anderen "Mitreisenden" 


Wilma von Pane-Bistecca mit Injera- Aethiopisches Fladenbrot 
Britta von Brittas Kochbuch mit Sega Wat - Äthiopischer Lammeintopf 
Wilma von Pane-Bistecca mit Zigni-Kai Wat - Aethiopisches Rinder Gulasch 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Niter Kibbeh - äthiopische Würzbutter 
Susanne von magentratzerl mit Traditionelles Injera 
Friederike von Fliederbaum mit Doro Wot - Hühnerschmortopf mit Eiern 
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Äthiopischer Wirsingeintopf - Atakilt Wat 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Teff-Injera - äthiopisches Sauerteig-Fladenbrot aus der Pfanne 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Gemischte vegetarische Platte zu Injera 
Simone von zimtkringel mit Niter Kibbeh 
Simone von zimtkringel mit Kitfo - Tatar auf äthiopisch 
Dirk von low-n-slow mit Misir Wot 
Tina von Küchenmomente mit Dabo - Honigbrot aus Äthiopien 
Manuela von Vive la réduction! mit Injera, Niter Kibbeh und vier "Auflagen" 
poupou von poupous geheimes laboratorium mit Doro Wot 
Regina von bistroglobal mit Äthiopisches Schmausen


So eine tolle Vielfalt!!




Sonntag, 13. Februar 2022

von Blitva und Toren in Rab

 

"Tor in die neue Woche"

Wir ließen uns durch die Gässchen der alten Stadt Rab auf der gleichnamigen kroatischen Insel treiben. Mein Blick blieb an diesem eisernen Gartentor hängen, aber eigentlich sah ich vor allem das rote Kleid, das in dem Garten auf der Wäscheleine hing. 
Wie gern wäre ich poetisch veranlagt und würde mir eine romantische Geschichte oder lieber einen Krimi darüber ausdenken. Wer wohnte in diesem eher abweisenden Haus mit dem stillen Garten... wem gehörte das Kleid, das zum Trocknen neben dem Granatapfelbaum hing... welche Glücksgefühle oder menschliche Abgründe hat dieses Kleid schon "gesehen"... 






Fotos für dich, Nova und dein Dauerevent "Tor in die neue Woche", diesmal Nr. 272




Auch dieses große Tor in der Altstadt von Rab verbarg einen verwunschenen Garten hinter hohen Mauern. Das Tor war nur angelehnt und ich spähte vorsichtig hinein in einen wilden Garten mit Lavendel-, Rosen- und Rosmarinbüschen. Es gab eine Pergola mit Wein bewachsen und in der Mitte des Gartens eine Überraschung - eine grottenähnliche Kapelle mit einer Marienfigur. 



Grottenkapelle auf Korcula


Maria wird in Kroatien sehr verehrt und solche aus Steinen errichteten offenen Grotten sieht man öfter, manchmal auch mit Blumen und Votivgaben, hauptsächlich Rosenkränzen. Das weiß-rote Stoffherz an dem Haken rechts hatte ich im Auto hängen, aber vor dieser kleinen Grotte auf der Insel Korcula dachte ich, hier wäre der richtige Platz dafür... 





Die Fotos sind alle von 2019, als wir zuletzt in Kroatien bzw. überhaupt im Ausland waren. Aber für den heurigen Osterurlaub planen wir ein Wiedersehen! Ich bin schon ziemlich ungeduldig... 



Fisch mit Blitva und extra Kartoffeln, gegessen in Rab


Zur kulinarischen Einstimmung gibt es jetzt öfter mein geliebtes Mangold-Kartoffel Gericht. Blitva ist in Kroatien die Beilage zu Fisch, schmeckt aber auch solo bestens, zum Beispiel mit Feta bestreut! 





Blitva Mangold-Kartoffeln wie in Kroatien

(für 2 Pers.)

500 g Mangold
ca. 300 g Kartoffeln
reichlich bestes Olivenöl
1 kl. weiße Zwiebel
2 - viele Knoblauchzehen nach Belieben
Salz
Pfeffer


Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm Stücke schneiden. In einem großen Topf mit reichlich (!) Salzwasser halb gar kochen. 
Die Mangoldblätter grob in Streifen schneiden, die dicken Mittelrippen fein schneiden. Den Mangold in den Topf zu den Kartoffeln geben und "untertauchen". Gemeinsam fertig kochen. 
Sind die Mangoldblätter zart, dann gibt man sie erst zu den Kartoffeln, wenn diese fast gar sind.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in reichlich Öl in einer großen Pfanne anschwitzen, nicht Farbe annehmen lassen. 
Kartoffeln und Mangold abseihen oder mit einem Schaumlöffel direkt in die Pfanne geben und mitbraten. 
Oft werden die Kartoffeln dabei mit einer Gabel zerdrückt, ich zerdrücke lieber nur einen Teil davon. 
Abschmecken, anrichten, ein wenig Olivenöl drüber träufeln und sich nach Kroatien wegträumen... 


Rab


Einfach schön, oder? 





Mittwoch, 9. Februar 2022

Blech und Schild


Blog-Event CLXXXII - Sheet Pan Dinner (Einsendeschluss 15. Februar 2022)

Ein interessantes Blogevent von Susanne läuft derzeit bei Zorra... es geht um ein vollständiges Gericht auf einem Backblech (sheet pan) aus dem Backrohr, sozusagen nach dem Prinzip der one pot-Gerichte. 



(die Chioggia Rüben verlieren beim Braten leider viel von ihrer Schönheit)


Buntes Ofengemüse schiebe ich ja recht oft ins Rohr, und mit reichlich Feta ist das für uns bereits ein komplettes Abendessen. 

Aber dann habe ich mich an ein Ofengericht erinnert, das wir vor mehreren Jahren in vielen Variationen sehr geliebt hatten. Es ist seither total in Vergessenheit geraten und ich habe es auch nie verbloggt. Bei mir hieß es immer "Hendl Mozzi" und es handelt sich um ⟶


(ab ins Rohr)


Hühnersticks mit Mozzarella und Speck umwickelt,
auf Ofenkartoffeln und -gemüse der Saison

(für ca. 2 - 3 Personen bzw. meine Backform misst 30 x 40 cm)

1 Hühnerbrust
1 große Kugel Mozzarella
Schinkenspeck oder Prosciutto, ca. 12 längliche Scheiben
Salz
Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver

2 - 3 mittelgroße Kartoffeln
1 Karotte
1 Zucchini
1 gelber Paprika
1 rote Zwiebel
einige Knoblauchzehen nach Belieben
Olivenöl
Salz
Pfeffer
geräuchertes Paprikapulver
2 Zweige frischer Rosmarin

Zubereitung:
  • Die Hühnerbrust in längliche, dünne "Sticks" schneiden, lange Stücke halbieren.
    Mozzarella in längliche Scheiben schneiden.
  • Die Hendlsticks würzen, mit einer Scheibe Mozzi belegen und mit Speck umwickeln.
    Bei mir wurden es heute 12 Sticks aus einem rel. großen Hühnerfilet. 

  • Das Backrohr auf 180°C vorheizen und eine große Backform oder Blech bereit stellen.
  • Das Ofengemüse je nach Garzeit in Würfel bzw. wedges schneiden - also Kartoffeln und Karotten in eher kleinere, Zucchini und Paprika in größere Stücke.
    Die Zwiebel in Segmente und den Knoblauch klein schneiden. 
  • Das Ofengemüse in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und Öl vermischen, dann in die Backform verteilen. Die Hendlsticks und Rosmarinzweige darauf legen, mit Paprikapulver bestreuen und mit ein wenig Olivenöl beträufeln. 
  • Im Rohr etwa 45 Minuten bis 1 Stunde garen. Dann genießen!



Auf dieser Fotocollage von 2014 sind geviertelte Marillen / Aprikosen zu sehen, die ich zum Ofengemüse gemischt hatte. Also wenn gerade Saison ist, passen frische Früchte auch, ebenso wie halbierte Paradeiser / Tomaten. 



Hier hatte ich einen Teil der Hühnersticks mit eingelegten Haselnussblättern belegt (klick), aber mit Speck umwickelt schmeckten sie kräftiger. 



Der Fantasie sind sowieso keine Grenzen gesetzt! Uns hat das neu entdeckte Ofengericht sehr geschmeckt und es wandert wieder ins Repertoire! 



Liebe Grüße aus Wien
mit einem Foto aus Wien
für Arti´s Schilder-Blogaktion jeden 2. Mittwoch - Schilderwald Nr. 49 



... das wäre doch schön! 



Vom selben Standort, nur ein paar Wochen früher stammt dieses Foto... man muss sich schon genau überlegen, wo man sein (ursprünglich komplettes) Fahrrad anhängt, oder?  😥







Samstag, 5. Februar 2022

Jahresprojekt, Jänner-Wanderung, Tag der Schokocreme


"Sportliche Challenge" heißt mein Jahresprojekt auch im Jahr 2022, bei Andrea Zitronenfalterin

Letztes Jahr war ich mit diesem Projekt nicht so erfolgreich, wie ich es mir ausgedacht hatte (klick) und so nehme ich mein Projekt eben ins heurige Jahr mit... neues Jahr neue Chance! Mein Plan ist nach wie vor, jeden Monat eine neue Wanderung zu machen und allgemein mehr in Bewegung zu kommen, die Spaß macht. Die Freude ist ganz wichtig, denn sonst bleiben die schönen guten Vorsätze über kurz oder lang stecken, wie wir alle wissen, oder?  😕 




Bewegungsmäßig durchzustarten zur 1. (kleinen) Wanderung gelang uns bereits kurz nach dem Jahreswechsel an einem schönen, warmen Wintertag. Durch den Wald ging der gemütliche Weg bergauf auf eine weitläufige Alm und bis zur "Zdarskyhütte" in den Türnitzer Alpen in Niederösterreich. 



Wir kehrten aber nicht in der Hütte ein, sondern genossen lieber diese Aussicht, saßen auf einem Bankerl in der Sonne und verzehrten das mitgebrachte Butterbrot mit Apfel...  




Die Hütte (unbezahlte Werbung) ist benannt nach dem österreichischen Skipionier Mathias Zdarsky, der als Begründer der alpinen Skilauftechnik gilt (klick). Bereits 1898 hat er in Niederösterreich den ersten Schiverein gegründet und dieser war vor 100 Jahren immerhin der größte Schiverein Mitteleuropas. Interessant finde ich, dass das Schifahren hier populär wurde, wo die Berge eher größere Hügel und so gar nicht hochalpin sind... Wien ist nicht allzu weit weg, das wird ausschlaggebend gewesen sein. 




Bäume begrüßen!



Steine auch!



Heute am 5. Februar "begrüße" ich den World Nutella Day (unbezahlte Werbung)  und ich bin immer wieder erstaunt, welche kommerzielle Tage es zu "feiern" gibt. Nutella ist mir mittlerweile viel zu picksüß, ich bereite es lieber selbst zu und mit Zutaten, die ich mag. 



Daher verlinke ich für euch mein selbstgemachtes Schoko-Haselnuss-Mus, das ein gut nussiger Ersatz für die berühmte Schokocreme ist. Ich habe das Mus heute mit Schlagobers bzw. Sahne anstelle von Milch zubereitet... sehr fein! 

Es eignet sich am besten für vielerlei Desserts. Das Mus aufs Brot zu streichen habe ich nicht probiert bzw. habe ich nie mögen. Schreibt mir, wenn ihr es ausprobiert habt! 



Für die heutige Nachspeise habe ich das Schokomus 1:1 mit fettarmem Mascarino verrührt und mit einer leicht gesüßten  Himbeersauce und Schlagobershäubchen serviert. 

Empfehlung und ein schönes Wochenende!