| Foto von 2021 |
Bei Malta fällt mir als erstes das wildromantische Maltatal in den Hohen Tauern in Österreich ein, an deren Talschluss die imposante Kölnbreinsperre liegt. Wir haben sie im Sommer 2021 zuletzt besucht, aber das ist heute nicht gemeint...
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| Dauerblogevent |
Denn die kulinarische Weltreise von Volker reist im September ins Mittelmeer auf die Inselgruppe bzw. den kleinsten EU Staat Malta südlich von Sizilien. Dort war ich noch nicht, aber die Inseln mit ihrer reichen prähistorischen Vergangenheit würden mich sehr reizen.
Aus Malta stammt auch eine interessante Version von Rindsrouladen. Ich habe mich heute am Rezept von Johann Lafer orientiert, der es in einer österreichischen Kochsendung ("Silvia kocht", unbezahlte Werbung) gezeigt hat.
Bragioli - Malta Rindsrouladen nach Johann Lafer
Zutaten für 4 Pers.:
4 große Rindsschnitzel für RouladenOlivenöl zum Anbraten
Fülle:
200 g Faschiertes vom Rind / Hackfleisch
1 kleine Zwiebel, kleine Würfel
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
50 g Speck, kleine Würfel
1 Ei, hart gekocht, klein geschnitten
optional 40 g Semmelbrösel
1 EL Petersilie, gehackt
25 g Parmesan, fein gerieben (ich finde, es kann auch mehr sein)
Salz, Pfeffer
Chili oder Cayennepfeffer
Zubereitung:
Für die Sauce ggf. weiteres Olivenöl im Bratrückstand der Bragioli erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun braten. Den Knoblauch und das Tomatenmark mitbraten, dann mit Rotwein ablöschen und kurz verkochen lassen. Die Erbsen und Karotten beifügen und mit Suppe aufgießen. Lorbeerblatt und Gewürze dazu geben und aufkochen lassen.
Malta-Lesetipp zum Entspannen:
Muschelseide von Federica de Cesco (Belletristik)
Das Interessanteste an dem Buch war für mich, dass es Muschelseide tatsächlich gab, sie wurde seit der Antike oder noch früher aus dem Faserbart der Edlen Steckmuschel (Pinna nobilis) gewebt. Unglaublich, oder? Mit ihren Fasern "hält" sich die Muschel am Untergrund im Meer fest. Das feine und schillernde Gewebe ist schlussendlich dünner als "normale" Seide und war wahnsinnig kostbar.
Die Riesenmuschel kommt nur im Mittelmeer vor, wo es noch intakte Seegraswiesen und gute Wasserqualität gibt. Sie kann fast 1 Meter groß und ca. 50 Jahre alt werden. Sie steht heute unter strengstem Schutz (weil vom Aussterben bedroht) und das Sammeln ist absolut verboten, auch von toten Exemplaren!
Im Roman, der von einer Familiengeschichte über 100 Jahre in Valletta auf Malta handelt, hat dieses Verbot kaum eine Bedeutung, was ich ziemlich unverständlich finde. Ich fand es aber interessant, über die komplizierte Herstellung der Muschelseide und mehr über Maltas Geschichte (vor allem im 1. Weltkrieg), die ursprüngliche Sprache etc. zu erfahren.
Insgesamt ist der Roman flüssig zu lesen, nicht fordernd und zur abendlichen Entspannung bestens geeignet... Darüber hinaus kann man sich im www über diese besondere Muschelart informieren, zb. hier →
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| Bildquelle und Infos |
Malta-Linkliste:
(wird ergänzt)


















































