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Donnerstag, 24. September 2026

Steinpilze und Pasta

 

Blog-Event CCXXXIV - Urlaubsschätze & Schrankhüter (Einsendeschluss 15. Oktober 2026)

Regina hat mit ihrem Blogevent-Thema (bei Zorra) einen Nerv getroffen, zumindest bei mir. Es trifft nämlich beides oft nach dem jährlichen Alm-Urlaub oder anderen Reisen zu...

Ich freue mich immer sehr über meine selbst gesammelten oder gekauften Urlaubsschätze und oft werden sie dann zu Hause zu Schrankhütern, weil sie für mich so kostbar sind, dass ich ewig nachdenke, wie ich ihnen gerecht werden kann. Kommt euch das bekannt vor?


Ist der Pilz nicht prächtig? Bei mir geht es heute um getrocknete Pilze, genauer gesagt um dieses einzige, große Exemplar eines Stein- bzw. Herrenpilzes. Denn allzu erfolgreich war das Schwammerlsuchen in diesem Jahr sonst nicht, wobei wir im Urlaub sowieso nicht mehr als für 1-2 Mahlzeiten sammeln, hauptsächlich Eierschwammerl (wie hier geschrieben).







Wir wollen uns das Essen im urigen Berggasthof "verdienen" und sind einem kaum begangenen Weg in den Wald zu einer einsamen Alm gefolgt. Keine große Wanderung, nur die Beine vertreten. Der große Steinpilz stand ganz unverhofft neben dem Waldweg und ein bisschen vom Gras verdeckt. Daran konnten wir nicht vorbei gehen...
Wie oft findet man denn schon einen schönen Steinpilz, also wir haben leider nur alle paar Jahre so ein Glück. Denn Steinpilze sind allgemein sehr begehrt und werden leider auch professionell gesammelt.



Später habe ich ihn nach dem Putzen dünn aufgeschnitten und zum Trocknen aufgelegt. Das ist bei Steinpilzen die beste Methode, wenn man sie nicht zeitnah und frisch zubereiten kann. In 2-3 Tagen sind die Pilzscheibchen dann getrocknet, geschrumpft und duften herrlich (warum Steinpilze auch Herrenpilze heißen, siehe ganz unten).



In diesem Joghurtschraubglas fand der gesamte große, nun getrocknete Steinpilz Platz und kam mit nach Hause. Ich habe auch gleich meine Schränke in zwei Wohnsitzen durchforstet und zum Glück noch ein weiteres Glas mit getrockneten Pilzschätzen gefunden. Denn eines wäre zu wenig gewesen, die Pilze werden durch das Trocknen ja federleicht und wiegen quasi fast nichts.


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Um die aromatischen getrockneten Steinpilze würdig zu verwerten, ist mir das Rezept für ein Ragú für Pasta von Ixta Belfrage wieder eingefallen. Susi Turbohausfrau hat es vor ein paar Jahren bereits ausprobiert und in den Kommentaren hatte ich geschrieben "ich ebenfalls" - aber verbloggt habe ich es nie. Aber heute frisch zubereitet passt es und damit sende ich auch liebe Grüße an Susi. 




Steinpilz-Pasta nach Ixta Belfrage

Zutaten für 2 Pers. als Hauptspeise oder 4 Pers. als Vorspeise:

200 - 250 g Tagliatelle-Nester oder selbstgemachte Nudeln

Ragú:
ca. 40 g getrocknete Steinpilze
4 EL Olivenöl
3 Knoblauchzehen, fein geschnitten
Chiliflocken
1 EL Petersilie, Stängel und Blätter, fein gehackt
Salz
1 EL Tomatenmark
schwarzer Pfeffer
40 g Parmesan, fein gerieben
ca. 2 - 3 EL Schlagobers / flüssige Sahne

zum Servieren:
Olivenöl
Petersilblättchen
Parmesan

Zubereitung:

Die getrockneten Pilze in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen (nicht zu viel) und 10 Minuten aufweichen lassen. Dann abseihen und 75 ml Flüssigkeit auffangen. Die Pilze fein hacken und beiseite stellen.

In einer großen Pfanne das Öl, Knoblauch, Chili, Petersilie und Salz erhitzen und 5 Minuten sanft braten, bis alles weich und sehr leicht gebräunt ist (nicht dunkel). Dann die gehackten Pilze, Tomatenmark und Pfeffer beifügen. Alles einige Minuten "pfannenrühren".

In der Zwischenzeit die Pasta sehr al dente kochen, dann abseihen und 350 ml Kochwasser auffangen. 

Die beiden Flüssigkeiten Pilz- und Nudelkochwasser (Achtung, letzteres nur nach Bedarf zugeben, mir schien es zu viel) zur Pilzmischung in die Pfanne geben und 3 Minuten köcheln lassen.

Die Hälfte des Parmesans einrühren, bis er geschmolzen ist. Den restlichen Parmesan, das Schlagobers und die abgetropfte Pasta unterrühren und alles gut vermischen, bis Sauce und Pasta emulgiert sind..

Servieren und mit Olivenöl, Petersilblättchen und Parmesan vollenden.

die gehackte Pilzmasse


sehr geschmackvoll


Sind zu wenig getrocknete Steinpilze vorhanden, dann kann man sie auch mit frischen Pilzen mischen, finde ich - diese vorher aber gut anbraten. Der intensive umami-Geschmack von getrockneten Pilzen fehlt dann aber ein bisschen.

Wie fanden es ein würdiges Rezept für meine kostbaren getrockneten Steinpilze! Ixta Belfrage ist für mich eine der Großen; weitere Gerichte von ihr findet ihr unter meinem Label Belfrage.



Liebe Regina, liebe Zorra, ich freue mich über das tolle Blogevent und bin gespannt auf die Gerichte und Geschichten! Liebe Grüße aus Wien!



Steinpilze zum Trocknen aufgelegt, Foto von 2023


Übrigens...
Der Gemeine Steinpilz (Boletus edulis) heißt mancherorts in Österreich auch Herrenpilz. Mich hat jetzt interessiert, wie es zu diesem Namen gekommen ist (und KI weiß Bescheid...).

Der Name Herrenpilz für den Steinpilz stammt aus dem Mittelalter, weil diese besonders feinen Pilze damals den herrschenden Grundherren, dem Adel oder der Geistlichkeit vorbehalten waren.
Nach historischer Überlieferung mussten Bauern und einfache Leute gesammelte Steinpilze oft als Abgabe an den Grundbesitzer abliefern – teilweise unter Androhung von strengen Strafen, wenn sie sie selbst behielten. Daher galt er im Volksmund als der Pilz der "Herren"...


So ist das also, ich bleibe ab jetzt beim neutralen "Steinpilz"! 





Freitag, 21. August 2026

Sommerobst und Apple Pie



Blog-Event CCXXXII - Sommerobst (Einsendeschluss 15. August 2026)


Dieses vergangene Blogevent, das ich bei Zorra habe ausrichten dürfen, hat insgesamt 39 Rezepte mit den Obstsorten, die jetzt im Hochsommer reif sind, gebracht! Soo großartig, schaut doch rein in die Sammlung! 💗

Aber viele Sommerfrüchte werden heuer hitzebedingt früher als sonst und zu schnell vollreif und sie verderben auch viel schneller, oder?



ob hier genügend Regen noch helfen würde?
Vor 2 Monaten

Denn dass jetzt Mitte August bereits Äpfel und herbstliche Kürbisse reif werden ist ungewöhnlich. Auch dass Winzer so früh mit der Weinlese beginnen müssen. Dass das im Frühling angesäte Gras in meinem Garten verdorrt ist und viele Pflanzen schwächeln... so what.

die wilden Schafgarben sind zwar klein, aber sie leben

Aber was ich nicht verstehe ist, wie manche immer noch den Klimawandel anzweifeln und notwendige Maßnahmen leugnen oder verzögern können, Bei uns oder anderswo - wo zB. Klimaschutzmaßnahmen einfach aufgehoben wurden. Dass der Boden hier im Land weiterhin versiegelt und verbaut wird auf Teufel komm raus, dass die Agrarlandschaft immer noch von "störenden" Hecken und Bäumen befreit ist, dass Gewerbegebiete mit viel Asphalt ohne Bepflanzung noch erlaubt sind etc., wann gibt es ein Umdenken? Wenn von Renaturierung von Flächen die Rede ist oder von einem Trinkwasser-Entnahmeregister für Großverbraucher, wird bei uns sofort aufgeschrieen. Geht es allen nur mehr um kurzfristige Profite, weltweit, als würde es ewig so weitergehen und Ressourcen unendlich vorhanden sein?

Natürlich gibt es positive Entwicklungen an der Klimafront, aber die negativen machen die großen Sorgen. Ich selbst kann nur mit gutem Beispiel voran gehen und achtsam leben - auch wenn die globalen und nationalen Player anders agieren.


Zurück in den Garten und zum Sommerobst - ich musste die ersten Falläpfel dringend verarbeiten, bevor sie nur mehr für die Biotonne geeignet wären.


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Ich habe ein neues Rezept für einen Apple Pie ausprobiert und er ist der beste Pie ever, fanden wir! Der zarte Pie-Teig mit Milch ist eine Entdeckung! Gefunden habe ich ihn in Gabis Koch- und Reisebuch durch die USA, die sie auf der legendären Route 66 durchquert hat. Ich habe mich wie immer nur so halbwegs ans Rezept gehalten, aber der tolle Teig ist genauso wie im Original!




Apple Pie

Zutaten für 1 gr. Pie Form:

Teig:
250 g sehr kalte Butter
400 g Mehl
1/4 TL Salz
1 - 2 TL Zucker
ca. 150 ml kalte Milch, nur nach Bedarf

Fülle:
mind. 1 kg Äpfel, wenn möglich verschiedene Sorten
optional Zitronensaft
etwas Zucker nach Belieben, im Original 150 g
15 - 25 g Speisestärke, je nach Saftigkeit der Äpfel
1 guter TL Zimt
etwas Nelkenpulver, gemahlener Ingwer und Muskatnuss

zum Bestreichen:
1 EL Milch
1 - 2 TL Ahornsirup oder Honig (ich)

Butter für die Form, Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten kurz verkneten, am besten mit der Hand. Ich habe die Butter dafür auf einer Reibe gerieben, im Original wird sie mit der Gabel zerkleinert. Milch nur nach Bedarf zugeben. Den Teig dann zu 2 Scheiben formen (eine größere und eine kleinere) und kalt stellen.

Für die Fülle die Äpfel schälen oder nicht (ich) und blätttrig schneiden. Ich hatte zu wenig Äpfel und habe sie mit allen Zutaten nur vermischt und kurz ziehen gelassen.
(Im Original werden die Äpfel mit sehr viel Zucker und den Gewürzen 1 Stunde lang ziehen gelassen, dann der Saft abgeseiht und sirupartig eingekocht. Die Äpfel mit Stärkemehl und dem Sirup vermischen.)

Die größere Teigscheibe ausrollen, in die befettete Pie-Form legen und einen Rand formen. Die Äpfel hineingeben. Die kleinere Teigscheibe ausrollen und in ca. 12 Streifen schneiden. Diese gitterartig mit Abstand zueinander über die Äpfel legen und ggf. noch den Rand behübschen.

Den Teig mit der gesüßten Milch bepinseln und den Pie im vorgeheizten Rohr bei 180 / 190°C ungefähr 45 Minuten backen. Wer will, bestreut den Teig vor dem Backen mit Zucker.


fantastisch!


Gabi schreibt in ihrem Kochbuch "den Pie komplett auskühlen lassen", das haben wir nicht geschafft, wir sind bald darüber hergefallen...

Der Teig schmeckt sehr fein, obwohl er nur schnell und grob verknetet wird. Ich hatte leider schlussendlich zu wenige Äpfel (bzw. musste ich bei den Falläpfeln zu viele schlechte Stellen wegschneiden), aber nächstes Mal versuche ich Gabis Vorgangsweise mit Sirupkochen für die Fülle. Man kann sie auch mit saftigen Birnen, Pfirsichen oder gemischt machen.  


Große Empfehlung, kennt ihr Gabis Kochbuch?

Liebe Gartengrüße!





Sonntag, 1. März 2026

Orangensalat

 


"lass dein Leben (wieder) leuchten wie eine Orange im Winter" 💖


Die europäische BIO Orangenzeit ist leider bald um. Ich finde, es lohnt sich, jetzt noch schnell Orangen (in größeren Mengen?) zu kaufen, zu genießen und zu verarbeiten, zum Beispiel für einen ⇢



Orangensalat mit Pecorino und Oliven nach Cettina Vicenzino

Zutaten für ca. 3 - 4 Personen als Vorspeise:

4 Orangen, wenn möglich verschiedene Sorten, es sollten helle und Blutorangen dabei sein (ich hatte tw. helle Tarocco und dunkle Moro)
1 große rote, milde Zwiebel
40 g oder besser mehr Pecorino
reichlich schwarze Oliven (ich hatte trocken eingelegte)

Dressing:
1/2 Orange, Saft oder 1 Mandarine wie im Original
einige EL gutes Olivenöl
etwas Salz
schwarzer Pfeffer

optional frische Oregano-Blättchen für Deko

Zubereitung:

  • Die "Polkappen" der Orangen abschneiden und den Saft auspressen (ggf. für das Dressing verwenden).
  • Die Orangen mit einem Messer schälen und dabei auch alles Weiße wegschneiden. Die geschälten Orangen im Ganzen quer in möglichst dünne Scheiben schneiden (also nicht filetieren). Eventuell vorhandene Kerne entfernen.
    Tipp: Mit Abschnitten, Resten und Saft eine Marmelade kochen (siehe ganz unten)!

  • Die Orangenscheiben dekorativ in eine große Schüssel oder besser portionsweise in tiefen Tellern auflegen.
  • Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und darüber anrichten.
  • Die Zutaten für das Dressing vermixen und über Orangen und Zwiebeln leeren.
  • Den Pecorino in dünne Scheibchen schneiden oder hobeln und mit den Oliven über dem Salat verteilen. Wer will, streut noch frische Oregano-Blättchen darüber.



Der Orangensalat ist DIE perfekte Vorspeise in Zitruszeiten! 

Wir waren wieder einmal begeistert von einem Cettina-Rezept! Nur der frische Oregano obenauf hat für mich nicht gepasst.
Sie schreibt in ihrem Kochbuch (siehe unten), dass man zusätzlich eingelegte Sardellen dazu geben könnte und auch andere Zitrussorten. Oder dass der Orangensalat als Beilage zu gebratenen Sardellen gut passen würde... kann sein, ich habe es nicht ausprobiert. Denn der Salat schmeckt für sich allein schon soo großartig, dass ich nichts weiteres dazu kombinieren möchte! 😋



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Das Rezept heute stammt aus dem Sizilienkochbuch von Cettina Vicenzino und auch ihr Orangensalat mit Ricotta-Pistazienbällchen aus einem anderen Kochbuch ist ein Volltreffer.
Überhaupt hat uns bisher alles seht gut geschmeckt, was von Cettina kam (klick mit weiteren Verlinkungen). Ich sollte ihre Kochbücher wirklich öfter zur Hand nehmen! Welche Kochbücher von ihr habt ihr?



Blog-Event CCXXVII - Zitruszeit! (Einsendeschluss 15. März 2026)


Der Orangensalat mit Pecorino und Oliven ist mein 2. Beitrag für das erfrischende und wunderbare Zitrus-Blogevent von Susanne Magentratzerl bei Zorra Kochtopf. Ich freue mich auf die weiteren Einreichungen!





Beim Schneiden der Orangen für den Orangensalat dachte ich, was tun mit den Fruchtfleisch-Abschnitten und nicht so schön geschnittenen Orangenscheiben (außer gleich essen...)? Mit ein bisschen Saft und weiteren Tarocco und sehr dunklen Moro Orangen hatte ich genug für eine schöne rote  Blutorangenmarmelade. Die Schalen wollte ich diesmal nicht mitverwenden, nur ein bisschen Abrieb.

Ich hatte schlussendlich mehr als 500 g Orangen-Fruchtanteil für einen Rest von 190 g Gelierzucker 3:1 vom Vorjahr (also 3 Teile Frucht und 1 Teil Gelierzucker 3:1). Vanille passt gut dazu, ein Spritzer Zitronensaft, dann die Marmelade nach Packungsanweisung kochen, pürieren... perfekt!


Alles Liebe aus dem (endlich) frühlingshaften Wien!



Sonntag, 8. Februar 2026

spanischer Wintereintopf



Noch vor wenigen Tagen war es hier in Niederösterreich tief winterlich und die Bäume weiß von Schnee und Eis. Irgendwie war mir bei unserem Waldspaziergang gestern trotzdem ziemlich kalt und das Gefühl, dass der Frühling bald da ist, trügt leider... 🌷  Die Zeit für wärmende Eintöpfe ist noch nicht vorbei!


Die kulinarische Weltreise von Volker hat im Februar genau dieses Thema, nämlich Eintöpfe aus aller Welt. "Eintopf ist wie eine Umarmung von innen", habe ich irgendwo gelesen, das klingt schön, oder?




Fencheleintopf aus Granada vegan

Zutaten für 1 Topf, ca. 3-4 Personen (die halbe Menge vom Originalrezept):

50 g getrocknete, beliebige braune Bohnen (im Originalrezept steht "zimtfarbene Eisbohnen")
50 g Weizenkörner oder ersatzweise zB. Dinkelreis (ich)

1 große Fenchelknolle, ca. 300 g, das Grün für Deko
ca. 3 Borretschblätter (hätte ich im Garten, nur nicht im Winter)
1/2 Bund Löwenzahn, Catalogna oder ersatzweise frischen Babyspinat (ich habe 100 g verwendet)
2 eher kleinere Kartoffeln
Salz
schwarzer Pfeffer
1/2 TL Fenchelsamen

ca. 10 oder mehr schwarze Oliven, wenn möglich ohne Kern
Schnittlauch
Fenchelgrün (in Spanien meist vom wilden Fenchel)
Olivenöl

Zubereitung:

Die Bohnen und Körner getrennt über Nacht oder zumindest einen halben Tag in kaltem Wasser einweichen. Dann gründlich abspülen, abseihen und gemeinsam mit ca. 350 ml Wasser kochen, bis sie nahezu, aber noch nicht ganz, gegart sind.

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die Fenchelknolle vierteln, den Strunk entfernen und die Schichten in Streifen schneiden (wer will, schält die äußere Schichte mit einem Sparschäler). Die Löwenzahnblätter und wenn vorhanden die Borretschblätter in 1 cm breite Streifen schneiden. Das Gemüse und die Gewürze in den Topf zu den Bohnen und Körnern geben und mit ein wenig Wasser aufgießen, dass alles knapp bedeckt ist.

Den Eintopf köcheln lassen, bis er gegart ist. Achtung! Wenn frischer Spinat verwendet wird, dann kommt er erst jetzt in den Topf und man lässt ihn nur kurz zusammenfallen! Die Oliven klein schneiden oder nur halbieren und vorsichtig unter den Eintopf heben.

Bei ausgeschalteter Herdplatte noch ein wenig ziehen lassen, dann anrichten und mit Schnittlauch, Fenchelgrün sowie etwas Olivenöl behübschen. Dazu isst man am besten (spanisches) helles Brot.






Mir hat an diesem ausgewogenen Gemüseeintopf mit proteinreichen Bohnen und Dinkelreis der Fenchel und Spinat sehr gut gefallen. Wer rohen Fenchel nicht so gern mag (wie ich), kann beruhigt sein, denn der Anisgeschmack verflüchtigt sich sowieso gut beim Kochen. Gegart ist mir der Fenchel ein willkommenes Gemüse. Die Oliven haben mich in diesem Eintopf ein bisschen gestört, ich mag Oliven sehr, aber hier würde ich sie nächstes Mal doch weglassen.


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Das Rezept kommt wieder aus diesem Spanien-Kochbuch von Margit Kunzke und Katharina Seiser, das ich schon im Vorjahr für die kulinarische Weltreise nach Spanien befragt hatte. 


Bildquelle


Der Eintopf heißt im Original Potaje de hinojos (Fenchel) de Granada und stammt aus der Gebirgsregion Alpujarra an den südlichen Abhängen der Sierra Nevada in Andalusien. Wart ihr schon dort? Dort kann es im Winter recht kalt und ungemütlich werden, vor allem im heurigen, und dann tut ein wärmender Eintopf gut!



Linkliste der kulinarischen Weltreise:

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Ash Reshteh - Persischer Kräuter-Nudeltopf 

Britta von Brittas Kochbuch mit Sopas mallorquinas 

Susanne von magentratzerl mit Spetsofai - griechicher Eintopf mit Wurst 

Simone von zimtkringel mit Dublin Coddle 

Cornelia von SilverTravellers mit Bauerntopf – einfacher Eintopf mit Hackfleisch 

Britta von Brittas Kochbuch mit Lobio (ლობიო) - Rote-Bohnen-Eintopf mit Walnüssen 

Friederike von Fliederbaum mit Fencheleintopf aus Granada 

Jenny von Jenny is baking mit Chili con Carne aus USA 

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Sopa de Fideo y Frijoles con Chorizo – mexikanischer Nudeltopf mit schwarzen Bohnen und Chorizo 

Susanne von magentratzerl mit Nikujaga mit Tofuknoten 

Susanne von magentratzerl mit Langsam gegartes Rind mit Kartoffeln nach Hunan-Art 

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Manchow-Suppe mit knusprigen Nudeln 

Wilma von Pane-Bistecca mit Fagioli all'Uccelletto 

Regina von Bistroglobal mit Grüne Linsensuppe 

Wilma von Pane-Bistecca mit Mechadong Baka 

Volker von volkermampft mit Potaje de lentejas - Spanischer Linsentopf aus Andalusien 

Volker von volkermampft mit Coq au Vin – französisches Rezept für Hähnchen in Rotwein


die Liste ist komplett!



Mittwoch, 31. Dezember 2025

Käse-Salzstangerl für Silvester


Foto vom Vorjahr

Heute zu Silvester werden wir wohl auf ein outdoor Feuerchen im Feuerkorb verzichten müssen... es ist einfach viel zu stürmisch und frostig draußen und unsere weihnachtlichen Erkältungen sind erst zu kurz abgeklungen.

So habe ich heute nur die Silvester-Gulaschsuppe (klick, unten) angesetzt, denn die gehört für mich zum Jahreswechsel schon dazu. An diesem Tag mag ich sie am liebsten. Diesmal gibt es auch selbst gemachte Käse-Salzstangerln dazu, so wie sie im Burgenland, im äußersten Osten Österreichs, üblich sind (Salzstangerl mit grobem Salz und Kümmel bestreut sind ja sowieso im ganzen Land beliebt...). 😋


Habt ihr auch besondere Vorlieben für den Jahreswechsel?




Salzstangerl mit Käse aus dem Südburgenland


Zubereitung:

Die Zutaten für 8, 16 oder 32 Salzstangerl, je nach dem, wie viel ihr backen wollt, bereit stellen, sie sollen alle mindestens Zimmertemperatur haben.
Ich habe Hartweizen-Brotmehl und Dinkelmehl zu gleichen Teilen verwendet. Beim grob geriebenen Käse für obenauf nehmt einen Hartkäse nach Belieben, zB. Emmentaler oder Bergkäse.

  • Die gesamte Milch lauwarm erwärmen. Die Hälfte davon in einer Schüssel mit Zucker und Germ bzw. Hefe verrühren und diesen Vorteig anspringen lassen. In der restlichen Milch die Butter weich werden lassen.
  • Aus allen Zutaten inkl. des Vorteiges einen geschmeidigen Teig kneten und zugedeckt einmal aufgehen lassen.
  • Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche in 8 Teile teilen (bzw. 16 oder 32 Teile je nach Zutatenmenge) und jeweils rund schleifen. Etwa 20 Minuten entspannen lassen, dann einzeln ausrollen und formen:



  • Jeweils zungenförmig rel. dünn ausrollen, dann von unten STRAFF einrollen und dabei von oben ziehen. Der Teig ist unkompliziert und lässt alles mit sich machen...
  • Die geformten Stangerl auf ein Backblech legen, waagrecht ein bisschen auseinanderziehen und die Enden ein wenig zusammendrücken. Mit Eidotter-Milchgemisch bestreichen und mit Käse bestreuen.
  • Ich schiebe dann das Blech in den KALTEN Ofen und schalte ihn auf 200°C ein. So hat da Gebäck noch Zeit zum "Ruhen".
  • Backzeit insgesamt rd. 20 Minuten, bis die Stangerl goldbraun, aber nicht zu dunkel (wegen dem Käse) sind.
 




Die herrlichen und unkomplizierten Käse-Salzstangerl wird es bei uns auch im nächsten Jahr wieder geben! Der Teig ist wie gesagt total unkompliziert und es ist eine Freude, ihn zu bearbeiten.

Im Burgenland dürfen solche Stangerl ja (angeblich) bei keiner Feier fehlen, man isst sie gerne "zwischendurch" als Snack, zum Wein und zur Bohnen- oder Gulaschsuppe, so wie wir heute.



"Aufgedeckt"
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Das Rezept stammt aus diesem burgenländisch-pannonischen Koch- und Gartenbuch der Journalistin Martina Parker.

Sie ist vor allem mit ihren "Gartenkrimis" bekannt geworden, 5 Bände gibt es bisher und sie werden jetzt auch verfilmt. Darin bauen die Frauen des (fiktiven) "Clubs der grünen Daumen" Gemüse an, tauschen Rezepte aus und klären (nebenbei) Mordfälle auf. Die teils urige burgenländische Mundart, witzige und lebendige Dialoge und viel Lokalkolorit machen den Erfolg der Bücher aus.

Das Kochbuch oben ist so etwas wie eine liebevolle Zusammenfassung der Gartentipps und Rezepte aus den Krimis - ergänzt durch persönliche Erinnerungen, wie es sich früher in den burgenländischen Dörfern gelebt hat.


Zu Silvester steht im Burgenland, wie in ganz Österreich, das gemeinsame Feiern, das Verschenken von Glücksbringern und das Hören des Donauwalzers um Mitternacht im Vordergrund (KI weiß alles...).💖 


So wünsche ich allen, die hier mitlesen, einen guten Rutsch in ein wunderschönes und gesundes neues Jahr!




Mittwoch, 3. Dezember 2025

Ofenkürbis und spanische Oliven

 


Die Flagge von Spanien mit ihrem leuchtenden Rot und dem dunklem Gelb (oder Gold) erinnert an Kürbis im Herbst und rote Zwiebeln... 💛


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Für das Dauerblogevent "die kulinarische Weltreise" von Volker ist mir in diesem Kochbuch von Katharina Seiser und Margit Kunzke ein herbstliches Gericht in genau den Farben von Spanien aufgefallen... 


Das Kochbuch ist wie alle aus dieser Reihe der "vegetarischen Länderküche" (bisher Österreich, Italien, Deutschland, Türkei, USA) von Herausgeberin Katharina Seiser in die vier Jahreszeiten sowie das Kapitel Jederzeit gegliedert. Das je nach Saison, also wann die Hauptzutaten in Mitteleuropa frisch verfügbar sind.

Die spanische Küche hat ja den Ruf, eher eine Fleisch- und Fischküche zu sein, und doch haben vegetarische Speisen eine lange Geschichte und Tradition. Die rund 150 Rezepte für Tapas und Vorspeisen, Salate und Suppen, Gemüse und Hauptgerichte, Reisgerichte, Süßes und Desserts und für die Vorratskammer in dem Kochbuch zeigen eine schöne Vielfalt.



Ofenkürbis mit roten Zwiebeln und Oliven vegan

Zutaten für 2 Pers. als Hauptspeise:

1/2 Hokkaido Kürbis mit Schale, entkernt und geputzt
einige EL Olivenöl
Salz

2 mittel- bis große Tropea Zwiebeln (ich) oder 250 g kleine Schalotten
1 Glas kräftiger spanischer Rotwein
1 Spritzer Sherryessig oder Balsamico (im Original 25 ml, das wäre mir zuviel Säure)
ca. 200 g oder mehr Tomatenpolpa (im Sommer 1-2 frische Paradeiser, gerieben, sodass die Schale zurück bleibt)

Gewürze:
4 Pimentkörner, gemörsert
schwarzer Pfeffer
1 MSp. Kreuzkümmel
1 Zweig frischer Rosmarin
1 Lorbeerblatt
Salz
Chili
optional 1 Prise Zucker

reichlich schwarze spanische Oliven, wenn möglich ohne Kern, Menge nach Belieben

Zubereitung:

  • Den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden, mit Öl und Salz vermischt auf einem Backblech im Ofen bei 190°C ca. 30/40 Minuten ofengaren. Gegen Schluss die Temperatur noch einmal höher schalten.
  • Große Zwiebeln längs in Segmente schneiden bzw. die Schalotten, wenn sie klein sind, eher ganz lassen oder nur halbieren.

  • Olivenöl in einer großen Pfanne (in der alles Platz hat) erhitzen und die Zwiebeln einige Minuten glasig braten, ohne viel Farbe nehmen zu lassen. Die Gewürze kurz mitbraten, dann mit Rotwein und Essig ablöschen.
  • Das Tomatenpüree beifügen. Ich habe 300 g für mehr Sauce verwendet.
  • Das Gericht ungefähr 10 Minuten bei geringer Hitze sanft köcheln lassen, bis die Zwiebeln rel. weich sind und die Sauce ein wenig einzudicken beginnt.

  • Die Kürbisstücke und beliebig viele Oliven darunter mischen und das Gericht noch ein wenig durchziehen lassen. Rosmarin und Lorbeerblatt dann entfernen.
  • In tiefe Teller mit Couscous und/oder spanischem Brot oder Baguette (zum Auftunken der Sauce) anrichten.


Wir waren begeistert, ich fand die Zwiebeln mit der Gewürzmischung besonders harmonisch! Alle Zutaten sind perfekt aufeinander abgestimmt -- der mild-süßliche Kürbis, die würzige Zwiebel-Tomatensauce und die salzigen Oliven!

Übrigens, Süßkartoffeln statt Kürbis funktionieren auch!


Es ist ein feines Blitzgericht, denn in der Zeit, die der Kürbis im Backrohr braucht, sind die Zwiebeln locker fertig und ein Couscous ginge sich auch aus. Wir hatten ein mediterranes Brot dazu, mit dem sich die letzten Saucenreste gut auftunken ließen. 

Das Originalrezept heißt Calabaza asada con chalotas y aceitunas negras, also gebratener Kürbis mit Schalotten und schwarzen Oliven. Es werden die Kürbisstücke in Mehl gewendet und extra in einer Pfanne gebraten, mir gefiel die Ofenversion besser. 



verlinkt mit dem Dauerblogevent von Volker mampft


Linkliste
:

Britta von Brittas Kochbuch mit Polbo á feira o Pulpo a la gallega - Tintenfisch auf galicische Art 

Friederike von Fliederbaum mit Ofenkürbis mit roten Zwiebeln und schwarzen Oliven 

Wilma von Pane-Bistecca mit Gazpacho Andaluz 

Wilma von Pane-Bistecca mit Geroestete Oliven mit wuerzigen Brotbroeseln 

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Leche frita - gebackene Puddingwürfel 

Wilma von Pane-Bistecca mit Spanische Sardinen auf Tomatensauce 

Jenny von Jenny is baking mit Blätterteigtaschen mit Kürbismarmelade hojaldre de cabello de angel 

Wilma von Pane-Bistecca mit Spanische Brot Kroketten 

petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Truchas a la Navarra - Forellen nach Art von Navarra 

Wilma von Pane-Bistecca mit Patatas Bravas con Chorizo 

Regina von Bistroglobal mit Polverones 

Wilma von pane-Bistecca mit Gambas al Ajillo 

Wilma von pane-Bistecca mit Croquetas Españolas 

Simone von zimtkringel mit Empanada gallega




Dienstag, 14. Oktober 2025

knusprige Pilze



gesehen vor einigen Jahren in einem Wald im Salzburger Land

Schwammerl und Pilze sammeln ist in manchen Gebieten in den Alpen echt ein Reizwort und als Waldbesitzerin kann ich gut verstehen, wenn anderen der Kragen platzt. Auch die Parasolpilze in meinem Wald in Niederösterreich werden mir oft weggeschnappt...



Im Urlaub gehen wir zwar auch gerne Schwammerlsuchen, aber es geht uns mehr ums Naturerlebnis im Wald. Wenn jeder nur so viel sammeln würde, wie in 1 - 2 Mahlzeiten für den Eigenbedarf verbraucht wird, wäre es wohl kein Problem. Siehe auch die "ehrenvolle Ernte" der indigenen Völker Amerikas, also den Grundsatz, nur die Hälfte zu ernten, dass für andere und die Natur noch etwas übrig bleibt (Info, im Beitrag ganz unten).

Säckeweise und womöglich zu kommerziellen Zwecken in fremden Wäldern Pilze zu pflücken, finde ich daher rücksichtslos und es ist eigentlich auch verboten (maximal 2 kg pro Person und Tag sind in Ö erlaubt, was ich aber sehr viel finde). Aber wo kein Kläger, da kein Richter, oder?

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Genug gesudert (gejammert) - ich freue mich, dass Felix ein so schönes herbstliches Blogevent mit Pilzen aller Art bei Zorra ausrichtet! Ich bin für mein Gericht auf dem Markt Pilze kaufen gegangen und habe heute Kräuterseitlinge und braune Champignons bekommen.




knusprige Pilzspieße mit Kichererbsen und Salsa verde

frei nach Ixta Belfrage aus "Mezcla"

Zutaten für 2 Pers. als Hauptspeise:

Pilze:
ca. 300 g frische Pilze, zB. aus der Pilzfamilie der Seitlinge (Pleurotus), wie Kräuterseitlinge oder Austernpilze, alternativ Steinpilze, Champignons...

Chili-Öl:
reichlich Olivenöl (im Original nur 2 EL, das ist zu wenig)
30 g Harissa oder ein anderes Schärfeprodukt
Chili nach Belieben
Salz
1 Prise Zucker

Kichererbsen:
1 Glas gegarte Kichererbsen, ca. 220 g Abtropfgewicht, sie sollen Raumtemperatur haben
1 - 2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder durchgepresst
Salz
Chili
1 bio Limette, die abgeriebene Schale und 1 EL Saft
Olivenöl
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1 EL griechisches Joghurt

Salsa verde:
1 Bund frische Korianderblätter und/oder Petersil, klein geschnitten
1/2 Bund Schnittlauch, ebenso
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1/2 EL Limettensaft
Salz

zum Anrichten:
optional 1 EL griechisches Joghurt pro Person (ich nicht)
Meersalzflocken
übriges Chili-Öl oder Garsud vom Grillen der Pilze

Kokosjoghurt statt griechischem Joghurt verwenden, dann ist das Gericht vegan!

Zubereitung:
  • Ungefähr 6 - 8 Metall- oder Holzspieße für die Pilze bereit legen, die Holzspieße müssen 20 Minuten in Wasser gelegt werden, dass sie beim Grillen nicht verbrennen!
  • Die Pilze putzen, kleine ganz lassen, größere halbieren oder vierteln bzw. große Seitlinge in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Zutaten für das Chili-Öl in einer großen Schüssel verrühren und die Pilze vorsichtig damit rundum marinieren.

  • Das Backrohr auf 220°C Umluft oder 240°C O/U vorheizen und ein Backblech (mit Backpapier) bereit stellen.
  • Die Pilzscheiben mit Abstand zueinander auf die Spieße stecken und auf das Backblech legen. Im Ofen dann rund 20 Minuten grillen, bis sie knusprig sind. Bei mir dauerte es 25 Minuten.

  • In der Zwischenzeit die Kichererbsen abspülen und marinieren. Die Hälfte davon mit Joghurt zu einem Stampf grob mixen oder stampfen, dann abschmecken.
    Wer will, kann den Stampf leicht erwärmen, aber eigentlich wird er zimmerwarm serviert.
  • Aus den angegebenen Zutaten die Salsa verde mischen. Von der Salsa bleiben wahrscheinlich Reste.
Anrichten:
  • Den Stampf und die marinierten Kichererbsen mittig auf Teller anrichten und die Spieße frisch und heiß (!!) aus dem Ofen darauf legen. Alles mit Salsa verde beträufeln und mit Meersalzflocken bestreuen. Wer noch Chili-Öl übrig hat, kann auch dieses darüber geben oder etwas vom Garsud (ich).

Pilzspieße ab in den Ofen




Felix und Zorra, ich hoffe, ihr seid genauso begeistert von dem Pilzgericht, wie wir es waren! Es schmeckte uns fantastisch, wieder eine "echte Ixta Belfrage", die uns mit ihren Rezepten noch nie enttäuscht hat.

Im Originalrezept werden die gesamten Kichererbsen zu einem Stampf verarbeitet, wir haben aber gerne zusätzlich Bisss, das hat gut gepasst. Dass Pilze beim Grillen teilweise (nicht alle) so schön knusprig werden, fand ich auch interessant. Ich muss beim nächsten Mal darauf achten, dass die Kräuterseitlinge gleichmäßig geschnitten sind. Insgesamt ein Volltreffer, Empfehlung!




Ein weiteres Rezept mit Kräuterseitlingen gibt es bereits auf dem Blog:

Kräuterseitlinge als veggie "Gans"





Deko gesehen in einem Bauernmarkt (nicht gekauft!)




Liebe Grüße aus Wien!