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Samstag, 29. August 2026

Carbonara mit Räucherfisch



  Blog-Event CCXXXIII - So isst Italien (Einsendeschluss 15. September 2026)

Zorra wünscht sich zu ihrem 22. Blogjubiläum italienische Gerichte, nichts lieber als das! Die italienische Küche ist fast immer Soulfood für uns und wie ein Lebensgefühl, das man schmeckt!
Ich habe mich heute für Spaghetti Carbonara entschieden, aber in einer etwas anderen bzw. einer fake-Version.


Fake Carbonara deshalb, weil ich diese schöne geräucherte Forelle vom Wochenmarkt in Lienz in Osttirol statt dem üblichen luftgetrockneten Guanciale verwendet habe, sonst ist alles so, wie es sein soll. Also KEIN Schlagobers bzw. Sahne und keine weiteren Zutaten! Allerdings habe ich ein wenig Olivenöl ins Gericht geschmuggelt, da die Räucherforelle im Gegensatz zum Guanciale ja etwas weniger fett ist.

Die italienische "Carbonara-Polizei" bzw. Food Puristen, die die Tradition recht streng hochhalten, würden wohl auch die Kombination Fisch und Käse "beanstanden". Nicht, dass mir das nicht egal wäre...

Tatsächlich passt die würzige Räucherforelle zu einem gereiften Pecorino ganz ausgezeichnet!


Diese Art Carbonara habe ich mir beim Spitzenkoch Lukas Nagl abgeschaut, der gerne geräucherte Saiblinge aus dem Traunsee im Salzkammergut verwendet. Lukas Nagl wurde heuer zur Nr. 1 der 100 besten Köche Österreichs gewählt, er hat einen Michelin-Stern und vier Gault-Millaut Hauben. Aus seinem 1. Kochbuch stammt auch diese traditionelle Suppe.



(fake) Spaghetti Carbonara mit Räucherforelle

Zutaten für 2 Pers. als Hauptspeise

1 Räucherforelle im Ganzen (keine Filets, sondern mit Kopf, Haut und Gräten)

200 - 250 g Spaghetti

1 Ei und 1 Eidotter

50 g Pecorino, frisch fein gerieben

Salz, nicht zu viel, Räucherfisch und Pecorino sind bereits salzig!

reichlich schwarzer Pfeffer aus der Mühle

optional 1 EL mildes Olivenöl

Zitronenabrieb und Blüten für Deko

Zubereitung:

Die Räucherforelle enthäuten, filetieren und grob zerpflücken. Die Stückchen sorgfältig nach Gräten kontrollieren und im Kühlschrank parken. Die durch das Räuchern ledrige (und ungenießbare) Haut und restliche Karkassen in gesalzenem Wasser aufkochen und zugedeckt auf der ausgeschalteten Herdplatte ein wenig ziehen lassen.

Den Sud dann durch ein feines Sieb (wegen einzelner Gräten) in einen passenden Topf abseihen und die Spaghetti darin al dente kochen. Wenn nötig Salz und Wasser ergänzen, aber hier gilt: so wenig Flüssigkeit wie möglich und nur so viel wie unbedingt nötig! 

Die Eier verquirlen, Käse und Pfeffer beifügen.

Die Spaghetti abseihen und dabei etwas von der Kochflüssigkeit auffangen. Die Pasta in den noch heißen Topf zurück geben und mit der Ei-Käsemischung, Olivenöl und mit ein wenig Kochwasser kräftig durchrühren. So viel heiße Kochflüssigkeit beifügen und gut vermischen, dass eine cremige Sauce entsteht. Die Hälfte der Räucherfisch-Stückchen untermengen, ev. Pfeffer und Salz ergänzen.

Die Spaghetti anrichten, den restlichen Räucherfisch darüber verteilen und mit Zitronenschale und ev. Blüten bestreuen.

bestreut mit Blüten von Frauenmantel und Schafgarbe von der Almwiese


Immer wieder gut, wir mögen diese Spaghetti wahnsinnig gerne! Wir genießen sie mindestens einmal im Jahr, wenn wir im Almurlaub den Wochenmarkt in Lienz in Osttirol besuchen...


Denn dort gibt es einen Stand mit den, wie wir finden, besten geräucherten und auch frischen Fischen -- jedes Mal ein Muss!

Lienz ist eine entzückende Stadt mit mildem Klima im Sommer und zahlreichen Sonnenstunden das ganze Jahr über. Auch von vielen italienischen Besuchern geschätzt und fast kann man sich hier wie in Italien fühlen...


Liebe Zorra, happy Bloggeburtstag oder besser gesagt tanti auguri di buon compleanno!


Mittwoch, 22. Juli 2026

Sommerobst Marillenknödel



  Blog-Event CCXXXII - Sommerobst (Einsendeschluss 15. August 2026)

Ich freue mich sehr, dass ich momentan ein Blogevent bei der lieben Zorra ausrichten darf, bei dem sich alles um Obst dreht, das jetzt im Hochsommer reif und aromatisch ist. Wollt ihr auch mitmachen?




Wenn SIE reif werden wie gerade jetzt, dreht sich nicht nur in Krems am Eingang zur Wachau alles um die Marille bzw. Aprikose!



Marillenbäumchen im Topf

Seife


Orange ist momentan die angesagteste Farbe... 🍑


meine frisch eingelegte Marillen

Auch bei mir ... wir haben gestern eine Kiste voll schönster Marillen in der Wachau ab Baum, also frisch gepflückt, besorgt. Jetzt heißt es, sie nach und nach zu verarbeiten. Mit den ersten mache ich gerne Knödel, Kompott, Kuchen, die weichen werden dann zu Marmelade verkocht.



Heute habe ich ein neues Rezept für Marillenknödel mit Topfenteig ausprobiert und wir waren begeistert! Es stammt vom "Landhaus Bacher" in Mautern, gegenüber von Krems, von Spitzenkoch Thomas Dorfer (2 Michelin-Sterne, 5 Hauben). Er hat es sicher von seiner Schwiegermutter Lisl Wagner-Bacher übernommen. Die bislang erfolgreichste Köchin Österreichs hat sich aus dem "Landhaus Bacher" aber bereits zurückgezogen.

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Marillenknödel nach Thomas Dorfer

Zutaten für 6 Knödel:

6 einwandfreie Marillen / Aprikosen, im Ganzen
6 Stk. Würfelzucker

Topfenteig:
70 g weiche Butter
70 g Weizengrieß
70 g Mehl
1 Ei (M), getrennt
250 g Topfen / Quark
1 gute Prise Salz

zum Kochen:
Wasser
etwas Inländer-Rum
die Hälfte von 1 bio Zitrone
Vanille
1 EL Zucker
1 TL Salz

Butterbrösel:
50 g Butter
ca. 120 - 150 g Semmelbrösel
1 EL Zucker nach Belieben
Vanille
Zitronenabrieb von 1/2 bio Zitrone

Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  • Für den Topfenteig die Butter schaumig rühren, erst Eidotter beifügen, dann Grieß, Eiweiß und Salz. Nun abwechselnd Mehl und Topfen einrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Ich habe ihn auf der bemehlten Arbeitsfläche dann noch einmal durchgeknetet.
  • Die Marillen an den Enden kreuzweise ein bisschen einschneiden und jeweils den Kern mit einem Kochlöffelstiel herausdrücken (wie hier) und durch ein Stück Würfelzucker ersetzen.
  • Mit bemehlten Händen Knödel formen und noch einmal in Mehl wälzen.
  • Die Knödel in einem großen Topf im Salzwasser mit den Aromen ca. 15–20 min leicht köcheln bzw. simmern lassen. Einzeln herausnehmen und sofort in den Butterbröseln wälzen.

  • Für die Butterbrösel die Butter in einer breiten Pfanne schmelzen und die Semmelbrösel auf kleiner Flamme unter Rühren langsam goldbraun rösten. Erst dann Zucker beifügen (er soll nicht karamellisieren), Vanille und den Zitronenenabrieb. 
  • Die Knödel ordentlich anzuckern und wer will beträufelt sie wie Thomas Dorfer noch mit flüssiger Butter (ich nicht).


Viel lieber mögen wir einen Marillenröster dazu (kalt oder warm), Marilleneis, einen Klecks Schlagobers (auf das habe ich vergessen) etc...


Marillenröster

ca. 500 g Marillen, mit Kern gewogen
50 g Zucker
50 ml Wasser
1 EL Zitronensaft
Vanille
1 Zimtstange
optional etwas Marillenlikör oder Inländer-Rum

  • Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen, bis er leicht karamellisiert (nicht dunkel werden lassen). Das Wasser beifügen und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Die Marillen entkernen und vierteln. Dann gemeinsam mit Zitronensaft und Aromen zum Karamell geben und kurz im eigenen Saft köcheln lassen, bis die Marillen weich, aber nicht zerkocht sind. Die Konsistenz soll nicht zu flüssig sein - ein Röster ist kein Kompott!
  • Dann abschmecken (mehr Zucker?), die Zimtrinde entfernen und ggf. mit Marillenlikör oder Rum verfeinern. 
  • Der Marillenröster kann warm oder auch kalt genossen werden.


Marilleneis

300 g Marillen, mit Kern gewogen
2 EL Zucker
125 ml flüssiges Schlagobers / Sahne
1 Schluck Milch, nur nach Bedarf
optional 1 Fingerhut Likör

  • Die Marillen entkernen, vierteln und klein schneiden. Mit dem Zucker vermischen und eine halbe Stunde zugedeckt (Insekten!) ziehen lassen.
  • Die Früchte mit dem Mixstab pürieren und dann das flüssige Obers einmixen. Ist die Konsistenz zu dick, dann kann ein Schluck Milch beigefügt werden. Abschmecken und zugedeckt 1-2 Stunden im Kühlschrank kühlen und reifen lassen.
  • Dann kommt die Masse in die Eismaschine oder alternativ in einer flachen Form in den Tiefkühler (dann aber jede halbe Stunde auflockern).

 

Ein Genuss!! Wir waren vom neuen Marillenknödelrezept begeistert, der Teig schmeckt super, ist gelingsicher und Spitzenkoch-würdig! Die Kerne der Marillen durch Würfelzucker zu ersetzen, habe ich heute zum ersten Mal gemacht, es lohnt den kleinen Aufwand auf jeden Fall!

Probiert sie aus, große Empfehlung!

Liebe Grüße aus Wien!





Donnerstag, 12. März 2026

12 von 12 im März und die Unendlichkeit

 

"das Licht ist unendlich wie die Liebe"


Das Dauerblogevent mit 12 Fotos an jedem 12. eines Monats geht heute am Donnerstag, 12. März 2026, in die nächste Runde. Lieben Dank an Frau Caro vom Blog Draußen nur Kännchen für das Sammeln der vielen Beiträge!

Diesmal beginne ich mit meinen 12 Fotos schon am Vorabend, weil ich die wunderbare Lichtinstallation an der Votivkirche in Wien wie angekündigt zeigen will. Vor einem Monat konnte ich nur ein nebeliges Tagesfoto (Nr. 8) posten und jetzt endlich die beleuchtete "Unendlichkeit des Lichts".... sooo schön!

Hier leuchtete die riesige Unendlichkeitsschleife kurz einmal in rosa, auch andere Farbschattierungen habe ich gesehen, aber von zu weit weg. Auch ohne Farbwechsel fand ich den leuchtenden "liegenden Achter", der zwischen den Türmen "schwebt", sehr berührend und WOW!💗


Es war gestern noch dazu ein schöner lauer Märzabend und viele junge Leute saßen relaxed in der Wiese. Der Abendverkehr, der auf der Ringstraße brauste, hat nicht gestört. Ich nahm die friedliche Stimmung auf und dachte, dem Symbol der Unendlichkeit wird ja eine positive und beruhigende Wirkung auf Menschen nachgesagt... Möglich ist alles und eine Kunstinstallation wie diese könnte doch glatt an gewissen Orten auf der Welt Positives bringen, oder? 


Der 12. März beginnt heute in Wien mit Sonne und Wind, der Wolken mitbringt. Am Vormittag packe ich wieder wie so oft meine Sachen, um für ein paar Tage aufs Land nach Niederösterreich zu fahren.


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Vorher möchte ich noch ins Fitnesscenter gehen, denn mir tut das regelmäßige Krafttraining wahnsinnig gut. Wie immer mache ich zwei Runden auf den insgesamt elf Geräten und setze mich noch eine zeitlang aufs Fahrrad. Ich hätte ja bis vor einem dreiviertel Jahr nie gedacht, dass mir das alles sogar Spaß machen würde...



Mit der U-Bahn fahre ich zum Bahnhof, hoffentlich erreiche ich meinen gewünschten Zug und kann mir noch vorher etwas zu essen besorgen. Hier beim Stadtpark waren wieder besonders eifrige Sprayer am Werk, das "Kunstwerk" ist ziemlich neu. 



Im Zug aufs Land kann ich mich ein bisschen ausruhen und ich freue mich, dass mich Herr Fliederbaum später vom Bahnhof abholen wird.



Blick hinaus auf einen Bahnhof in Niederösterreich und es ziehen immer mehr dunkle Wolken auf. Regen wäre gerade jetzt im Frühling so gut, wo alles sprießt und grünt. Aber es kommt nichts...



Zu Hause in unserem Zweitwohnsitz ist gerade wieder Baustelle angesagt, zum Glück nur mehr draußen (innen ist mehr oder weniger fertig). Wir sind zuversichtlich, dass die Dämmung und Fassade bis Ostern erledigt sein wird. *klopfaufholz*



Wir machen noch eine Gartenrunde. Die Tulpenzwiebeln meiner Mutter sind unverwüstlich und treiben sogar unter widrigsten Bedingungen aus. Ich freue mich wahnsinnig, dass sie heuer auch so zahlreich gekommen sind wie immer und bald blühen werden!



Die Schneeglöckerl blühen jetzt gerade schön, ich mag sie gerne. Leberblümchen habe ich auch schon gesehen und ein paar lila Krokusse zeigen sich in der Wiese. Die Forsythie vor dem Haus braucht noch ein paar Tage. Die Vegetation ist im Frühling hier im Waldviertel in Niederösterreich immer ein bisschen hinten nach... 😉


Ich habe heute meine Tagesfotos nicht genau gezählt, aber schließe jetzt mit Felix ab. Der liebe Nachbarskater, der aber überall in der Nachbarschaft zu Hause ist, hört fast immer auf seinen Namen. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ihn rufe, dass er zumindest zu mir herschaut... Oder er kommt und lässt sich ausgiebig streicheln, so wie heute! 💗


Am frühen Abend wird es auf dem Land schnell kalt und wir machen es uns im Haus gemütlich. Das war mein heutiger Tag, wie war es bei euch?

Morgen ist übrigens wieder Freitag, der 13. - ein Glückstag! Alles Liebe!

Das war der 12. März 2024




Donnerstag, 12. Februar 2026

12 von 12 im Februar in Wien

 

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1    Was machen viele BloggerInnen an einem 12. Tag eines Monats am liebsten...?

Sie schießen 12 Fotos während des Tages, gehen dadurch ein bisschen achtsamer durch den Tag und verlinken den Beitrag bei Frau Caro vom Blog Draußen nur Kännchen aus Hamburg. So auch heute am Donnerstag, 12. Februar 2026.

Es ist heute in Wien mehr oder weniger trüb wie immer, aber ein bisschen wärmer als sonst und der Winterschneeball öffnet langsam die ersten Blüten.


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2    Am Vormittag packe ich meine Sachen, um mit der Bahn aufs Land nach Niederösterreich rauszufahren. Ich habe es nicht eilig und freue mich auf ein paar Umwege.

Erst einmal geht es mit der U-Bahn in die Stadt. Neben "meiner" Station wachsen die Wohntürme in den Himmel, vor einigen Jahren hat es hier noch so ausgesehen, wie auf dem Winterfoto unten. Es war fast idyllisch...


3

3    Was ist heute für ein Tag? Der Medienhype ist fast schon unerträglich und so dürfte niemandem im Land entgehen, dass heute Abend der Opernball stattfindet. Er gilt als Höhepunkt der Wiener Ballsaison. 

Der Zuschauerraum und der Bühnenbereich in der Wiener Staatsoper werden jedes Jahr zum Ballsaal umgebaut und die zahlreichen TV-Kameras werden während dieses Staatsballs das Geschehen verfolgen... Seht ihr euch die Übertragung vom Opernball an, wird eigentlich auch in D darüber berichtet? Ich schaue mir jedes Jahr ganz gerne die Eröffnung an, das reicht.


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4    Rund um die Oper wird jetzt noch gearbeitet. Am Abend wird auch die mehrspurige Ringstraße gesperrt und Straßenbahnen umgeleitet werden.


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5    Der Red Carpet, also der Eingangsbereich in die Oper bekommt noch den letzten Schliff. Insgesamt sind rund 500 Menschen nur mit den Auf- und danach Abbauten beschäftigt. Dazu Gastronomie, Musik, Sicherheit etc... die Wirtschaft freut sich (und die ca. 5000 Ballgäste)...



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6    Hier schaue ich durch die jetzt noch verschlossene Tür auf den Blumenschmuck und die Feststiege mit dem roten Teppich. Auch drinnen finden noch letzte Arbeiten statt. Ich hätte ja keine Lust, auf diesen (oder irgendeinen) Ball zu gehen, aber wenn ich der Oper soo nah bin, gelüstet es mich sehr nach einer baldigen Opernaufführung! 


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7    Das Hotel Sacher hinter der Oper schmückt sich schon frühlingshaft und wie immer kann ich am Sacher-Shop nicht vorbeigehen, ohne ein kleines Törtchen mitzunehmen... (unbezahlte Werbung). Man könnte die Sachertorte natürlich auch selbst backen, aber das Original gönnen wir uns doch hin und wieder, auch wenn es zugegeben sehr süß ist.


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8    Später fahre ich an der Votivkirche vorbei, sie ist die zweitgrößte Kirche in Wien. Könnt ihr das Unendlich-Symbol sehen, das sich wie ein liegender 8er um die beiden Türme oben schlingt? Oje, ich hatte ja gehofft, dass diese faszinierende Lichtinstallation der Künstlerin Billi Thanner auch untertags leuchtet... leider nicht, sondern erst am Abend.

Ich zeige sie euch ein anderes Mal, die "Unendlichkeit des Lichts" wird zum Glück noch mindestens bis 1. August zu sehen sein. 


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9    Ein Snack muss jetzt sein - diese knusprige Pizzaschnitte mit dünnen Kürbisstreifen, getrockneten Tomaten und ein wenig Frischkäse schmeckt echt gut! Die Kombi muss ich mir merken!


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10    Dann erreiche ich den Bahnhof und mein Zug aufs Land wartet schon. Diese Skulptur auf der Vorderseite des neu renovierten Bahnhofes ist auch neu, sie soll Gaukler oder "Artisten auf Stelzen" darstellen.


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11    Ich bin fast am Ziel und was sehe ich da plötzlich vom Zug aus...? Blauer Himmel und Sonne, lange nicht gesehen! Wir haben im Osten von Österreich in diesem Winter eine unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer erleben müssen, um die Hälfte weniger Sonne als sonst. Es kann jetzt nur besser werden!


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12    Herr Fliederbaum holt mich am Bahnhof ab und dann teilen wir uns das kleine süße Sachertörtchen. Die Spanholzschachtel kann ich für kleine Dinge gut brauchen...



Februar 2025

Februar 2024


Morgen ist Freitag, der 13. - ein Glückstag! Alles Liebe!




Montag, 12. Januar 2026

12 von 12 im Jänner, sehr frostig

 

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1    Guten Morgen am ersten 12 von 12 -Tag des Jahres 2026. Ich freue mich, dass Caro vom Blog Draußen nur Kännchen weiterhin unsere Beiträge sammelt, dankeschön!

Der Tag beginnt klirrend kalt im Waldviertel im Norden von Niederösterreich, denn minus 14 Grad hat es auch hier nicht mehr so oft. Vor 20 Jahren und früher war das noch anders und man sagte, im Waldviertel wäre 8 Monate Winter und den Rest des Jahres kalt (die Monatsangaben variierten dabei je nach Laune 😂). Mittlerweile stimmt das auch nicht mehr, die Erderwärmung lässt grüßen.


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2    Wie lange der Kirchturm wohl noch weihnachtlich beleuchtet wird? Ich bin gespannt, im Haus (unserem Zweitwohnsitz) haben wir die Weihnachtsdeko und den Christbaum schon weggeräumt, er hat zu viele Nadeln verloren. Wie ist es bei euch?


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3    Morgenrot - schlecht´Wetter droht... 
Bauernregeln stimmen auch nicht immer und überall, lieber positiv denken! Ich bewundere den Farbenhimmel an diesem kalten Morgen und beschließe aufzustehen. Einer der Vorteile von der Pension (Rente) ist, nicht früh aufstehen zu müssen, aber es leichter zu können! 

Im Haus ist es schön warm mit Fußbodenheizung und Kachelofen.


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4    Der Liebste wagt sich in die Kälte hinaus zum Holzholen...



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5    ... denn den Kachelofen heizen wir momentan zweimal am Tag ein. Dann sitzen wir gerne mehr oder weniger nahe beim Sichtfenster und schauen dem Feuer zu.
Vorher sollte ich noch der Nachbarin im Nebenhaus zuwinken, denn neulich hat sie vermutet, bei uns brennt es... ja eh, aber IM Ofen (trotzdem ist es nicht schlecht, neugierige aufmerksame Nachbarn zu haben).


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6    Das ist der letzte Rest der Barbarazweigerl am Fensterbrett. Die Forsythienblüten sind bereits hinüber, aber die Kirschen blühen in der Wärme noch üppig.

In drei Monaten werden die Forsythien im Garten auch schon wieder verblüht sein und der Kirschenbaum in voller Blüte stehen. Dann hat auch die Gartenarbeit endlich begonnen, denn wir haben heuer einiges vor (wie hier auf dem letzten Foto zu sehen).



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7    Zu Mittag gibt es die Reste von gestern Abend (überbackenes Fladenbrot, Rindfleischpfanne, Chilisauce, Spiegelei)  und leider kein Foto davon. Erst nachdem ich die Küche geputzt hatte, ist mir 12 von 12 wieder eingefallen.

Dann suchen wir unsere Siebensachen zusammen, um nach Wien nach Hause zu fahren, weil Termine und Erledigungen auf uns warten.


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8    Vorher noch einen weiteren Apfel und ein paar Rosinen für die Amseln im Garten ausstreuen. Sie nehmen sie gerne an, wie man an den Spuren sehen kann. Die Meisen und die wilde Spatzengang bekommen ihre Körner und Meisenknödel drüben am großen Fliederbaum... 


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9    Es ist immer noch soo frostig im Land... ob es morgen tatsächlich zu tauen beginnt wie vorhergesagt?


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10    In Wien gehe ich gleich das Nötigste einkaufen, hier bleibt der Schnee nie lange weiß und unberührt. 


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11    Jetzt eine heiße Schokolade, während ich die Post durchsehe - zum Glück ist nichts wichtiges dabei, sehr gut! 


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12    Am Abend nehme ich nach einigen Monaten Paue erstmals wieder an einer Stunde zoom Bauchtanzen teil - wie gut das tut!
Ich kenne Carolina schon lange und freue mich, dass sie weiterhin bauchtanzt. Als Energetikerin und Coach hat sie mich schon durch gute und auch schlechte Lebenssituationen begleitet und gestärkt (unbezahlte Werbung).

 

Noch ein Schlussbild vom abgeräumten Christbaum im Garten, so macht er noch als Deko etwas her und kann nadeln wie er will...

Liebe Grüße!