Regina hat mit ihrem Blogevent-Thema (bei Zorra) einen Nerv getroffen, zumindest bei mir. Es trifft nämlich beides oft nach dem jährlichen Alm-Urlaub oder anderen Reisen zu...
Ich freue mich immer sehr über meine selbst gesammelten oder gekauften Urlaubsschätze und oft werden sie dann zu Hause zu Schrankhütern, weil sie für mich so kostbar sind, dass ich ewig nachdenke, wie ich ihnen gerecht werden kann. Kommt euch das bekannt vor?
Ist der Pilz nicht prächtig? Bei mir geht es heute um getrocknete Pilze, genauer gesagt um dieses einzige, große Exemplar eines Stein- bzw. Herrenpilzes. Denn allzu erfolgreich war das Schwammerlsuchen in diesem Jahr sonst nicht, wobei wir im Urlaub sowieso nicht mehr als für 1-2 Mahlzeiten sammeln, hauptsächlich Eierschwammerl (wie hier geschrieben).
Wir wollen uns das Essen im urigen Berggasthof "verdienen" und sind einem kaum begangenen Weg in den Wald zu einer einsamen Alm gefolgt. Keine große Wanderung, nur die Beine vertreten. Der große Steinpilz stand ganz unverhofft neben dem Waldweg und ein bisschen vom Gras verdeckt. Daran konnten wir nicht vorbei gehen...
| (unbezahlte Werbung) |
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| die gehackte Pilzmasse |
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| sehr geschmackvoll |
Wie fanden es ein würdiges Rezept für meine kostbaren getrockneten Steinpilze! Ixta Belfrage ist für mich eine der Großen; weitere Gerichte von ihr findet ihr unter meinem Label Belfrage.
Liebe Regina, liebe Zorra, ich freue mich über das tolle Blogevent und bin gespannt auf die Gerichte und Geschichten! Liebe Grüße aus Wien!
| Steinpilze zum Trocknen aufgelegt, Foto von 2023 |
Übrigens...
Der Gemeine Steinpilz (Boletus edulis) heißt mancherorts in Österreich auch Herrenpilz. Mich hat jetzt interessiert, wie es zu diesem Namen gekommen ist (und KI weiß Bescheid...).
Der Name Herrenpilz für den Steinpilz stammt aus dem Mittelalter, weil diese besonders feinen Pilze damals den herrschenden Grundherren, dem Adel oder der Geistlichkeit vorbehalten waren.
Nach historischer Überlieferung mussten Bauern und einfache Leute gesammelte Steinpilze oft als Abgabe an den Grundbesitzer abliefern – teilweise unter Androhung von strengen Strafen, wenn sie sie selbst behielten. Daher galt er im Volksmund als der Pilz der "Herren"...










Liebe Friederike, was für ein toller Steinpilz und was für ein schmackhaftes Rezept. Ich bin begeistert. Herzliche Grüße nach Wien und ein entspanntes Wochenende, Regina
AntwortenLöschendanke dir, und man kann ja auch auf gekaufte getrocknete Steinpilze zurückgreifen! lg
LöschenOhhh wie lecker das aussieht liebe Friederike und was für ein spektakulärer Fund in dieser Größe ! Ich bin auch begeistert. Danke für das Rezept.
AntwortenLöschenHerzliche Grüße
Kerstin und Helga
So große Pilze können aber auch den Nachteil haben, dass sie nicht mehr jung sind und man sie sehr gut zuputzen muss... lg
LöschenJetzt läuft mir sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen...! Wie toll und köstlich das aussieht, zusammen mit der Pasta!
AntwortenLöschenDer Steinpilz ist wirklich riesig und ein toller, besonderer Fund. Wie gut, dass du ihn getrocknet und mitgenommen hast... ein bisschen sieht man auch von eurer traumhaften Almhütte, wie herrlich...
Interessant, warum der Pilz auch Herrenpilz heißt, wieder was gelernt :-)
Herzliche Grüße Maren
Die Fotos der aufgeschnittenen Pilze sind auf dem urigen Tisch auf der Terrasse vor der Hütte entstanden. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die Bergwelt rundum. Die Hütte ist rel. alt und einfach, das wichtigste ist der Holzofen, den ich jeden Morgen einheize... ;-))) lg
LöschenThis is a nicely written post with information that can actually be useful in a real situation. I found the overall explanation clear and easy to follow. It is good to see a topic covered with enough detail without turning the post into something difficult or tiring to read.
AntwortenLöschenAh, danke für die Erklärung zum "Herrenpilz", liebe Friederike. Ich dachte immer, das liegt daran, dass sie mit ihrem Hut wie feine Herren aussehen. Ich habe meinen letzten Steilpilz übrigens vor rund 20 Jahren in Breitenfurt gefunden, Jana war jedenfalls noch ein Kind oder Teenie. Aber ich habe gekaufte getrocknete Steilpilze daheim, und dein Rezept klingt köstlich! Ich glaube, das kann was werden mit der Steinpilz-Pasta und den Rostrosen!
AntwortenLöschenAlles Liebe 🤗
Traude
Hoffe, es schmeckt euch gut wie uns... lg
LöschenLiebe Friederike, danke für die lieben Grüße. Ich lese natürlich immer noch gern deinen Blog, daher habe ich mich sehr gefreut. Ich sollte das Rezept auch mal wieder nachkochen, denn ich habe das in allerbester Erinnerung.
AntwortenLöschenSchön, dass Du weiterhin mitliest, liebe Susi! <3
LöschenOh, liebe Susi, ich freue mich auch sehr, wenn du bei mir reinschaust! Die Steinpilzpasta wäre es wert, sie öfter zu machen, wenn man denn Pilze ergattert. Ich werde sie gemischt mit frischen angebratenen auch probieren...
LöschenDanke dir für den lieben Kommentar, lg
Das ist ja ein Prachtexemplar! Bei uns geht's auch los, kürzlich hat es geregnet und es ist schon richtig herbstlich.
AntwortenLöschenAm liebsten mag ich auch Pasta zu Steinpilzen - oder überhaupt zu Pilzen. Das Buch liegt hier auch herum, aber man kommt ja zu nix... ;-)
Bei uns fehlt der Regen noch, für mich war es das heuer mit Schwammerlsuchen. Aber ich habe noch getrocknete im Vorrat 😃, lg
LöschenMir gehts wie dir, liebe Friderike! In zweierlei Hinsicht: Erstens habe auch ich vor kurzem EIN Steinpilzexemplar gefunden, daraus aber gleich Pasta gemacht, es schmeckte herrlich. Und zweitens: Ja, ich kenne das auch, diese Urlaubsschätze, die ich nicht antasten will, oder auch bunte Teller, die ich mir so gerne mitnehme, aber dann zu schade finden zum Verwenden .... Das Blogevent kommt auch mir gerade recht! ;-)
AntwortenLöschenAlles Liebe! Und über Susis "Lebenszeichen" habe ich mich auch sehr gefreut.
Maria
Ach herrje, jetzt seh ich grad ... FriEderike natürlich, sorry ;-)
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