Wusstet ihr, dass es nicht nur Hagelzucker, also grobkörnigen Zucker für Zöpfe oder Schnecken (zb. hier) gibt, sondern auch Hagelsalz?
Da ich keine Brezen backe, war mir diese Bezeichnung neu, auch dass es "Brezelsalz" heißt, aber der Name sagt eh schon alles. Es ist ein grobkörniges Steinsalz und schmilzt beim Backen nicht so schnell wie grobes Meersalz. Nicht nur für Brezeln, auch für meine Salzstangerl (hier nur mit Käse) wäre es gut geeignet.
Ich habe heute das grobe und naturbelassene, also nicht weiße Natursalz (siehe Foto oben) verwendet. Frau lernt nie aus, dank Zorras Rezept für das Mai-Synchronbacken! Synchronbacken bedeutet, dass die Teilnehmer*innen zu Hause jede für sich, aber doch alle gemeinsam am selben Tag das gleiche backen.
Diesmal hat Zorra Chocolate Pretzel Buns ausgesucht, also eigentlich Schnecken mit Schokofülle und Nüssen, mit Brezelsalz getoppt. WOW, das klingt interessant, das muss ich ausprobieren! Aber erst einmal das Rezept konzentriert lesen und recherchieren. Es war mir bald klar, diesmal mache ich nach längerer Zeit wieder beim Synchronbacken mit! Zuletzt gelang es mir beim Weihnachtsbrot.
Im Originalrezept ist Bier die Flüssigkeit im Teig - das wollte ich nicht und alternativ sind eh auch Milch oder Buttermilch angeführt. Auch Natron in Wasser (aber keine ätzende Bäckerlauge wie für Laugengebäck) habe ich noch nie verwendet. Es soll das Gebäck schöner und glänzender bräunen, aber so ganz hat das bei mir nicht geklappt... So gewinne ich leider nicht gerade einen Schönheitspreis für meine ⇾
Chocolate Pretzel Buns
meine Zutaten für 12 Schnecken:
Teig:
ca. 150 ml lauwarme Milch, nach Bedarf ein wenig Wasser
20 g frische Germ / Hefe
360 g Dinkelmehl
60 g weiche Butter
40 g Zucker
1 Eidotter
5 g Salz
Fülle:
trockene Zutaten:
100 g brauner Zucker (die Hälfte vom Originalrezept)
10 g ungesüßtes Kakaopulver
Zimt
50 g Zartbitterschokolade, grob gemahlen
100 g Walnüsse, trocken geröstet, grob gemahlen
Vor dem Backen:
15 g Natron
120 ml kochendes Wasser
Brezelsalz oder grobes Natursalz (ich) zum Bestreuen
Nach dem Backen:
70 ml Wasser
1 EL selbstgemachter Vanillezucker (bzw. mehr Zucker nach Belieben für einen Sirup)
Zubereitung:
Tipp: Salz vorsichtig dosieren!
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| mehr Abstand dazwischen wäre besser gewesen... |
Mit dem Resultat war ich ein bisschen zwiegespalten. Die Schnecken bzw. Buns sind wunderbar gelungen und flaumig, der Teig war eine Freude zum Bearbeiten. Den gibt es wieder!





Ja, für mich war das Rezept auch nicht ganz stimmig. Wie du bei mir geschrieben hast, zu viel Zucker, zu viel Salz und auch ich habe etwas zu wenig Lauge aufgetragen, wobei ich das so gut fand. Das Bier im Teig kann ich hingegen empfehlen. Das gibt dem Ganzen einen ganz leicht bitter-malzigen Geschmack. Schön, dass du wieder dabei warst!
AntwortenLöschendanke dir, es hat wieder großen Spaß gemacht! Das mit dem Bier mache ich!
LöschenDas Bier im Teig fand ich tatsächlich sehr angenehm. Ich finde deine Buns aber sehr hübsch. Die sind schön hoch geworden.
AntwortenLöschenMit Bier koche ich ganz gerne und ich werde es nächstes Mal auch hier für süß ausprobieren!
LöschenDie Idee mit der flüssigen Butter hatte ich auch, ich glaube das würde die viele Füllung binden und das Liese sich besser verteilen. Beim nächsten Backen werde ich es probieren. Den Geschmack fand ich ziemlich gut 😋
AntwortenLöschenIch werde auch etwas von der flüssigen Butter mit der restlichen Füllung vermischen, sie war sehr reichlich...
LöschenSynchronbacken! Was für eine witzige Idee, liebe Friederike! 🥰 Und ich finde, die sehen gar nicht übel aus. Die Mischung finde ich allerdings für mich nicht so sehr verlockend. Ich mag's entweder süß ODER salzig bzw. pikant (bevorzuge derzeit aber eher letzteres), steh nicht besonders auf "salted Caramel" oder dergleichen und kann mir diese Schnecken daher weder mit noch ohne Bier so richtig gut vorstellen. Macht aber nix, ich bin ohnehin noch dabei, einige weitere Kilos loszuwerden, und da sind Germteigschnecken eh nicht so vorteilhaft 😉
AntwortenLöschenDanke für deinen lieben Kommentar zu Anita. Hab eine gute Zeit!
Alles Liebe, Traude
👉 https://rostrose.blogspot.com/2026/05/fruhlingstage-zwischen-licht-und.html
Ich finde deine Schnecken wunderhübsch! Bei mir hat sich das Zuviel der Füllung deutlich sichtbarer gezeigt :)
AntwortenLöschenLiebe Grüße!
Mmmhhh Hefeschnecken lieben wir hier alle sehr liebe Friederike. Was für ein interessantes Rezept mit dem Brezelsalz das stelle ich mir guuut vor. Gerade die Tage habe ich einen Nachtisch ausprobiert mit Salzbrezeln die zerbröselt werden und mit Butter und braunen Zucker vermengt als Boden und darauf dann eine Schmand sauere Sahne Creme und Erdbeeren das hat auch sehr lecker geschmeckt und keiner hat erraten dass es kleine Salzbrezeln waren :-)))
AntwortenLöschenHerzliche Grüße
Kerstin und Helga
Das klingt auch gut mit den zerbröselten Salzbrezeln!! ich habe überlegt, ob ich die Schnecken mit selbstgemachter Schokocreme (wie N*tella) ausprobiere...
Löschenjetzt bin ich selbst anonym :-(( lg Friederike
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