Samstag, 28. Oktober 2017

Himmelsbilder von der Tiroler Alm und ein alter Ofen

 

Im Tiroler Dreiländereck (mit Südtirol und der Schweiz), wo wir vor mittlerweile einer Woche ein paar Berberitzen gesammelt haben (klick), kamen wir auch an dieser sehr idyllischen Alm vorbei. Die Kühe waren längst wieder im Tal in ihren Ställen und die Hütten winterfest verschlossen. Wir konnten dort eine zeitlang in der warmen Sonne sitzen und die einsame Ruhe genießen, herrlich!

(Selbstverständlich haben wir, wie immer in den Bergen, unseren Müll wie Mandarinenschalen, Papierln etc. wieder eingepackt und mitgenommen!) 


Hier blickt man Richtung Silvretta-Gruppe und in einen noch blauen Himmel. Die dekorativen Schleierwolken kündigten aber bereits den Wetterumschwung an und am nächsten Tag fiel hier in Nauders bereits Schnee. 


Vor der älteren der beiden Hütten stand dieser Holzofen, mit Steinplatten geschützt. Ob hier draußen im Sommer gekocht oder an kalten Abenden eingeheizt wird? Das stelle ich mir schön vor, allerdings fiel mit kein Ofenrohr auf....


Der passt doch perfekt in meine Bilder-Sammlung von solchen alten Öfen! Ein anderes Mal zeige ich euch mehr davon, ich habe erst heuer zu sammeln begonnen.




Meine Himmelsbilder schicke ich nun zu Katja, der Raumfee, für "in heaven Nr. 263" und freue mich sehr, dass sie ihre Sammlung wieder aufgenommen hat!


ein schönes Wochenende! 



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Alpenberberitze trifft Rosenreis


Letzten Samstag in den Tiroler Bergen... herbstlich verfärbte Lärchen strahlen im Sonnenschein! 



Hier oberhalb von Nauders im Dreiländereck (Ö-Italien-Schweiz) auf 1400 Meter Höhe sah ich schon von weitem mehrere leuchtend rote Sträucher - Berberitzen! Eine Handvoll der schönsten Beeren musste mit nach Wien reisen, wo ich sie dann im leicht geöffneten Rohr bei 50°C einige Zeit trocknen ließ.


Getrocknete Berberitzen
(Achtung, mit Ausnahme der Beeren ist die Pflanze giftig!) 

Die Beeren der Berberitze oder Sauerdorn sind sehr vitaminreich, schmecken säuerlich und werden oder eher wurden früher bei uns traditionell zu Mus oder Marmelade verkocht. Ich habe die Marmelade leider noch nie gegessen und nicht einmal in einem Bauernmarkt jemals gesehen, es ist sicher eine Heidenarbeit, dafür die kleinen Beeren zu pflücken und zu verarbeiten.
Der Iran ist heute das Hauptanbaugebiet der Berberitze und dort wandert sie meist in Reisgerichte.

Meine Inspiration für den Reis mit getrockneten Rosenblüten und Berberitzen mit Faschiertem/Hackfleisch mit Mandeln kommt von Wili (Wiltrud) von hier. Ich habe das Gericht schon öfter gekocht und variiert, auch mit 2 Schichten Reis etc. Das Reiskochen selbst stammt 1:1 vom Originalrezept.



Rosenreis mit Berberitzen, faschiertem Fleisch und Mandeln
für 3 - 4 Personen

Reis:
  • 220 g Basmati-Reis
  • Salz
  • 1 TL Butter
  • 1-2 große Kartoffeln
  • etwas Olivenöl
  • 1 Handvoll getrocknete Berberitzen

  • insgesamt 1 - 2 EL getrocknete Rosenblüten bzw. Knospen, nicht zu fein gemahlen oder gemörsert, für Reis und Fleisch und zum Bestreuen

Faschiertes/Hackfleisch:
  • ca. 300 g Faschiertes/Hackfleisch vom Rind
  • 1 Zwiebel
  • 1 große Karotte
  • Knoblauch nach Belieben, hier 4 Zehen
  • Salz, Pfeffer, Kurkuma
  • 1 TL Paradeismark/Tomatenmark
  • 1 Handvoll blanchierte Mandeln
  • ein wenig Rosenblüten, siehe oben

Mit dem Vorbereiten des Reises beginnen, mindestens 30 Minuten vor dem Kochen bzw. idealerweise am Vortag: 
  1. Reis in einem engmaschigen Sieb mit kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar ist, 
  2. Reis in einer Schüssel mit kaltem Wasser und ca. 1 EL Salz quellen lassen, mind. 30 Minuten oder über Nacht, dann das Wasser abgießen. 
  3. In einem Topf reichlich Wasser (mind. doppelt soviel wie Reis) mit Salz und Butter aufkochen und den Reis wenige Minuten al dente kochen. 
  4. Reis durch ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser spülen, sonst gart er weiter. Beiseite stellen. Nun kann der so vorbereitete Reis für viele orientalische Reisgerichte verwendet werden. 
Für das Reisgericht eignet sich am besten ein eher breiter Topf mit gut schließendem Deckel - bitte bedenken, dass das Gericht zum Schluss auf eine große Platte gestürzt werden soll.


Die Kartoffeln schälen und in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Boden des Topfes mit etwas Öl und Wasser benetzen und die Kartoffelscheiben nebeneinander schön einschlichten. Ein wenig salzen. Darauf kommt der Reis, der locker mit den Berberitzen und Rosenblüten vermischt wird.

links: Reis mit Berberitzen und Rosenblüten, rechts: obenauf die Fleisch-Schichte mit Faschiertem/Hackfleisch

Für die Fleisch-Schichte mit Faschiertem/Hackfleisch wird in einer Pfanne die würfelig geschnittene Zwiebel mit Knoblauch und Karottenwürfeln angebraten und das faschierte Fleisch mitgebraten. Paradeismark, Gewürze und Mandeln beifügen, wenn nötig mit ganz wenig Wasser aufgießen und schmurgeln lassen. Zum Schluss wird mit Rosenblüten abgeschmeckt und alles auf den Reis verteilt.

Den Topf zudecken und dabei den Deckel entweder mit einem Geschirrtuch oder einer Küchenrolle abdichten, den Deckel bis zum Schluss nicht abnehmen. Den Herd aufdrehen, dann zurückschalten und das Gericht 30 - 40 Minuten bei geringer Hitze dämpfen. Idealerweise sind die Kartoffeln dann gegart und haben eine knusprige Schicht und das Gericht lässt sich gut auf eine große Platte stürzen. Servieren mit etwas Naturjoghurt und mit den restlichen Rosenblüten bestreut. Auch ein Pesto passt gut dazu.


~~~

Bei Wili könnt ihr sehen, wie der gestürzte Rosenreis im Idealfall aussehen soll (klick). Es braucht meist mehrere "Versuchsreihen", bis man am eigenen Herd die richtige Temperatur, Garzeit und den richtigen Kochtopf dafür herausgefunden hat ;-)

Geschmacklich ist dieses Reisgericht für uns immer ein Highlight und die säuerlichen Tiroler Berberitzen gaben diesmal den richtigen Kick!  


einen schönen Nationalfeiertag! 


Pflückt ihr Berberitzen? Habt ihr Berberitzen jemals eingekocht?



Sonntag, 15. Oktober 2017

heimisches Superfood Leinsamen-Schokocreme



Leinsamen schlägt Chiasamen! 

Heute war Wahltag in Österreich. Mein Spitzenkandidat unter dem einheimischen "Superfood" ist eindeutig der Leinsamen. Er verspricht umfangreiche Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren, Proteine und "Lignane", die den Hormonhaushalt (zum Beispiel von Frauen in den Wechseljahren) günstig beeinflussen können. Der heimische Leinsamen hält seine Versprechungen und am besten gefällt mir eine Koalition zwischen Leinsamen und Schokolade oder Kakao, wobei bitte die Farbe jetzt keine politische Aussage sein soll!

Lein / Flachs im Waldviertel im Sommer 2016

Der "Gemeine Lein" oder Flachs (Linum usitatissimum), der so schön hellblau-lila blüht, ist eine uralte Kulturpflanze und kam bereits vor 7000 Jahren nach Mitteleuropa. Es gibt vereinfacht gesagt Faser-Lein (aus dem dann Leinen gewebt wird) und Öl-Lein. Von beiden können die Samen verwendet werden. 


Leinsamen können helfen bei Verdauungsbeschwerden, sind entzündungshemmend, senken den Cholesterinspiegel, stärken das Immunsystem... Aber Achtung, wer an Leinsamen (noch) nicht gewöhnt ist, muss bitte unbedingt mit kleinen Mengen anfangen, um die Verdauung nicht zu behindern! Dabei immer auf genügend Flüssigkeitszufuhr achten!



Eine Schokocreme oder Pudding mit Leinsamen ist die einfachste Sache der Welt, wird nicht gekocht und kann sehr vielseitig mit frischen oder getrockneten Früchten gemischt werden. Mit Bananen schmeckt sie mir am besten. Manche verwenden Pflanzenmilch statt Wasser und zum Süßen passen Sirupe aller Art (Dattel, Ahorn, Agaven....) oder entkernte Datteln oder einfach Zucker. Der Pudding kann somit völlig vegan oder mit Kuhmilch und Honig zubereitet werden.


Leinsamen-Schokocreme (vegan)

20 g Leinsamen ganz
ca. 100 ml Wasser
2 TL echten Kakao
1 Banane
zum Süßen entweder 4 Datteln oder (Dattel-) Sirup oder Zucker
optional etwas Zimt

Der Leinsamen wird etwa 3 Stunden in lauwarmem Wasser gequollen und im Zerkleinerer gemixt. Dabei die Masse immer wieder vom Rand nach unten schieben. 
Die restlichen Zutaten mitmixen und nach Belieben süßen. 
Die Creme kühl stellen und noch etwas durchziehen lassen. 

Creme auf herbstlichen Kompottbirnen
(Fallobstverwertung)

Tipp: Leinsamen sollte man besser als ganzes Korn und nicht geschrotet kaufen, dann hält er länger und wird nicht so schnell ranzig. Vor dem Verzehr und um an die wertvollen Inhaltsstoffe zu kommen, wird er geschrotet oder gemahlen.


Danke an Sina, die giftige Blonde, und Christina, die Apricot-Lady, für das interessante Blogevent, das noch bis Ende Oktober läuft.



Sonntag, 8. Oktober 2017

schneller Apfelkuchen mit Preiselbeeren

Preiselbeeren in den Bergen
(noch nicht ganz reif)
Wieder was dazugelernt.... Heidelbeeren heißen auf italienisch bekanntlich mirtilli, und Preiselbeeren.... mirtilli rossi. Meine Namensvetterin Federica aus Norditalien hat letztens einen sehr hübschen Apfelkuchen (torta di mele) mit kleinen mirtilli gebacken, den ich sofort ausprobieren musste.

Leider war heuer kein gutes Heidelbeerjahr, zumindest nicht in den Wäldern, in denen ich war ;-)  ich habe keine einfrieren können. Die großen Tiefkühl-Garten-Heidelbeeren wollte ich nicht verwenden, so  kamen kleine eingelegte Preiselbeeren auf den Kuchen, was sehr gut gepasst hat. Nächstes Mal würde ich mehr Preiselbeeren und auch mehr Äpfel in den Kuchen stecken.

Teigberge, Täler und Apfelschluchten ;-) 

Apfelkuchen Federica
(für zB. eine runde Form von ca. 24 cm, meine Herzform hat eine Länge von 26 cm)

  • 2 - 3 Äpfel
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 2 Eier (M)
  • 110 (- 120) g Zucker 
  • 80 ml Öl
  • 50 ml Milch
  • 180 g Mehl
  • 50 g Stärkemehl
  • 1/2 P. Weinstein-Backpulver
  • Preiselbeerkompott (oder Heidelbeeren)
Eine Tortenform befetten und bemehlen und das Rohr auf 180°C vorheizen.
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in eher dünne Scheiben schneiden, sofort mit Zitronensaft vermischen.
Eier mit Zucker gut schlagen, dann Öl und Milch einschlagen und die vermischten Mehlsorten einrühren. Den Teig in die Form streichen.
Die Apfelscheiben rundherum halb in den Teig hineindrücken und Preiselbeeren dazwischen verteilen.
Den Kuchen im Rohr eine gute halbe Stunde backen, Stäbchenprobe machen.



Blitzschnell gemacht und noch lauwarm bereit für den Nachmittagskaffee! 



Herbstrose im Garten
einen schönen Wochenanfang wünsche ich euch!


Dienstag, 3. Oktober 2017

herbstlich

So schön und farbenfroh zeigt sich nun in den Bergen der Herbst, 
man kann ...


riesige Buchen in buntem Kleid bewundern, 


über Herbstzeitlosenwiesen gehen, 


in die Ferne schauen (mit "Hintergrundmusik" Kuhglockengebimmel), 


die Netze der Baldachinspinne aus der Nähe betrachten 


und sich freuen, dass sich in den herbstlichen Heidelbeersträuchern noch eine einzelne gute Heidelbeere findet! 

(im Salzburger Land)


Donnerstag, 28. September 2017

Kaspressknödelsuppe wie auf der Alm


Es gibt doch nichts Schöneres, als sich nach einer schönen, anstrengenden Bergwanderung auf einer Alm mit einer Kaspressknödelsuppe zu stärken. Auf vielen bewirtschafteten Hütten in den heimischen Bergen ist sie ein Standardgericht. Um dieses Alm-Feeling in den Alltag hinüber zu retten, gab es neulich diese Rindssuppe mit den gebackenen Laibchen aus einer Semmelknödel-Käse-Masse auch bei uns zu Hause.


Dieses Rezept stammt ursprünglich von den Brüdern Obauer aus dem Salzburger Land und wurde von Katharina Seiser hier verbloggt. In ihrem Beitrag aus dem Jahr 2012 gibt es auch eine bebilderte Anleitung für eine "richtige" Rindssuppe.

Ich habe die Laibchen in einer abendlichen "Kochstunde" gemeinsam mit unserem Junior gebacken, er ist nahezu verrückt nach dieser Suppeneinlage ;-) 
Bereits am Vormittag hat die SUPPE (aus Rindfleisch und Knochen) ein paar Stunden geköchelt. Sie sollte fertig sein, bevor die Laibchen an die Reihe kommen.



gebackene Kaspressknödel nach Obauer/Seiser
(für ca. 16-20 Stück je nach gewünschter Größe)
  • 400 g Knödelbrot (Semmelwürferl)
  • 400 g würzigen und reifen Käse gemischt, zB. Bergkäse, Tilsiter, Bierkäse oder den intensiven Salzburger "Graukas" (den hatte ich nicht) 
  • 2 - 3 Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 250 ml Milch
  • 4 Eier M
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 - 3 EL Mehl nach Bedarf
  • optional etwas Petersilie
  • Butterschmalz / Öl zum Ausbacken
Die klein geschnittenen Zwiebeln in Butter weich braten, ohne Farbe annehmen zu lassen, die Eier mit der Milch verquirln und die Petersilie hacken.
Die verschiedenen Käsesorten in kleine Würferl schneiden - je kleiner desto einfacher ist die weitere Verarbeitung.
Alle Zutaten mit den Händen (da hat man mehr Gefühl für die Konsistenz) zu einer Semmelknödelmasse leicht vermengen und zugedeckt kurz ziehen lassen.
Reichlich Butterschmalz oder halb Butterschmalz halb Öl erhitzen.
Mit feuchten Händen Knödel und daraus Laibchen formen und beidseitig langsam goldgelb braten.
Die fertigen Laibchen auf Küchenpapier entfetten und dann in der heißen Suppe servieren.

Weitere Laibchen, die sich im Suppenteller bereits mit Suppe "angesoffen" haben, können danach mit grünem Salat gegessen werden, das nennt man dann "zu Wasser (in der Suppe) und zu Lande (mit Salat)"... 


Tipp: Es lohnt sich, wenn man sich schon die Arbeit macht, gleich mehr Kaspressknödel herzustellen, denn sie lassen sich im fertigen Zustand gut einfrieren.



gekocht wird meist am Holzofen 

Eine schöne Rest-Woche wünsche ich euch, ich bin dann kurz einmal weg... auf der Alm! 


Sonntag, 24. September 2017

"Kipferlkoch" süßer Auflauf und Resteverwertung


Altbackene oder bereits harte Kipferl, süße Striezel und diverses Weißbrot sind viel zu schade zum Wegwerfen und doch landen täglich unglaubliche Mengen an nicht verdorbenen Lebensmitteln im Müll.
Gebäckreste wie oben eignen sich zum Beispiel zum Brösel reiben, einen Scheiterhaufen backen oder aber etwas ganz besonderes: für ein "Kipferlkoch" aus der Altwiener Küche. 



Kipferlkoch - süßer Auflauf
(für 6 Pers. als Dessert im Glas)

200 g altbackene oder harte Kipferl, Striezel oder Croissants (etwa 1/3 kann durch Semmeln oder Weißbrot ersetzt werden)
1/8 - 1/4 l Milch
2 Eiklar
1 Prise Salz
2 Eidotter
40 g weiche Butter
1 - 2 EL Zucker (je nach Süße des verwendeten Gebäcks)
1/2 bio Zitrone, Schale und Saft
1 Apfel
(optional etwas Inländer-Rum und Rosinen)
Butter und Semmelbrösel für die Förmchen

Zubereitung:
kleine Weckgläser oder Kaffeetassen verwenden

  • Das Rohr auf 180°C vorheizen, 6 Förmchen mit Butter befetten und mit Bröseln ausstreuen. Ein Wasserbad (tiefes Blech) für die Förmchen bereitstellen mit ca. 1-2 Finger hoch Wasser.
  • Die Kipferl in eher dünne Scheiben oder Würfel schneiden, in einer Schüssel mit der Milch befeuchten und gut anziehen lassen.
  • Den Apfel schälen, in kleine Würferl schneiden und mit dem Zitronensaft vermischen.
  • Eiklar mit Salz zu Schnee schlagen.
  • Dotter mit Butter, Zucker und Aromen schlagen, die Kipferlmasse und die Apfelwürferl einmengen und zum Schluss den Schnee vorsichtig unterheben.
  • Die Masse in die Förmchen füllen, diese ins Wasserbad stellen und im Rohr 35 - 40 Minuten backen. Herausnehmen und bezuckern. Servieren zum Beispiel mit Kompottfrüchten, Apfelmus oder einer Fruchtsauce.  

Kipferlkoch mit eingelegten Weinbergpfirsichen

frisch eingeweckt

die pelzigen Weinbergpfirsiche werden im Spätsommer reif

Alternativ kann das Kipferlkoch so wie der (geschichtete) Scheiterhaufen in einer Auflauf-Form gebacken werden.
In der Prato, dem berühmten Kochbuch aus dem 19. Jahrhundert sind gleich mehrere Varianten des Kipferlkochs enthalten.
Anregungen für mein Rezept kommen heute wieder aus dem Kochbuch "Vom Essen auf dem Lande" (im www zu finden), so wie die Fruchtknödel von hier.



Wer kannte denn so ein Kipferlkoch?