Dienstag, 12. April 2022

#12 von 12 im April



... also 12 Bilder an jedem 12. Tag eines Monats... mir gefällt diese Blogaktion bei Caro (Draußen nur Kännchen)! Durch sie habe ich viele interessante Blogs aus allen möglichen Themenbereichen kennen gelernt, auf die ich sonst nie gestoßen wäre. Ich mache heute also zum ersten Mal mit und es macht tatsächlich großen Spaß, 12 Bilder von einem Tag zu sammeln!


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1. Heute ist unser Hochzeitstag (klick) und der erste Tag nach dem Eingesperrtsein (vulgo Quarantäne) nach der moderaten Corona-Infektion... wenn es einen erwischt, dann sicher auch die Partnerin. 😒 

Das Bild oben zeigt unsere Rosenbox für die Eheringe, die wir auch drei Jahre nach der Hochzeit noch in der Vitrine stehen haben, genauso wie die Glückwunschkarten. 


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2. Frühstückstee plus Sudoku und Zeitunglesen, auch heute beginne ich so meinen Tag und lasse ihn langsam kommen. Das Sudoko will mir heute aber nicht gelingen, irgendwo ist der "Hund" drinnen...
Ich lese übrigens täglich die Zeitung vom Vortag, schlechte Nachrichten sind nicht mehr ganz so schlimm, wenn man sie schon kennt.



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3. Am Vormittag mache ich mich mit der U-Bahn auf den Weg zu einem Arztbesuch in die Stadt. 

Dieser Blick hinaus aus dem Stationsgebäude macht mich immer traurig und ich denke daran, wie es in meiner Kindheit hier ausgesehen hat. Ich bin in der Nähe aufgewachsen und da war hier... nichts bzw. nur grün. Es gab Wiesen und "Gstetten" (Brachland), Flieder- und Holunderbüsche, eine Gärtnerei. Für uns Kinder damals war es paradiesisch. 

So ändert sich die Stadt und mittlerweile wird in Wien jedes freie Fleckchen, auch hier am Stadtrand versiegelt und verbaut. Mir macht das große Sorgen.


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4. Ich bin ein bisschen zu früh dran und drehe eine Runde in einem Park, entdecke dabei eine alte riesige Linde, die sogar als Naturdenkmal bezeichnet ist. 


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5. Auf dem Weg zum Arzt komme ich beim Völkerkundemuseum (rechts) vorbei, Notiz an mich: bald wieder hingehen! Nicht nur Ausstellungen, sondern das Gebäude selbst ist sehenswert und ich war länger nicht hier. 
(unbezahlte Werbung)


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6. In Häusern aus der (vorigen) Jahrhundertwende kann man heute noch so liebevolle Details bewundern, wie diese Fenster im Stiegenhaus. 


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7. Nein, ich kaufe jetzt keine Blumen, es wäre heute doch des lieben Mannes Sache. 😍 Aber wir fahren in zwei Tagen auf Urlaub und da ist es schade um Schnittblumen, oder?



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8. Zu Mittag zu Hause gibt es nur eine kalte Kleinigkeit, ein "Anti-Erkältungsbrot", wie hier gezeigt. Es ist noch selbst gebackenem Brot da, es wird mit Butter bestrichen und mit Knoblauch, Kren (Meerrettich) und Thymian bestreut. Darüber ein guter Waldhonig aus dem Waldviertel.

Schmeckt echt köstlich, ist gesund und der Kren auch antiviral... ich hätte wohl vor der C-Infektion mehr davon essen sollen...



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9. Am Nachmittag erledige ich einige Dinge im Homeoffice, ich kann mir die Zeit zum Glück ziemlich frei einteilen, das ist einer der Vorteile vom halbtags arbeiten. Bin übrigens vor kurzem wieder auf eine Kabelmaus umgestiegen, die vielen Batterien, die eine USB Mouse benötigt, finde ich eine unnötige Umweltbelastung. 



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10. Jetzt eine süße Belohnung, den flaumigen Osterstriezel von gestern. Mit Buttermilch und weißer Schokolade im Teig, so wie hier vor einem Jahr gebacken. Er schmeckt immer und wird bei uns Ostern sicher nicht "erleben". 


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11. Unser Zitronenbäumchen ist auf den Balkon zurückgekehrt! Die Gärtnerei, wo wir es überwintern ließen, hat es heute geliefert, mit vielen duftenden Blüten. Es sollten jetzt aber bitte keine Frostnächte mehr kommen. 



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12. Am Abend koche ich uns eine schnelle Kleinigkeit, eine Nudelpfanne mit Lachs und dem allerersten grünen Spargel.
Später werden wir ein Gläschen Sekt trinken und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Wir sind beide noch nicht genügend fit und ausgehfreudig.... wird alles nachgeholt, im Osterurlaub in Kroatien dann, wie hier erwähnt. 


Liebe Grüße aus Wien, ich freu mich über eure Kommentare!









Donnerstag, 7. April 2022

von Mäusen und Kanarienvögeln (#hefeteigliebe)

Blog-Event CLXXXIV - Hefeteigliebe (Einsendeschluss 15. April 2022)

 ...die schlägt auch in meinem Herz und und so fühlte ich mich vom Blogevent von Britta bei Zorra gleich angesprochen!

Rezepte mit Germteig / Hefeteig gibt es bei mir auf dem Blog unzählige. Für mich ist er der liebste Teig, weil er so vielfältig ist, für süß und salzig passt und mir (fast) immer gelingt 😋. Und wenn nicht, wenn also der Teig einmal nicht schön aufgehen will, dann hebt er sich spätestens im Backrohr bei nicht allzu großer Hitze (klick)! 


Heute gibt es gebackene Mäuse, die wir gern angezuckert zum Kaffee oder Tee (ich) schnabulieren. Diese Bällchen heißen wahrscheinlich deshalb so, weil sie nach dem Ausbacken wie Mäuse mit Schwanz aussehen, also nicht rund geformt sind! Es gibt sie auch in der Version mit Topfenteig / Quark- (HIER), blitzschnell gemacht und genauso köstlich wie die Mauserln aus Germteig.




Gebackene Mäuse mit Germteig / Hefe-

400 g Dinkelmehl
1 Ei + 2 Eidotter (M)
50 g Zucker
40 g Butter, geschmolzen
1/2 Würfel, ca. 20 g frische Germ / Hefe
250 ml Milch
50 g Rosinen (bei mir nicht dabei)
1 Stamperl, 2 cl Inländer-Rum (Marsala passt auch)
1 TL Salz
etwas geriebene Muskatnuss
1/2 Zitrone, die abgeriebene Schale

ca. 250 g Kokosfett oder Butterschmalz zum Ausbacken

  • Wer gern Rosinen in den Teig geben möchte, weicht sie als erstes in Rum ein. 
  • Für den Teig wird die Milch sanft lauwarm erwärmt und die frische Germ / Hefe darin aufgelöst. Aus allen Zutaten einen Teig kneten, er ist eher weich, und 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.
  • Das Ausbackfett in einem Topf erhitzen. 
  • Mit zwei Löffeln werden nun "Mäuse" (Nocken) aus dem Teig ausgestochen. Im heißen Fett schwimmend auf beiden Seiten goldgelb ausbacken, aber nicht zu rasch, sonst sind sie innen nicht durchgebacken. 
  • Herausnehmen, auf Küchenpapier entfetten und anzuckern. 




Man kann die gebackenen Mäuse nun mit Zucker bestreut essen oder zum Beispiel mit einer Altwiener Kanarimilch. Das ist eine eher flüssige Vanillesauce, deren gelbe Farbe von den Eidottern kommt - daher offenbar die Assoziation mit gelben Kanarienvögeln. 😕 

Kanarien- und andere Singvögel in Käfigen zu halten, war im alten Wien allgemein sehr beliebt. Es gab Vogelmärkte und umherziehende Vogelhändler. Mir fällt da immer die Arie von Papageno aus der Zauberflöte ein, der aber Vogelfänger war. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Vogelmärkte in Wien dann verboten, Kanarienvögel-Züchtervereine gab es weiterhin. 



Kanarimilch / Kanarienmilch

200 ml Milch
1/2 Vanilleschote, Mark und Schote oder gemahlene Vanille
30 g Staubzucker
2 Eidotter (M)

  • Die Milch mit der Vanilleschote und dem Mark auf ca. 70/80°C erhitzen, also nicht aufkochen lassen. Die Vanilleschote entfernen.
  • Staubzucker und Eidotter gut verrühren und langsam in die Milch einschlagen. Bei geringer Hitze (nicht kochen!) weiterrühren, bis die Kanarimilch ein wenig eindickt. Sie ist in ihrer Konsistenz aber eher flüssig.



Man isst die gebackenen Mäuse am besten mit der Hand, tunkt sie immer wieder in die Kanarimilch und löffelt die restliche Sauce aus. 😋 Die Mäuse sind nicht allzu süß, dafür die Sauce und so passt alles perfekt zusammen! 


Spukt euch jetzt vielleicht auch die berühmte Papageno-Arie im Kopf herum?  Liebe Frühlingsgrüße aus Wien!








Sonntag, 20. März 2022

Apfel, Speck und Käse

 


Apfel, Speck und Käse

Die drei harmonieren unheimlich gut miteinander. Bei meiner Namensschwester Federica aus Norditalien habe ich Blätterteigpäckchen mit dieser 3-er Kombination gesehen und schon mehrfach nachgebastelt. Sie eignen sich als Vorspeise oder leichtes Abendessen und kommen immer gut an! 

Granny Smith Äpfel sind mit ihrem säuerlichen Geschmack total ideal; eine süßliche Apfelsorte passt aus meiner Sicht nicht wirklich gut. Federica verwendet für ihre "Sfogliatelle" Blätterteig, wie der Name schon sagt. Und sie wickelt die Granny Smith Apfelspalten in Lardo (aber der ist mir doch zu fett). 

Von meinen bisherigen Versuchen (mit Blätterteig oder Strudelteig, Prosciutto, Schinkenspeck, Hamburger Speck, eine andere Apfelsorte...) schmeckte uns die heutige Version am allerbesten! Den Strudelteig mache ich aber nicht selbst, ein gekaufter ist für solche Päckchen ideal zu handhaben.

Dazu passt ein erfrischender Dip und die Welt ist zumindest für kurze Zeit in Ordnung. 



Strudelpäckchen mit Apfel-Speckrolle und Käse

(für 12 Strudelpäckchen: 6 Pers. als Vorspeise bzw. 3 Pers. als zB. Abendessen)
Inspiration

1 P. Strudelteigblätter (mit 4 Strudelblättern, 120 g)
2 EL Butter, geschmolzen
1 Eidotter
etwas Sesam

Fülle:
2 mittelgroße Granny Smith Äpfel
1/2 Zitrone, Saft
12 längliche Scheiben mild geräucherter Schinkenspeck
2 EL Hartkäse, gerieben, bevorzugt Parmesan


  • Die Äpfel schälen oder nicht (ich) und in 12 eher dicke Spalten schneiden. Mit ein wenig Zitronensaft marinieren, aber vor Verwendung abtropfen lassen. 
  • Die Strudelblätter auflegen: jeweils 2 Blätter aufeinander und jede Schicht mit flüssiger Butter bestrichen. Jedes (doppelte) Strudelblatt in 6 Teile schneiden = insgesamt 12 Teile.  
  • Den geriebenen Käse auf die Strudelteile aufteilen.
  • Jeweils eine Apfelspalte in eine Scheibe Speck wickeln. Die Rolle auf die untere Seite eines Teigblattes legen und von der Schmalseite her ein Strudelpäckchen einrollen. Seitlich einklappen, so gut es geht. 
  • Das Backrohr auf 180°C vorheizen.
  • Die 12 Strudelpackerl auf ein Backblech (mit Papier belegt bzw. befettet) legen, mit Eidotter bestreichen und mit etwas Sesam bestreuen.
  • Im Rohr ca. 15 - 18 Minuten goldbraun backen, nicht zu lange, dass die Äpfel nicht zu weich werden. 
  • Die Strudelpäckchen nur kurz auskühlen lassen und noch warm und knusprig mit reichlich Dip anrichten. 
  • Mein heutiger Dip bestand aus griechischem Joghurt, Sauerrahm, Schnittlauch, Salz, Pfeffer. Ein Radieschen (für die Schärfe) und ein kleines Stück Apfel (für eine milde Süße) habe ich noch zusätzlich hineingerieben. 



Große Empfehlung für diese Apfel-Speck Packerl mit Dip!  😋 

Mir schmecken Reste am nächsten Tag auch solo und kalt. Und jedes Mal, wenn ich beim Einkaufen schöne bio Granny Smith Äpfel sehe, bekomme ich Lust auf diese Köstlichkeit...



Trotz allem blühen in Wien endlich die Forsythien, der Frühling lässt sich heuer in jeder Hinsicht viel Zeit und von Osten weht stetiger eisiger Wind... 



Sonntag, 13. März 2022

Altösterreich und Lemberger Rouladen mit dem ersten Bärlauch

 

Karte von Europa von 1914 vor dem 1. Weltkrieg

Der rote Pfeil zeigt auf Lemberg. Die Stadt heißt heute Lwiw und liegt in der Ukraine - im Westteil nahe zur polnischen Grenze und damit zur EU. Ganz in der Nähe wird nun auch gekämpft und bombardiert, der schreckliche und unnötige Krieg kommt näher. 


In der Monarchie gehörte Lemberg 150 Jahre lang zu Österreich. Mein Großvater Willi wurde 1901 dort geboren, er ist der kleine Bub vorne links. Die Familie ging zurück nach Österreich, als der 1. Weltkrieg begann. Auch dieser Krieg war wie jeder andere schrecklich und unnötig. 

Ich schaffte es leider nie nach Lemberg. Konkrete Pläne für ein Reise in die Ukraine, gemeinsam mit einer russisch sprechenden Freundin, scheiterten zuletzt an... nein, nicht am Krieg, sondern an der Pandemie...


Einige Foodblogger*innen posten heute ukrainische Speisen, um ihre Solidarität auszudrücken, wie ich bei Zorra gelesen habe. Ich bin nicht bei der Blogaktion dabei, aber habe letztens das Kochbuch von Adi Bittermann mit Rezepten aus den ehemaligen österreichischen Kronländern der Monarchie ausgegraben und die köstlichen Rindsrouladen aus Lemberg gefunden. 



altösterreichische Lemberger Rindsrouladen mit Bärlauch und Polenta
(für 4 Personen)

4 Rindsschnitzel
Salz, Pfeffer
1 Zwiebel
1 Karotte
2 Knoblauchzehen
Suppe zum Aufgießen

Fülle:
4 - 8 Scheiben Schinkenspeck je nach Größe
1 EL weiche Butter
ca. 3 - 4 EL Semmelbrösel
125 ml Creme fraiche
1 Handvoll frischer Bärlauch, klein geschnitten, ersatzweise zB. Petersilie
etwas gemahlener Piment (früher hieß es "Neugewürz")
Salz, Pfeffer

Für die Fülle die weiche Butter mit einer Gabel gut mit den Semmelbröseln vermischen. Die restlichen Zutaten beifügen und zu einer streichfähigen Masse verrühren. Abschmecken. 

Die Rindsschnitzel ggf. plattieren, mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Fülle bestreichen und mit 1-2 Scheiben Speck schön belegen. Das Fleisch einrollen und mit einem Spieß oder Bindfaden fixieren. Die Rouladen in Mehl wälzen. 

In einem Bräter werden nun die Rouladen in etwas Öl rundherum angebraten. Herausnehmen und die kleingeschnittene Zwiebel und Karotte anschwitzen. Mit Suppe aufgießen, die Rouladen einlegen und etwa 1 Stunde zugedeckt bei sanfter Hitze garen. Dabei die Flüssigkeit kontrollieren und dass sich die Rouladen nicht anlegen. Es macht nichts, wenn Fülle in die Sauce ausläuft, sie trägt zur Bindung und Geschmack bei. 

Zum Schluss wird nur mehr die Sauce abgeschmeckt und die Rouladen (ohne Spieß oder Bindfaden) angerichtet. Wir hatten eine cremige Polenta, wiederum mit fein geschnittenem Bärlauch, als Beilage. Epü, also Kartoffelpüree würde auch dazu passen. 


der erste heurige Bärlauch
links die Fülle für die Rouladen

Empfehlung für diese Variante der Rindsrouladen, sie haben uns außerordentlich gut geschmeckt!


Lassen wir uns von den schlechten Nachrichten vom Krieg in der Ukraine bzw. von diversen Konfliktpunkten auf der Erde nicht runterziehen, damit helfen wir niemandem! Wir sollten stark bleiben und lieber den armen Betroffenen helfen, jede*r nach den eigenen Möglichkeiten!  


 

Sonntag, 6. März 2022

Karpfen auf rumänische Art für die kulinarische Weltreise

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in LAND - die besten Rezepte und Gerichte


 

Volkers kulinarische Weltreise geht im März nach Rumänien --- nicht allzu weit weg von Wien, trotzdem war ich erst einmal dort. 

Übrigens ist auch die Ukraine näher als vermutet, momentan natürlich auch emotional! Meine Gedanken sind bei der Bevölkerung und ich hoffe täglich auf eine Deeskalation! Von Wien zur ukrainischen Grenze sind es gerade einmal 600 km, genauso weit wie nach Bregenz.... Kiew ist etwa doppelt so weit entfernt. 

Zurück nach Rumänien, wir waren dort vor mehreren Jahren zu einer Hochzeit eingeladen, bei der traditionell viel aufgetischt (und viel getanzt) wurde. Leider kann ich mich an die kulinarischen Genüsse nicht erinnern, aber der Wein und die Stimmung waren gut... Für die kulinarische Weltreise habe ich darum das www befragt und bin auf den Blog von Ilona gestoßen. Ihr Fischgericht mit Karpfen vom Blech kam mir gerade recht, da sowieso noch ein großes Filet im Tiefkühler schlummerte.


der Jägerteich im Dezember voriges Jahr

Wir beziehen heimische Fische sehr gern vom Jägerteich im niederösterreichischen Waldviertel (klick, unbezahlte Werbung), allen voran Karpfenfilets, die dort immer schön geputzt, entschuppt und geschröpft sind. Geschröpft bedeutet, dass die Gräten zerkleinert sind und sich beim Garen auflösen. Das ist besonders beim Karpfen mit seinen vielen Gräten sehr angenehm. 😋

Meine liebsten Karpfengerichte habe ich hier (klick) schon einmal gezeigt, auf rumänische Art, wie es Ilona gezeigt hat, ist´s einmal etwas anderes. 



Karpfen auf rumänische Art

für ca. 3 Personen

1 großes, geschröpftes Karpfenfilet 
Salz, Pfeffer
1/2 Zitrone, Saft

Sonnenblumenöl
3 große weiße Zwiebeln, ca. 300 g 
2 oder mehr Knoblauchzehen
1 Flasche Tomatenpolpa oder stückige Paradeiser, ca. 600g
Salz, Pfeffer
etwas Paprikapulver
ca. 200 ml Suppe nach Bedarf oder ersatzweise Wasser 

  • Den Karpfen in beliebige Stücke schneiden, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen.
  • Die Zwiebeln halbieren und schneiden, nicht allzu fein. Die Knoblauchzehen klein schneiden. 
  • Das Backrohr auf 180°C vorheizen.
  • In einem großen ofenfesten Topf oder Bräter werden die Zwiebeln in Öl kurz angeschwitzt, nicht Farbe nehmen lassen. Den Knoblauch und das Paprikapulver dazugeben. Die Tomatensauce beifügen und alles gut würzen.
  • Nun werden die Karpfenstücke mit der Hautseite nach oben darauf gelegt. 
  • Suppe angießen, aber den Fisch nicht bedecken. 
  • Den Bräter offen ins Rohr stellen für etwa 1 Stunde, ggf. die Flüssigkeit kontrollieren und die Karpfenstücke mit ein wenig Sauce begießen. 
  • Mit Polenta und/oder ofengebratenen Kartoffeln anrichten, es ist reichlich Sauce vorhanden. 

ab in den Ofen



Das Gericht schmeckte wirklich gut und die Polenta (aus Maisgrieß mit Suppe gekocht) war ideal als Beilage!  

Leider wurde die Haut des Karpfenfilets nicht knusprig, wie ich es erhofft hatte, sondern nur zäh und unansehnlich, sie musste weggegeben werden. Vielleicht sollte das Gericht weniger lang im Rohr braten. Ein kross gebratenes Karpfenfilet aus der Pfanne ist mir dann doch lieber. Für unseren (erwachsenen) Junior war die viele Zwiebel-Tomatensauce das Highlight, diese kann im Sommer mit frischen Tomaten zubereitet werden! Dann würde ich dem Karpfengericht noch eine Chance geben... 


Links der anderen Mitreisenden

(werden lfd. ergänzt) 

Edyta von mein-dolcevita mit Rumänische Mucenici Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Rumänischer Nussstrudel Anna fuer Wilma von Pane-Bistecca mit Anna's Salata de Vinete Friederike von Fliederbaum mit Karpfen auf rumänische Art Dirk von low-n-slow mit Mucenici - Märtyrersuppe Susanne von magentratzerl mit Ostropel de Oltenia Michael von SalzigSüssLecker mit Siebenbürger Rahm-Hanklich Simone von zimtkringel mit Tocana de cartofi Carina von Coffee2Stay mit Papanaşi: Frittierte Quarkkringel aus Rumänien Britta von Brittas Kochbuch mit Sarmale - rumänische Kohlrouladen Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Braşovence - panierte Pfannkuchenröllchen mit Pilzfüllung, Gurkensalat Britta von Brittas Kochbuch mit Mămăligă - Maisbrei Britta von Brittas Kochbuch mit Zacuscă - Auberginen-Paprikadip Regina von bistroglobal mit Zacuscă Regina von bistroglobal mit Ostertarte mit Zacuscā Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Zunge in Tomatensauce mit Oliven – Limba cu masline si sos de rosii Wilma von Pane-Bistecca mit Tocanita de Vita - Rumaenisches Rinder Gulasch Britta von Backmaedchen 1967 mit Saravină-rumänischer Rumkuchen Sylvia von Brotwein mit Ciorbă – Saure rumänische Suppe Tina von Küchenmomente mit Nussfladen aus Rumänien Tina von Küchenmomente mit Pandișpan – Kastenkuchen aus Rumänien Sylvia von Brotwein mit Mici / Mititei - Rumänische Hackfleischröllchen Carina von Coffee2Stay mit Ciorbă de perişoare: Rumänische Suppe mit Fleischbällchen Volker von Volkermampft mit Musaca cu Cartofi – Rumänisches Kartoffel-Moussaka Sus von CorumBlog 2.0 mit Prăjitură Mălai Dulce - Süßer Maiskuchen mit Orange



Mittwoch, 16. Februar 2022

#kulinarische Weltreise nach Äthiopien und "Doro Wot"

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Äthiopien - die besten Rezepte und Gerichte

Die kulinarische Weltreise, immer bestens organisiert von Volker (danke!) macht im Februar in Äthiopien Halt. Das riesige afrikanische Land mit seinen vielfältigen Landschaften, Jahrtausende alter Kultur und Geschichte hätten mich interessiert, aber ich war nie dort. Ich hatte immer gezögert und irgendwie passte es nie, in dieses arme Land zu reisen, obwohl ich eine Einladung von Nata hatte. 

Blick in mein altes Fotoalbum,
Nata und sein 1. Schnee

Nata stammte aus dem Norden Äthiopiens und hatte ein paar Jahre in Wien gelebt und studiert. Nach seinem Abschluss ging er an "seine" Universität in Mekelle in Tigray zurück. Wie es ihm jetzt geht, in einer Zeit des Krieges und der Greuel in dieser nördlichen Provinz, weiß ich nicht... 

In Erinnerung an diesen warmherzigen und immer freundlichen Menschen koche ich nun meine Version des typischen äthiopischen Gerichts Doro Wot, das ich mir in den Weiten des www zusammengesucht habe. 


Man braucht dazu die (scharfe) Gewürzmischung Berbere und die Gewürzbutter Niter Kibbeh - wie die gut duftet! Beide werden als erstes bzw. im Vorhinein hergestellt. Der Hühnertopf selbst benötigt viel Zeit zum Schmoren, aber man muss nicht ständig dabei stehen. 😉 


Berbere Gewürzmischung
Quelle

Zutaten: 
50 g mittelscharfe getrocknete Chilischoten oder 1/2 - 1 TL Chiliflocken (ich)
1/2 TL Schwarzkümmel
5 Gewürznelken
1/2 TL Ajowan Königskümmel
1/2 TL Korianderkörner

1 TL Zwiebelpulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL gemahlener Ingwer
1 TL gemahlener Kardamom
1 TL Zimtpulver
1 TL Paprikapulver oder mehr (ich)
etwas Salz
schwarzer Pfeffer

Die stückigen Gewürzzutaten in einer Pfanne trocken rösten, dann fein mahlen und mit den Pulver-Zutaten vermischen.

Ich finde, es lohnt sich, Berbere selbst zusammen zu mischen und nicht eine Fertigmischung zu kaufen! Wenn nicht alle Zutaten vorhanden sind, ist es auch kein Malheur, ich habe die aus meiner Sicht wichtigsten fett markiert.
Wer es weniger scharf mag, reduziert Chili, Ajowan, Schwarzkümmel und verwendet ein edelsüßes Paprikapulver 😏
Mit gefällt Ajowan in vielen Speisen immer besser, er bringt eine interessante, würzige Schärfe, die nach dem Kochen nicht mehr "beißt" und im Abgang sehr angenehm ist. Notiz an mich: trotzdem nicht überdosieren...




Niter Kibbeh Gewürzbutter

Zutaten:
1 kl. Zwiebel
2 - 3 Knoblauchzehen
ca. 2 cm Ingwer
250 g Butter
4 Kardamomkapseln oder ersatzweise gemahlenen Kardamom
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Zimtblüten
1 TL Korianderkörner
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 - 2 Lorbeerblätter
1 Zimtstange

Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und den Ingwer schälen und klein schneiden.
Die Butter mit allen Zutaten in einem kleinen Topf bei sehr geringer Hitze mindestens 20 Minuten leicht köcheln, aber nicht bräunen lassen. Dabei hin und wieder umrühren und den Duft genießen. 
Ein Sieb mit Küchenrolle auslegen und die Butter in eine Schüssel oder ein Glas abseihen.
 
Auch hier gilt, wenn nicht alle Zutaten vorhanden sind, macht es nichts...
Tipp: Am Vortag zubereiten, dass die Butter aushärten kann. Für den Hühnerschmortopf wird nur ein kleiner Teil zum Abschmecken benötigt, die geklärte Butter ist in einem Glas im Kühlschrank aber länger haltbar und vielseitig verwendbar. 


mein Doro Wot
äthiopischer Hühnerschmortopf mit Eiern
(für 1 großen Topf bzw. ca. 4 Pers.)

Zutaten und Zubereitung:
1 ganzes bio Huhn oder zB. 8 Hühner-Unterkeulen (ich)
1 Limette, Saft
ca. 2 cm Ingwer
2 - 3 Knoblauchzehen
Salz

3 - 4 große rote Zwiebeln, ca. 600 g
reichlich Olivenöl
2 - 3 EL Berbere Gewürzmischung (die gesamte Menge von oben)
1 Dose stückige Tomaten
Salz
etwas Paprikapulver
Wasser oder Suppe zum oftmaligen Aufgießen

ca. 2 EL Niter Kibbeh Gewürzbutter zum Abschmecken
4 hart gekochte, geschälte Eier oder mehr nach Belieben

Das ganze Huhn in Stücke teilen und die Haut entfernen.
Ingwer und Knoblauch schälen und fein schneiden oder reiben.
Die Hühnerteile salzen, Limettensaft, Ingwer und Knoblauch einreiben und ziehen lassen. Oft werden die Hühnerteile nun mit reichlich Wasser "gespült", aber das habe ich nicht gemacht, um nicht die Marinade abzuwaschen. 
Die Zwiebeln in grobe Stücke schneiden und relativ feinstückig cuttern (aber kein Mus), alternativ mit einem Messer ganz fein schneiden. 

Nun beginnt das (Stunden-) lange Schmoren in einem großen Topf auf dem Herd bei nicht allzu großer Hitze:

  1. Die ziemlich große Zwiebelmasse kommt in den Topf - ohne Zutaten, eventuell mit einem Schluck Wasser, und wird ca. eine halbe Stunde im eigenen Saft geschmort, mit Deckel drauf und gelegentlichem Umrühren. 
  2. Wenn die Zwiebeln beginnen, sich am Topfboden anzulegen, wird reichlich Öl darüber gegossen. Gleich mit Berbere, Paprikapulver und Salz würzen und ein wenig Wasser angießen.
    Eine weitere halbe Stunde schmoren, immer wieder umrühren und bei Bedarf Wasser oder Suppe dazu leeren. 
  3. Jetzt erst werden die Hühnerteile samt Reste der Marinade unter die Zwiebelmasse gemischt und ebenso die Tomaten. Mindestens 1 Stunde oder mehr weiterschmoren, bis das Huhn gar ist, dabei wieder gelegentlich umrühren und die Flüssigkeit kontrollieren. 
  4. Zum Schluss, also nach insgesamt mehr als 2 Stunden, wird mit der Gewürzbutter und eventuell Salz abgeschmeckt.
    Die Eier vorsichtig unterheben, um sie nicht zu beschädigen. 

Das Gericht sollte jetzt noch ein Weilchen durchziehen und ein bisschen abkühlen und kann dann angerichtet werden - pro Person zwei Hühnerteile und ein Ei, und es ist relativ viel Sauce vorhanden. 

Typischerweise isst man Injera dazu bzw. benutzt man Stücke davon sozusagen als Löffel beim Essen mit der Hand. Doch haben mir diese gesäuerten Fladen mit Teffmehl noch nie geschmeckt, daher hatten wir Reis als Beilage. Baguette zum Auftunken der Sauce ist zwar nicht "original", aber auch nicht verkehrt und ein Klecks Frischkäse oder Creme fraiche passt auch. 


Hier kamen die Hühnerteile und die Tomaten in den Topf, 
gut umrühren, weiterschmoren und immer wieder kosten!

Beim Kochen mit Berbere denke ich beim Kosten oft, meine Güte, das ist so scharf, das kann man nicht essen.... ABER bei der langen Kochzeit "verfliegt" bzw. verkocht sich die arge Schärfe. Übrig bleibt ein harmonisches und schön scharfes Essen mit Wohlfühlfaktor! Die gekochten Eier fand ich erst ein wenig ungewöhnlich in einem Schmorgericht, passen aber wirklich gut dazu. Es hat uns insgesamt sehr gut geschmeckt und wird es wieder geben!
In diesem Sinne, kocht es nach und lasst es euch auch schmecken. 😋 


Links der anderen "Mitreisenden" 


Wilma von Pane-Bistecca mit Injera- Aethiopisches Fladenbrot 
Britta von Brittas Kochbuch mit Sega Wat - Äthiopischer Lammeintopf 
Wilma von Pane-Bistecca mit Zigni-Kai Wat - Aethiopisches Rinder Gulasch 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Niter Kibbeh - äthiopische Würzbutter 
Susanne von magentratzerl mit Traditionelles Injera 
Friederike von Fliederbaum mit Doro Wot - Hühnerschmortopf mit Eiern 
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Äthiopischer Wirsingeintopf - Atakilt Wat 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Teff-Injera - äthiopisches Sauerteig-Fladenbrot aus der Pfanne 
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Gemischte vegetarische Platte zu Injera 
Simone von zimtkringel mit Niter Kibbeh 
Simone von zimtkringel mit Kitfo - Tatar auf äthiopisch 
Dirk von low-n-slow mit Misir Wot 
Tina von Küchenmomente mit Dabo - Honigbrot aus Äthiopien 
Manuela von Vive la réduction! mit Injera, Niter Kibbeh und vier "Auflagen" 
poupou von poupous geheimes laboratorium mit Doro Wot 
Regina von bistroglobal mit Äthiopisches Schmausen


So eine tolle Vielfalt!!




Sonntag, 13. Februar 2022

von Blitva und Toren in Rab

 

"Tor in die neue Woche"

Wir ließen uns durch die Gässchen der alten Stadt Rab auf der gleichnamigen kroatischen Insel treiben. Mein Blick blieb an diesem eisernen Gartentor hängen, aber eigentlich sah ich vor allem das rote Kleid, das in dem Garten auf der Wäscheleine hing. 
Wie gern wäre ich poetisch veranlagt und würde mir eine romantische Geschichte oder lieber einen Krimi darüber ausdenken. Wer wohnte in diesem eher abweisenden Haus mit dem stillen Garten... wem gehörte das Kleid, das zum Trocknen neben dem Granatapfelbaum hing... welche Glücksgefühle oder menschliche Abgründe hat dieses Kleid schon "gesehen"... 






Fotos für dich, Nova und dein Dauerevent "Tor in die neue Woche", diesmal Nr. 272




Auch dieses große Tor in der Altstadt von Rab verbarg einen verwunschenen Garten hinter hohen Mauern. Das Tor war nur angelehnt und ich spähte vorsichtig hinein in einen wilden Garten mit Lavendel-, Rosen- und Rosmarinbüschen. Es gab eine Pergola mit Wein bewachsen und in der Mitte des Gartens eine Überraschung - eine grottenähnliche Kapelle mit einer Marienfigur. 



Grottenkapelle auf Korcula


Maria wird in Kroatien sehr verehrt und solche aus Steinen errichteten offenen Grotten sieht man öfter, manchmal auch mit Blumen und Votivgaben, hauptsächlich Rosenkränzen. Das weiß-rote Stoffherz an dem Haken rechts hatte ich im Auto hängen, aber vor dieser kleinen Grotte auf der Insel Korcula dachte ich, hier wäre der richtige Platz dafür... 





Die Fotos sind alle von 2019, als wir zuletzt in Kroatien bzw. überhaupt im Ausland waren. Aber für den heurigen Osterurlaub planen wir ein Wiedersehen! Ich bin schon ziemlich ungeduldig... 



Fisch mit Blitva und extra Kartoffeln, gegessen in Rab


Zur kulinarischen Einstimmung gibt es jetzt öfter mein geliebtes Mangold-Kartoffel Gericht. Blitva ist in Kroatien die Beilage zu Fisch, schmeckt aber auch solo bestens, zum Beispiel mit Feta bestreut! 





Blitva Mangold-Kartoffeln wie in Kroatien

(für 2 Pers.)

500 g Mangold
ca. 300 g Kartoffeln
reichlich bestes Olivenöl
1 kl. weiße Zwiebel
2 - viele Knoblauchzehen nach Belieben
Salz
Pfeffer


Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm Stücke schneiden. In einem großen Topf mit reichlich (!) Salzwasser halb gar kochen. 
Die Mangoldblätter grob in Streifen schneiden, die dicken Mittelrippen fein schneiden. Den Mangold in den Topf zu den Kartoffeln geben und "untertauchen". Gemeinsam fertig kochen. 
Sind die Mangoldblätter zart, dann gibt man sie erst zu den Kartoffeln, wenn diese fast gar sind.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in reichlich Öl in einer großen Pfanne anschwitzen, nicht Farbe annehmen lassen. 
Kartoffeln und Mangold abseihen oder mit einem Schaumlöffel direkt in die Pfanne geben und mitbraten. 
Oft werden die Kartoffeln dabei mit einer Gabel zerdrückt, ich zerdrücke lieber nur einen Teil davon. 
Abschmecken, anrichten, ein wenig Olivenöl drüber träufeln und sich nach Kroatien wegträumen... 


Rab


Einfach schön, oder?