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| Dauerblogevent von Volker |
Kennt ihr Kibbeh Arnabieh aus dem Libanon? Das traditionelle Gericht stammt aus Beirut und wird gerne im Winter gegessen, auch weil dann in der Umgebung die Zitronen und verschiedenen Orangensorten reif sind. Diese werden für die Zitrussauce mit Tahin benötigt, in der die Kibbeh, die Fleisch-Bulgurbällchen schwimmen.
Seit ich das Gericht bei Kitchen impossible (unbezahlte Werbung) gesehen habe, geistert es mir im Hinterkopf herum. Jetzt in den letzten Tagen der kulinarischen Weltreise in den Libanon (noch bis Ende Juli) ist Gelegenheit, es endlich auszuprobieren!
Ich habe mich hauptsächlich, aber nicht nur, am Rezept von Tina orientiert. Sie hat unglaublich viele Gerichte aus der TV Serie auf ihrem Blog, Volker übrigens auch, aber genau dieses nicht...
Statt Rindfleisch für die Kibbeh habe ich heute rote Linsen verwendet und zufällig ist das alles auch noch vegan. Die Suppe aus Gemüseresten kommt aus dem Vorrat. Die traditionellen Kibbeh mit dem Loch kann man in Videos bewundern, aber wie schon bei den Weinblättern bin ich den einfachen Weg gegangen und habe Nocken ohne Loch geformt. Die Zitrussauce mit Tahin ist dabei DAS Highlight.
Zubereitung:
Statt Rindfleisch für die Kibbeh habe ich heute rote Linsen verwendet und zufällig ist das alles auch noch vegan. Die Suppe aus Gemüseresten kommt aus dem Vorrat. Die traditionellen Kibbeh mit dem Loch kann man in Videos bewundern, aber wie schon bei den Weinblättern bin ich den einfachen Weg gegangen und habe Nocken ohne Loch geformt. Die Zitrussauce mit Tahin ist dabei DAS Highlight.
Kibbeh Arnabieh auf einfache Art und vegan
Zutaten für ca. 3 (- 4) Personen:
Zutaten für ca. 3 (- 4) Personen:
Kibbeh Bällchen:
100 g rote Linsen (im Original Rindfleisch)
100 feiner Bulgur
100 feiner Bulgur
Salz, nicht zu wenig
schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Baharat oder Ras el Hanout (ersatzweise zb. Paprika, Zimt, Piment, Nelken, Koriander, Kardamom, Muskatnuss)
Reis:
25 g feine Suppennudeln
etwas Öl
150 g Basmati Reis
Salz
etwas Öl
150 g Basmati Reis
Salz
Tahin-Zitrus-Sauce:
1 mittelgroße Zwiebel, gehacktÖl
ca. 125 ml klare Gemüsesuppe, bei Bedarf mehr
100 g Tahin
50 ml Zitronensaft, ca. 1 - 2 Zitronen
150 ml frisch gepresster Orangensaft (im Original auch Bitterorangensaft)
50 ml Zitronensaft, ca. 1 - 2 Zitronen
150 ml frisch gepresster Orangensaft (im Original auch Bitterorangensaft)
Salz
Pfeffer
etwas Kurkuma für die Farbe
etwas Kurkuma für die Farbe
gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Stärkemehl zum Binden (war bei mir nicht notwendig)
1 Glas, 330 g, gegarte Kichererbsen
1 TL Stärkemehl zum Binden (war bei mir nicht notwendig)
1 Glas, 330 g, gegarte Kichererbsen
zum Bestreuen:
Petersilie, grob gehackt
Granatapfelkerne
Zubereitung:
Mit den Kibbeh beginnen, da die Masse einige Zeit quellen muss.
Die roten Linsen abspülen und mit Wasser bedeckt weich kochen, sie sollen dann die meiste Flüssigkeit aufgesogen haben. Den Topf vom Herd nehmen und den Bulgur und die Gewürze einrühren, dann zugedeckt quellen und auskühlen lassen. Die Mischung mit den Händen kneten, ist sie zu trocken, dann nach und nach Wasser zugeben.
Das Backrohr auf 220°C vorheizen und ein Backblech bereit stellen. Mit nassen Händen längliche Nocken mit spitzen Enden formen, es gehen sich ca. 14 Kibbeh aus. Im Ofen goldbraun backen, das kann schnell gehen, weil die Masse bereits gegart ist.
Für den Reis werden die Suppennudeln in reichlich Öl goldbraun (nicht zu dunkel) gebraten, dann kommt der gewaschene Reis dazu, Salz und doppelt Wasser.
Sind Kibbeh und Reis fertig, ist die Sauce ein Blitzrezept...
In einer breiten Pfanne die Zwiebeln in Öl langsam braten, aber nicht braun werden lassen. Mit etwas Suppe aufgießen und weich köcheln. Dann die verrührte Mischung aus Tahin, Zitronen- und Orangensaft, die Gewürze und die gut abgespülten Kichererbsen beifügen. Die Sauce einmal aufkochen lassen, weitere Suppe nach Belieben beifügen und abschmecken.
Ist die Sauce zu dünn, kann sie mit Stärkemehl (mit ein wenig Wasser verrührt) gebunden werden. Ich habe das nicht gemacht, uns sind nicht eingedickte Saucen lieber.
Sauce und Reis in tiefen Tellern anrichten, die Kibbeh reinlegen, mit Petersilie und den Granatapfelkernen bestreuen. Oder die Sauce mit Kibbeh in einer großen Servierschüssel zu Tisch bringen und den Reis extra.
Die Zitrus-Tahinsauce ist zum Reinlegen gut, sie ist eine echte Entdeckung! Die wird es bald wieder geben! Mir hätte diese geniale Sauce mit Reis allein schon genügt, vielleicht etwas Gemüsiges dazu (Blattspinat?). Die Granatapfelkerne runden das Gericht gut ab.
Ein tolles vollwertiges Essen! Die Kibbeh waren ebenfalls sehr gut, ich würde sie nächstes Mal mit Rindfleisch versuchen (fein gecuttert) zum Vergleich.
Linkliste #die kulinarische Weltreise:
Britta von Brittas Kochbuch mit Fattoush - Brotsalat (فتوش) aus dem Libanon
Susanne von magentratzerl mit Shorba Hamrah
Friederike von Fliederbaum mit Warak Enab - gefüllte Weinblätter
Wilma von Pane-Bistecca mit Maghmour - Libanesisches Moussaka
Regina von bistroglobal mit Makloubeh
Wilma von Pane-Bistecca mit Malfouf Mahshi - Libanesische Kohlrouladen
Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Libanesische Hähnchenflügel mit Koriander-Pistazien-Pesto und Batata Harra
Britta von Brittas Kochbuch mit Mezzeteller aus dem Libanon
wilma von Pane-Bistecca mit Shish Barak - Dumplings aus Libanon
Wilma von Pane-Bistecca mit Libanesischer Curcuma Reis im TM6
Wilma von Pane-Bistecca mit Libanesisches Zitronen Huehnchen auf Joghurt
Susanne von magentratzerl mit Lahm bi ajeen - Libanesische Pizza
Tina von Küchenmomente mit Sfouf - Libanesischer Grießkuchen
Britta von Brittas Kochbuch mit Mudardara – مجدرة – Libanesisches Linsen-Reisgericht
Britta von Brittas Kochbuch mit Sfiha – صفيحة – Gefülltes Fladenbrot (Libanon)




Das hätte ich heute gern zu Mittag! Wann soll ich vorbei kommen? ;-)
AntwortenLöschenViele Grüße
Elke
gestern ;-)) Da hatten wir noch letzte Reste, lg
LöschenHerrlich!!! Da wäre ich gerne zusammen mit dir am Esstisch gesessen! Das kommt auf die Liste 😃👌 Alles Liebe! Maria
AntwortenLöschenSchön :-)) Die veganen Kibbeh sind leider ein bisschen trocken geworden, aber in der Sauce passt es wieder...
LöschenHallo Friederike, die Orangensoße muss ich ausprobieren. Viele Grüße, Regina
AntwortenLöschenEine gute Idee ;-)) wir waren wie gesagt begeistert von der Sauce. Im Libanon wird offenbar Saft von den verschiedensten Orangensorten dafür verwendet, auch zb. Kumquatsaft... lg
LöschenLiebe Friederike, Kibbeh habe ich kennengelernt, als bei uns im Ort ein syrischer Imbiss sein Glück versuchte. Leider hat er nicht lange durchgehalten, denn der gemeine Soester will wohl lieber seine Bratwurst und seine Pommes.
AntwortenLöschenDann habe ich sie tatsächlich auch mal selber gemacht (https://brittas-kochbuch.info/?p=15504), als wir mit der kulinarischen Weltreise in Israel waren.
Dein Rezept ist wieder ein völlig anderes, klingt aber auch so wahnsinnig verführerisch, dass ich - so kurz vor Mittag - direkt Appetit drauf hätte!
Liebe Grüße
Britta
Mein Rezept für die Kibbeh mit Fleisch hätte vorgesehen, dass sie ein "stabiles" Loch, aber keine Füllung haben. Da muss die Masse genau stimmen, dass es hält... Mit Füllung so wie deine ist es aber auch eine Herausforderung!
LöschenSchade, dass euer syrischer Imbissladen keinen dauerhaften Erfolg hatte! lg
Das klingt sehr gut, ein vollwertiges veganes Essen. Und wenn das Highlight die Zitronensauce war, ist es ein Grund, diese mal nachzukochen. Kibbeh kenne ich nicht, rote Linsen sind oft ein guter Hackfleischersatz... es hört sich alles sehr gut an und auf dem Foto sieht es wunderbar appetitlich aus!
AntwortenLöschenDanke fürs Vorstellen, liebe Grüße Maren
Die Sauce gibt es bei uns auch bald wieder, die lohnt sich nachzukochen! Zb. mit Reis und Blattspinat, aber ohne Kibbeh, sondern wenn, dann mach ich einfachere Laibchen... Ich picke mir gern das beste aus den ganzen "Weltreisegerichten" heraus, egal ob authentisch oder nicht!
Löschenlg
Was für eine tolle Soße. Wird unbedingt gekocht. Ich weiß nämlich immer nicht, was ich außer Hummus mit dem Tahin anfangen kann.
AntwortenLöschenja, die Sauce ist echt toll und man kann Tahin Reste wunderbar verbrauchen, denn 100 g sind beinah 1/2 "normales" Glas...
LöschenIch bin die ilse356
AntwortenLöschenReally enjoyed reading this piece. It is informative without being difficult to follow, and the subject has been explained in a very engaging way.
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