Montag, 29. Dezember 2014

auf dem Rialto-Markt und Pasta mit Radicchio


ach, wie beneide ich die Italiener um ihre schönen Märkte mit einem Angebot an frischem Obst, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten und allerlei sonst, von dem wir nur träumen können... 


Im Urlaub sind Märkte daher für mich immer ein Anziehungspunkt (wenigstens nur schauen!) und natürlich diesmal auch der Markt in der Nähe der Rialtobrücke in bella Venezia: 

die geputzten Artischoken begeistern mich immer wieder (oben links), auch die winterlichen Bittergemüse wie Puntarelle und Cime di rapa; Huhn mit Füßen dran hätte ich auch gern;
gekauft habe ich dann nur sonnengetrocknete Tomaten aus dem apulischen Salento und aromatische Clementinen 



Heimtransport von allerhand eingekauften Schätzen mit dem Vaporetto über den Canal grande ins Hotel



Der Rialto-Markt heißt nicht umsonst Pescheria/Fischmarkt. Muscheln habe ich erst vor ein paar Jahren lieben gelernt und ich muss sie auch (noch) nicht selbst zubereiten, im Restaurant können die das besser ;-)


Wir haben so ausgezeichnet gegessen in Venedig! Es gibt viele gute und leistbare Lokale - abseits der bekannten Routen und Touristenströme, man muss nur ein bisschen suchen. 

oben: Branzinofilet zugedeckt mit knackigem Lauch-Radicchio Gemüse (sehr gut!) und vongole/Venusmuscheln,
rechts meine geliebten eingelegten Sardinen mit Zwiebeln "sarde in saor"
unten: eine herrliche Kalbsleber auf venezianische Art mit Polenta und das unansehnliche und unscharfe Ding rechts ist eine Wahnsinns-Lasagne mit Radicchio und Taleggio-Käse! 


Die Kombination von Pasta mit dem leicht bitteren Radicchio ist eine Wucht und musste zu Hause sofort so halbwegs nachgekocht werden:


Pasta mit Radicchio

für 2 Personen

  • 1 Radicchio waschen und in 1 cm Stücke schneiden, die schönsten gelockten Spitzen für Salat verwenden.
    Welche Sorte Radicchio man nimmt, dürfte nicht von großer Bedeutung sein, ich habe ein paar von diesen länglichen eleganten mitgebracht:
Radicchio Rosso di Treviso Tardivo


  • beliebige Nudeln kochen
  • 1 kl. Zwiebel in Olivenöl weich schmoren, ohne viel Farbe nehmen zu lassen
  • etwas Lauch dazugeben und zum Schluss den Radicchio

nur kurz durchschwenken, salzen, pfeffern (schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer) und gleich die gekochten Nudeln dazugeben. Anrichten und mit grob geriebenem Käse bestreuen. 



so einfach und so gut!
Empfehlung 

und die Lasagne kommt auch noch dran irgendwann


Kommentare:

  1. Wie ich diese Venedigreise genieße, hier eingeschneit auf dem bayerischen Land! Danke fürs Mitnehmen! Diese Fülle an Obst und Gemüse in Italien hat mich auch immer wieder begeistert. Da kann auch unser Viktualienmarkt in München nicht mithalten.

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    1. und leider auch nicht der Naschmarkt in Wien...
      danke für den lieben Kommentar!

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  2. Wa für ein schner Markt, liebe Friederike!
    Das Rezept klingt auch sehr lecker, zumal ich Radicchio sehr gerne mag!
    Ich wünsche Dir eine schöne Zeit bis zum Jahreswechsel!
    Komm gut durch die letzten Tage im alten Jahr!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. schöner Markt, wollte ich schreiben ;O)

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  3. so schöne fotos. pralles leben.
    liebe grüße
    ingrid

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  4. Lecker, danke für das Rezept. Ich wünsche dir alles Liebe für 2015

    Liebste Grüße zu dir :-)

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  5. Nix gegen den Naschmarkt bitte....... der ist für mich, aus der Provinz, das non plus Ultra an exotischem Angebot. Der Grazer Kaiser Josefmarkt (bei der Oper) ist da wirklich das krasse Gegenstück und das ist der größte Markt, den wir haben.
    Italienische Märkte, davon können wir nur träumen...... ;-)
    Deine Bilder sind anregend!
    Liebe Grüße

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    1. haha, ich geh ja auch gern auf den Naschmarkt, wenn ich etwas Besonders brauche, nur gibts nicht viel aus Italien, er ist eher so türkisch-balkanesisch-asiatisch ;-)
      aber schon in Udine, gar nicht soo weit, gibt es die herrlichsten Sachen, frustrierend...
      lg

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  6. Hallo Friederike, die Märkte sind ein großes Plus in Italien - Riesenvielfalt und immer alles ganz frisch.

    Erinnerst Du Dich, dass Du mir geschrieben hattest, dass man auch einen Olivenbaum zum Weihnachtsbaum machen kann. Das habe ich mit unserem Bäumchen auf der Terrasse gemacht. Vielleicht war diese Aktion ausschlaggebend oder aber auch nicht - jedenfalls hat heute jemand jede Menge Schnee darüber ausgeschüttet, damit der weihnachtliche Eindruck komplettiert wird.

    Einen guten Start ins neue Jahr! Corinna

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    1. ja, ich erinnere mich und du hast es bei dir auch einmal erwähnt :-)
      schön!! und wo kommt bei euch der Schnee her? oder ein künstlicher?
      ach, Apulien mit den wunderschönsten und knorrigsten Olivenbäumen!
      lg

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  7. Da bekomme ich Fernweh!
    Auch ich liebe das leicht Bittere an diesem wunderbaren Salat und seinen Verwandten. Der so gut schmeckt und auch noch gesund ist..
    Liebe Grüße
    Cheriechen

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