Samstag, 12. September 2026

12 von 12 im September im Waldviertel

 


Heute am Samstag, 12. September 2026, ist wieder ein 12 von 12-Tag, wo viele Bloggerinnen (ich glaube, die meisten sind Frauen) ihren Tag mit 12 Fotos aufzeichnen und bei Caro verlinken. 

Ich sitze in der kühlen Morgensonne mit Blick in den Garten und denke, dass ich dem sprießenden Unkraut heute zu Leibe rücken muss. Es gedeiht prächtig, was man vom ziemlich verdorrten Gras nicht sagen kann. Aber der Regen der letzten Tage war gut!



Später am Vormittag schaue ich, was es in der Kleinstadt (nach unserem Almurlaub) Neues gibt.
Ach, es ist wieder Slow Food-Markt, wie schön! Alle zwei Wochen kann man hier tolle regionale und bio Lebensmittel direkt von den Produzenten kaufen, von Gemüse, über Eier, Fisch, Gebäck bis zu Wein.



Meine Tasche füllt sich... Bunten Mangold zb. gibt hier auf dem Land sonst nur selten.



In dem blauen Haus hat mein Vater in seiner Kindheit gewohnt, ich denke jedes Mal daran, wenn ich hier am Hauptplatz bin. Mir ist es sehr leid, dass ich seit langem die letzte aus dieser Familie bin, alle sind früh verstorben. Ich würde mich gerne zu einem Gespräch zu ihnen zurück beamen und so vieles fragen. 



Ich streife ein bisschen durch die Stadt und bewundere wie immer die "Murals" aus dem 16. Jahrhundert... 😉 Nur die Ritz- und Kratztechnik beim "Sgraffittohaus" aus der Renaissancezeit unterscheidet sich natürlich von den heutzutage bemalten Hauswänden.



Warum man hier mickrige Bäume als Kübelpflanzen aufstellt und nicht auspflanzt, erschließt sich mir nach gut 2 Jahren immer noch nicht. Aber besser als gar nix Grünes.



In diesen Laden schaue ich immer rein, wenn ich vorbeikomme. Ich mag die hübschen Handarbeiten, Schmuck, Filzblumen etc. aus aller Welt, auch besondere Lebensmittel und im Winter kommt wieder eine Orangenlieferung aus dem Süden. 



Auch an der Konditorei bzw. dem einzigem verbliebenen Bäcker der Stadt kann ich nicht so einfach vorbeigehen, verständlich, oder?



Voll bepackt fahre ich heimwärts, Herr Fliederbaum hilft mir beim Reintragen und Auspacken.




Meine Gemüsebeute vom Markt heute: der Mangold ist eingewässert, dass er knackig bleibt und die Fisolen (grünen Bohnen) kommen vorerst in den Keller. Einen Teil der eleganten Brokkoli-"Königin", wie der Verkäufer sagte, werde ich später verarbeiten.




Aus dem Tiefkühler hole ich schnell einen Curryansatz, der bis zum Abend auftauen kann. Auf dem Schild hatte ich notiert "noch Gemüse dazu", das wird heute kein Problem sein! Noch Reis kochen und gut is...


Nach dem Unkrautzupfen im Garten muss Relaxen und eine kleine Belohnung sein, die Schachtel mit Macadamia-Pralinen aus Hawai´i ist jetzt genau richtig (eh nur 1-2 Stückchen).

Kühler Wind vertreibt uns bald und so verlinke ich meinen Beitrag bei Caro vom Blog Draußen nur Kännchen und gehe bald einmal in die Küche zum Abendessen-vorbereiten.


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Später möchte ich noch die Fotos vom vergangenen Almurlaub sortieren...


Liebe Gartengrüße!



(alles unbezahlte Werbung, wie immer)


2 Kommentare:

  1. Wirklich ein schmuckes Waldviertler-Städtchen! Ich bin übrigens auch die älteste Hinterbliebene meiner Familie, aber voller Geschichten.
    Ich hoffe, ihr habt euch das Curry schmecken lassen.
    GLG
    Astrid

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  2. Servus Friederike, das Graffitihaus kenne ich doch - Horn? Regionale Märkte mag ich sehr.
    Wir sind noch eine Großfamilie aber weit verstreut, man vermisst alle erst richtig wenn sie nicht mehr da sind.
    LG ins W4tel aus Wien

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