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| 2025 |
So schön hat mein Klarapfelbaum in den letzten Jahren geblüht und Bienen angezogen (und dann viele Äpfel getragen). Offenbar hat sich der Methusalem nun endgültig verausgabt, denn der Baum ist sicher 75 Jahre alt und ist der letzte Obstbaum aus den Anfangsjahren im Garten. Wir haben zu Frühlingsbeginn versucht, ihn noch vorsichtig zurückzuschneiden... aber eigentlich ist der Apfelbaum am Ende, seufz. 😥
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| 2025 |
Heuer im April habe ich ganze DREI Blüten gezählt... ein paar Äste sind kahl geworden und die Insekten, die die Blüten immer umschwärmt haben, sind heuer hier leer ausgegangen. Aber zumindest Vögel halten sich oft in den Zweigen auf und im Totholz sicher noch ganz andere Lebewesen. Und ich bin dran meine Lieben zu überzeugen, dass der alte Apfelbaum nicht gleich und sofort umgeschnitten werden muss!
(James Krüss)
Dass es um Bienen und Wildinsekten generell nicht gut steht, liegt heutzutage nicht nur an altersschwachen Bäumen, Hagelunwettern und Spätfrösten wie jetzt bei den "Eisheiligen". Da gibt es ganz andere Kaliber an Gegnern, wie wir alle wissen → die industrielle Landwirtschaft, Pestizide u.a. chemische Wirkstoffe, Versiegelung der Böden, "Ausräumen" der Landschaft und somit Vernichtung der tierischen Lebensräume etc...
Wenigstens im eigenen Garten kann man gegensteuern und ihn so naturnah und tierfreundlich wie möglich gestalten, auch wenn er klein ist, oder? Mit einer Blumenwiese (oder zumindest Blumen-Inseln wie bei mir), heimischen Stäuchern und Bäumen, die blühen und Früchte tragen, kann man viel erreichen. Wir sind gerade dran, unseren Garten nach der Hausbaustelle wieder zu "reaktivieren". 🌱🌸
Ich finde es echt faszinierend, dass Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Vögel, Igel etc. dann "automatisch" kommen. Auch die so nützlichen Weinbergschnecken! Die beobachte ich gerne, besonders wenn sie so "herumturnen" wie oben...
Ein aufgeräumter Garten mit englischem Rasen und dem unsäglichen Kirschlorbeer, der leider für heimische Tiere nutzlos ist, ist ja vielleicht praktisch... aber sonst? Schade, dass es so viele solche kahle Gärten gibt. Ist euch ein halbwegs naturnaher Garten auch so wichtig wie mir?
Heute am 20. Mai ist wieder Weltbienentag, der auf die Problematik aufmerksam macht, und ich möchte wie jedes Jahr etwas mit Honig zubereiten. Wenigstens sind Honigbienen aktuell etwas weniger gefährdet als Wildbienen.
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| magic bee dreams |
Diesmal habe ich ein ähnliches Rezept wie HIER gefunden, nur mit Honig. Es eignet sich ein eher flüssiger, milder Blütenhonig genauso wie würziger Waldhonig, welcher euch lieber ist. Ob der Kuchen nun Intelligenz-, Zauberkuchen oder magic cake heißt, er schmeckt gut und ist im Nu fertig, auch wenn man auf die Schnelle ein Dessert braucht.
Honig Zauberkuchen
Zutaten für 1 große Backform oder kleines Blech
1 EL Wasser
140 g Honig
115 g flüssige Butter
115 g Mehl
500 ml lauwarme Milch
Zubereitung:
Vollständig auskühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und zB. auch mit frischen Früchten genießen.








Hallo Friederike,
AntwortenLöschenmir sind Menschen, die "geleckte" Gärten haben auch suspekt. Bei uns gibt's viele Wildblumeninseln und die letzten Jahre haben wir einheimische Sträucher nachgepflanzt. Viele Bäume mussten schon gehen, da sie sehr alt waren, u.a. auch der Klarapfelbaum.
Ich bin immer wieder begeistert, welche Tiere und Insekten sich ansiedeln. Manche ärgern mich (Stechmücken, Marder, Wühlmäuse), andere mag ich sehr. Wir hatten einige Jahre keine Pfauenaugen (Schmetterlinge, heißen die in Österreich auch so?) mehr, letztes Jahr habe ich endlich wieder einen gesehen.
Der Honigkuchen klingt interessant, Puddingschicht klingt irgendwie gut.
Liebe Grüße
Barbara