Montag, 26. November 2018

Linzer-Schnitten frisch und leicht

Das moderne Musiktheater in Linz ist derzeit Ziel von Wagnerianern aus wahrscheinlich ganz Österreich und vor allem aus Wien. Der Tristan (und Isolde) hier ist endlich wieder einmal ein Highlight im Opernleben! Es lohnt sich für einschlägig Interessierte, deswegen nach Linz an der Donau zu fahren! 

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Wir verbrachten ein kurzes Wochenende in Linz und stärkten uns vor dem intensiven Opernabend auch mit einer originalen Linzer-Torte. Wenn man schon einmal da ist, gehört sie natürlich dazu. Aber leider - mir war sie sowas von zu süß...
Umso mehr freute ich mich, dass es ein paar Tage später diese Linzer-Schnitten (siehe unten) in der Büroküche gab. Sie sind zuckerreduziert, bringen mit der Zitronenschale Frische in den Teig und schmecken mit der säuerlich-herben Preiselbeermarmelade sehr schön fruchtig. Empfehlung! So muss Linzer...


Linzer Schnitte "Susi"
(für 1 Blech)

Mürbteig:
280 g Weizenmehl
280 g Butter
200 g Staubzucker / Puder-
280 Mandeln, gerieben
1 Bio-Zitrone, die abgeriebene Schale
1 Prise Zimt
1 Prise Salz

zum Bestreichen:
1 Ei
1 gr. Glas, ca. 500 g Preiselbeermarmelade oder Ribisel / Johannisbeer

Zubereitung:
  1. Aus allen Zutaten einen geschmeidigen Mürbteig kneten und 1 Stunde kühl rasten lassen. 
  2. Das Backrohr auf 175°C vorheizen, Backblech und Backpapier bereit legen. 
  3. Drei Viertel des Teiges auf dem Backpapier ausrollen und auf das Backblech legen. Mit Marmelade bestreichen. 
  4. Mit dem restlichen Teig längliche Streifen ausrollen bzw. formen und drüber legen. Mit versprudeltem Ei bestreichen. 
  5. Den Kuchen nun im Rohr ca. 40 Minuten auf der unteren Schiene backen. Erst beim Servieren in Schnitten schneiden.

Idealerweise sollten die fertigen Schnitten nun 2 ganze Tage an einem kühlen Ort zugedeckt rasten... wer das schafft, wird mit köstlich mürben Linzer Schnitten belohnt :-))



Einen Kaffee dazu oder ein Likörchen...
bezuckern könnte man sie auch noch



Kommentare:

  1. Eins meiner Lieblingsgebäcke seit Kindheitstagen, noch nie selbst versucht zu backen. Das könnte sich nun ändern. Lieben Gruß Ghislana

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  2. Oh, sehr lecker, liebe Friederike! Das erinnert mich an meine Kindheit, wo meine Oma immer Linzer Torte gebacken hat! Ich glaub, ich muss bei Mama mal nach dem alten Rezept suchen ;O)
    Hab einen zauberhaften Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. ich lese gern alte (Familien-) Rezepte, auch wenn ich sie dann meist nicht genauso befolge ;-)
      lg

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  3. Liebe Friederike,
    oha, zwei Tage rasten lassen ist aber wirklich eine Herausforderung ;-)) Mir sind auch inzwischen viele Süßigkeiten viel zu süß - keine Ahnung, ob's an meinem Geschmacksempfinden liegt oder daran, dass überall mehr Zucker reingetan wird als früher...
    Alles Liebe, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2018/11/frau-rostroses-kleiderschrank-und-ein.html

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    1. ich glaube, der persönliche Geschmack ändert sich mit der Zeit bzw. mit gesunder Ernährung, lg

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  4. Antworten
    1. oh jaa, Selbstgebackenes wird mir immer lieber und sogar feine Konditortorten können mich nicht mehr so locken wie früher...
      lg

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