Sonntag, 20. Januar 2019

Kakaoguglhupf Sonntagskuchen

Der Stephansdom mit fast vollem "Wolfsmond" neben dem Turm. 
Ich hatte einige Besorgungen in der Innenstadt zu erledigen und blieb an dieser Stelle, so wie viele andere, stehen, um Dom plus Mond abzulichten. Schön, oder? 


Der heutige Sonntagsguglhupf stammt auch aus Wien, er ist als Familienrezept einer Freundin von früher zu mir gekommen und bei mir geblieben. Die Freundin habe ich leider total aus den Augen verloren...  

Für den originalen Geschmack dieses Kuchens gehört für mich ein gesüßter Trinkkakao einer bestimmten Marke (B*nco) und ein österreichischer Inländer-Rum hinein. Nimmt man einen ungesüßten Kakao für den Kuchen, dann bitte die Zuckermenge ein wenig erhöhen!
(Werbung unverlinkt, unaufgefordert, unentgeltlich)



Kakaoguglhupf 
für 1 "normal" große Guglhupf-Form

220 g weiche Butter
200 g Zucker
3 Eier (L)
1 Prise Salz
250 g Weizenmehl
50 g gesüßter Trinkkakao
1/2 P. Backpulver
1/8 l Milch
4 EL Inländer-Rum 

Das Backrohr auf 180°C vorheizen und eine Guglhupf-Form vorbereiten (befetten und bemehlen bzw. bebröseln).
Eiklar mit Prise Salz zu Schnee schlagen.
Butter mit Zucker und den Eidottern sehr gut schaumig schlagen, dann das mit Kakao und Backpulver vermischte Mehl einrühren sowie Milch und Rum.
45 Minuten (bis 1 Stunde, je nach Ofen) backen, Stäbchenprobe machen.



Diese alte Tortenplatte hat meine Oma Leopoldine zur Hochzeit im Jahr 1925 bekommen. Unter der Glasplatte ist das Muster am Rand ein bisschen beschädigt, aber sonst noch einwandfrei. Der Tortenteller wird nicht oft verwendet, so wie die meisten alten Stücke...
Marie-Luise Küchenliebelei zeigt übrigens regelmäßig ihr schönstes Geschirr - wäre doch schön als Dauerevent mit Verlinkung...


Einen schönen Restsonntag wünsche ich!



Kommentare:

  1. Liebe Friederike, ein wunderschönes Bild zum Anfang! Super der Gugl, jetzt weis ich mit meiner restlichen Trinkschokolade wohin. Heute habe ich auch ein Gugl im Ofen, aber mit Eierlikör auch Restverwertung :).
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag! Ingrid

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    1. wenn keine kleinen Kinder mehr zu Hause sind, bleibt der Trinkkakao meist übrig ;-) für diesen Kuchen ein Muss!

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  2. Oh, die kuchenplatte! Wie wunderschön diese alten Dinge sind. Der Kuchen sieht auch gut aus...

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    1. leider werden alte Dinge nicht oft verwendet, aber wozu bzw. für wen in der Zukunft aufheben....

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  3. Die Nächste, die von Inländer-Rum verdorben ist. Gut zu sehen, dass ich nicht allein bin.

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    1. der gehört für mich zum Backen schon dazu, ich finde, er passt auch am besten zu Kuchen etc.

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  4. Was für eine schöne Tortenplatte! Schön, dass du sie noch immer in Ehren hältst und auch noch verwendest.
    Liebe Grüße, Julia

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  5. Liebe Friederike,
    Guglhupf geht immer, und mit Schokolade sowieso :O)
    Die Tortenplatte ist wunderschön, meine Mama hat auch noch so welche, und eine darf ich auch mein Eigen nennen ...eine schöne Erinnerung an die Kindheit und an Oma :O)
    Hab einen zauberhaften Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  6. Liebe Friederike,
    Den "Steffl" ohne Abdeckung oder Baugerüst zu sehen, ist fast so selten wie ein 6er im Lotto ;-) Schöne Aufnahme.
    Inländer-Rum 80%, Sahne, Tee und Rohrohrzucker sind die Ingredienzien für "meinen" Lieblingstee . ohne Guglhupf.
    Die Idee "Geschirr mit Geschichte" würde mich sofort begeistern und zum Mitmachen animieren - aber noch habe ich auf diesem Blog nichts Näheres gelesen.

    Liebe Grüße und eine feine Zeit
    Elisabetta

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  7. Liebe Friederike,
    die Kuchenbilder sind so toll. Da bekommt man direkt Hunger.
    Wundervoll.

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei und auf meinem INSTAGRAM

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  8. Liebe Friederike!
    Sooo schön der Stephansdom! Ich liebe ihn ja, obwohl ich keine Wienerin bin! ;-) Danke für dieses schöne Foto! Danke auch für das tolle Rezept... ich liebe auch Gugelhupf ;-)
    Dir alles Liebe und schönes Wochenende...
    Karin

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  9. Hab ihn heute nachgebacken - nicht nur ich bin begeistert. Danke :)
    Liebe Grüße aus Wien,
    Silvia

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