Mein Zitronenbäumchen im Topf überwintert zum ersten Mal in der alten Garage und, wie man sieht, eingezwängt zwischen allerlei Gerümpel und Baumaterialien (unser Auto hat hier drinnen keinen Platz mehr). Die Garage ist nicht wirklich ideal fürs Überwintern, weil zu dunkel und zumindest im heurigen Winter auch ein bissl zu kalt, nur momentan bei uns die einzige Möglichkeit. Wo überwintert ihr eure heiklen Pflanzen?
Der Zitronenbaum und auch der Oleander im Vordergrund nehmen mir die Bedingungen nicht übel und es geht den Pflanzen bis jetzt soweit gut. Vor allem leben sie und haben keine Blätter verloren! 💚 Leider hat mein Zitronenbaum letztes Jahr zwar geblüht und geduftet, aber keine Zitronen gebildet... Ich glaube, ich muss ihm mehr Zuwendung geben.
Dabei ist die Lust auf Zitrusfrüchte bei mir immer groß! Das neue Blogevent von Susanne Magentratzerl bei Zorra Kochtopf kommt jetzt wie gerufen und allein schon das Banner macht fröhlich, oder?
Den Zitronenkuchen, den ich neulich gebacken habe, schicke ich gleich zum Blogevent. Es ist ein klassisches französisches bzw. bretonisches Rezept und ich weiß gar nicht mehr, wo ich es zum ersten Mal gesehen habe. Denn den Kuchen mögen wir seit vielen Jahren sehr gerne!
Der Zitronenkuchen ist sehr reichhaltig, denn die Mengen an Zucker, Butter und Mehl richten sich nach dem Gewicht der Eier -- es ist ein Ei-schwer-Kuchen.
Zuerst sollte man also die ganzen Eier (mit Schale) abwiegen und dann genauso viel Zucker, Butter und Mehl, wobei ich aber weniger Zucker verwende! Aber wegen dem vielen Zitronensaft in der Masse beim Zuckerreduzieren lieber vorsichtig sein...
Hier seht ihr die ungefähren Zutaten als Richtwert für eine große Kastenform und 4 eher große bio Eier:
französischer Zitronenkuchen
Zutaten für 1 Kastenform, ca. 30 cm lang:
4 Eier (L)
250 g weiche Butter
220 g (ich) bis 250 g Zucker
250 g Mehl
2-3 Zitronen, Abrieb der Schale und ca. 90-100 ml Saft
1 P. Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
Vanille
Guss:
1 schwacher EL Zitronensaft
Staubzucker (mehrere Esslöffel)
Zubereitung:
Die Eier trennen und mit der Prise Salz einen Eischnee schlagen, dabei die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen. Die Butter schaumig schlagen, den restlichen Zucker, Vanille und die Eidotter einzeln beifügen. Zum Schluss den Zitronensaft, Mehl mit Backpulver und den Eischnee unterheben.
Die Masse in einer Kastenform im vorgeheizten Backrohr bei 180°C ungefähr eine dreiviertel Stunde backen. Für den Guss verrührt ihr die Flüssigkeit mit soviel Staubzucker, dass eine dickliche Glasur entsteht. Den Kuchen stürzen und mit ein bisschen Glasur wild behübschen.
erfrischend, unkompliziert, schnell gemacht und immer wieder gut!
Es ist kein eleganter Kuchen, sondern einer, den man gerne zum Kaffee oder Tee genießt. Herr Fliederbaum, der viel Kaffee trinkt, könnte sich den ganzen Tag nur von diesem Zitronenkuchen ernähren (soferne ich ihn nicht verstecke...). 😉
Liebe Grüße us Wien!




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