Dienstag, 1. Mai 2018

Frühlingskraft-Weckerl mit Bärlauchblüten


Wenn der Bärlauch blüht, ist es mit dem Blätter-Sammeln schon lang vorbei. Das ganze Aroma und die Kraft der Pflanze ist in die Knospen und Blüten gewandert, die Blätter vertrocknen jetzt schon langsam. Ich habe die richtige Bärlauchzeit heuer leider verpasst, aber wenigstens ist wirklich alles am Bärlauch essbar ;-)


Für ein "Kraft-Wildkräuterbrot" im Frühling sind die Bärlauchblüten gut geeignet, viel Geschmack bringen sie allerdings nicht mit, nur eine Idee von Bärlauch. Es können auch frische Brennesselblätter verwendet werden oder was gerade im Frühling jetzt so kräftig wächst und grünt... Die Inspiration, Frühlingskräuter in einem Brot oder Weckerl zu verbacken, kommt von hier.




Dinkel-Sonnenweckerl mit Bärlauchblüten
für 8 Weckerl, frei nach Julia (klick)
  • 500 g Dinkelmehl (im Original Kamut-, gemischt ist auch gut)
  • 20 g frische Germ / Hefe
  • 2 TL Salz
  • 15 g flüssiges Gerstenmalz, ca. 1 EL (Ersatz Honig)
  • 50 g Butter
  • 100 ml Milch
  • ca. 200 ml Wasser bzw. etwas mehr nach Bedarf
  • eine Handvoll Bärlauchblüten, frisch gepflückt und gut ausgeschüttelt
  • etwas Öl oder Wasser zum Bestreichen
  • optional Sonnenblumenkerne zum Bestreuen
Die Butter in der Milch schmelzen, dann das Wasser dazu geben und diese Mischung lauwarm zu den restlichen Zutaten gießen. Einen glatten Teig kneten und eventuell noch ein wenig Wasser dazu geben, wenn er zu fest ist.
Den Teig zugedeckt 1x gut aufgehen lassen, das kann auch einige Stunden im Kühlschrank sein (dann Zimmertemperatur annehmen lasen).

Den Teig mit der Hand mit den Bärlauchblüten verkneten und in 8 Teile teilen. Jeweils Kugeln schleifen (mit etwas Druck auf der Arbeitsfläche) und diese mit Abstand zueinander auf ein Backblech mit Backpapier legen. 
Die besondere Sonnenform bekommt man mit einen Apfelteiler, mit dem man die Weckerl ein bisschen flacher macht und gleichzeitig das Muster eindrückt. 

Die Weckerl mit Öl bestreichen und eventuell mit Sonnenblumenkernen bestreuen. Das Backblech dann ins KALTE Backrohr schieben, auf 180°C aufdrehen und das Gebäck goldgelb backen, ca. 25 – 30 Minuten. 



Sonne und Kräuterkraft steckt in diesen wirklich köstlichen Weckerln. Einen schönen Mai-Anfang nach einer Vollmond-Walpurgisnacht wünsche ich euch! Habt ihr den Vollmond betrachtet?



Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. elisabetta1. Mai 2018 um 22:09
    Liebe Friederike,
    Vollmond betrachtet und er hatte n.i.c.h.t. die Farbe "Rosa" schnief !!!
    ;-)

    Liebe Grüße in einen wundervollen Mai
    Elisabetta

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    1. rosa war der Mond leider nicht, auch nicht blau (2x Vollmond im Monat)....
      schön finde ich ihn immer! lg

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  3. Hmmm, ein leckeres Rezept, liebe Friederike, vielen Dank dafür!
    Ich wünsche Dir einen schönen Wochenteiler!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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    1. Apfelteiler - Wochenteiler ...
      di auch eine schöne Restwoche, lg

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  4. Liebe Friederike,
    ein feines Rezept hast Du hier, mit Vollkorn und Bärlauch und genau das werde ich ausprobieren, auch die Idee mit dem Apfelschneider finde ich super. Ach ja und der Mond der hatte einen Hof, bin gespannt was übereinstimmt mit dem Bauernregeln :). Herzliche Grüße
    Ingrid

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    1. der Teig ist ganz toll zu bearbeiten, sehr zu empfehlen!
      Den Hof um den Mond habe ich auch gesehen, ich hätte nichts gegen einen Wetterumschwung, es ist so trocken bei uns :-((

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  5. Hab ich hier nicht kommentiert? Grübel ...
    Jedenfalls: Ideale Weckerl aus meiner Sicht :-)
    Liebe Grüße!

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  6. Bärlauch ist nicht so mein Fall, aber Kräuter im Brot mag ich gern. Deine Brote sehen auch richtig fein aus!
    Liebe Grüße
    Andrea

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