Samstag, 15. Juni 2013

eine Torte für Österreich


Der Österreich-Kochevent von Susi "Turbohausfrau" bei Zorra ist in den letzten Zügen...

Österreich kulinarisch ohne Torte? Ein Geburtstagsessen ohne Torte? Unmöglich...
So schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe, nämlich den besagten Kochevent und den Geburtstag von unserem Junior.

In meiner Jugend (oje, wie lang ist das her) hab ich einst gekellnert am schönen Attersee im oberösterreichischen Salzkammergut und mir von meinem Trinkgeld oft diese köstliche Torte gegönnt.

Ich muss vorausschicken, dass ich im Moment mit meinem neuen Backrohr noch nicht auf "du und du" bin, daher ist sie nicht so schön geworden, wie sich das für eine Restaurant-Torte gehören würde. Aber probiert sie aus, diese Nusstorte mit intensiver Schokocreme und säuerlicher Zitronenglasur schmeckt einmalig gut!

Nusstorte „Hubinger“

Nussmasse:
eine Springform mit rd. 26 cm DM vorbereiten (Backpapier einspannen und den Rand befetten und bemehlen), das Backrohr auf 180°C vorheizen.
7 Eiklar mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen.
7 Eidotter mit
210 g Zucker sehr schaumig schlagen
170 g geriebene Haselnüsse und
50 g Semmelbrösel (mit Rum befeuchtet) vermischen und mit einem Kochlöffel untermischen,
den Eischnee unterheben.

In der Springform etwa 40/45 Minuten backen (Stäbchenprobe), auskühlen lassen.

Pariser Creme:
250 ml Schlagobers/Sahne gemeinsam mit
250 g Kochschokolade oder dunkler Schokolade (zB. Lindt 70%) in einem Topf auf kleiner Flamme langsam und unter Rühren schmelzen und einmal aufkochen lassen, vom Herd nehmen und noch gelegentlich weiterrühren.
Dann einige Stunden oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die Creme wird ganz fest und man schlägt sie dann mit dem Handrührgerät kurz cremig auf.

Die Torte einmal auseinander schneiden, mit Creme füllen und den Rand rundherum mit Creme bestreichen.

Zitronen-Glasur:
Saft von ½ Zitrone mit soviel
Staubzucker/Puderzucker mit einem Schneebesen verrühren, dass eine dickliche Glasur entsteht.

Um zu testen, ob die Glasur dick genug ist, die Löffelprobe machen: einen Esslöffel eintauchen und die Glasur über den Löffelrücken ablaufen lassen. Wenn  sie zu schnell abrinnt, dann ist noch Zuckerzugabe notwendig (man benötigt relativ viel Zucker!).

Die Tortenoberfläche glasieren und mit einem Schokolademuster verzieren.

Verzierung:
dunkle Schokolade (etwa 2 Rippen oder ca. 40 g) im Wasserbad schmelzen und eine Schokospirale auf die noch weiche Glasur zeichnen. Die Spirale mit einem Zahnstocher „verlaufen“ lassen -abwechselnd zur Mitte hin und zum Rand oder ganz nach Belieben.
Die Torte nun kühl stellen, bis die Glasur härtet und dann mit einem in heißes Wasser getauchten Messer anschneiden. 


Susi "Turbohausfrau", nimmst du sie für dein Event an?




Kommentare:

  1. Hallo Friederike!

    Jössas na - diese Torte schaut ja herrlich aus - perfekt für den Sonntagskaffee!
    Erinnert mich auch an früher - da hat meine Mutter immer so einen Nusstraum gebacken - allerdings ohne Schokocreme sondern mit Schlagobersfüllung - ganz was Leichtes halt...

    Wünsche dir einen schönen Sonntag und liebe Grüße aus dem Tiroler Unterland!

    Kathrin

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    1. danke,
      naja, Leute mit mehr Geduld als ich hätten sie optisch perfekter stylen können...
      lg nach Tirol

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  2. Liebe Friederike,
    was für eine Frage! Liebend gern nehme ich die Torte an.
    Das Muster hast du gut hingekriegt. Und so, wie das Rezept klingt, schmeckt die Torte auch noch zum Niederknien gut.

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    1. danke, die Torte, gestern angeschnitten, ist heute schon weg...
      lg

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  3. Mhmmm... ich glaube gern, dass die im Nu verputzt war, so lecker wie sie schon aussieht. :)

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  4. Das sieht ja wieder sehr verführerisch aus Friederike!

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  5. @ Corinna,
    @ Giftigeblonde

    danke, die Torte ist tatsächlich so gut (Eigenlob stinkt nicht, oder?) , dass ich sie bald wieder machen werde!!

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