Dienstag, 24. Februar 2026

Zitruszeit mit Zitronenkuchen

 


Mein Zitronenbäumchen im Topf überwintert zum ersten Mal in der alten Garage und, wie man sieht, eingezwängt zwischen allerlei Gerümpel und Baumaterialien (unser Auto hat hier drinnen keinen Platz mehr). Die Garage ist nicht wirklich ideal fürs Überwintern, weil zu dunkel und zumindest im heurigen Winter auch ein bissl zu kalt, nur momentan bei uns die einzige Möglichkeit. Wo überwintert ihr eure heiklen Pflanzen?

Der Zitronenbaum und auch der Oleander im Vordergrund nehmen mir die Bedingungen nicht übel und es geht den Pflanzen bis jetzt soweit gut. Vor allem leben sie und haben keine Blätter verloren! 💚 Leider hat mein Zitronenbaum letztes Jahr zwar geblüht und geduftet, aber keine Zitronen gebildet... Ich glaube, ich muss ihm mehr Zuwendung geben. 



Blog-Event CCXXVII - Zitruszeit! (Einsendeschluss 15. März 2026)



Dabei ist die Lust auf Zitrusfrüchte bei mir immer groß! Das neue Blogevent von Susanne Magentratzerl bei Zorra Kochtopf  kommt jetzt wie gerufen und allein schon das Banner macht fröhlich, oder?

Den Zitronenkuchen, den ich neulich gebacken habe, schicke ich gleich zum Blogevent. Es ist ein klassisches französisches bzw. bretonisches Rezept und ich weiß gar nicht mehr, wo ich es zum ersten Mal gesehen habe. Denn den Kuchen mögen wir seit vielen Jahren sehr gerne!


Der Zitronenkuchen ist sehr reichhaltig, denn die Mengen an Zucker, Butter und Mehl richten sich nach dem Gewicht der Eier -- es ist ein Ei-schwer-Kuchen.


Zuerst sollte man also die ganzen Eier (mit Schale) abwiegen und dann genauso viel Zucker, Butter und Mehl, wobei ich aber weniger Zucker verwende! Aber wegen dem vielen Zitronensaft in der Masse beim Zuckerreduzieren lieber vorsichtig sein...

Hier seht ihr die ungefähren Zutaten als Richtwert für eine große Kastenform und 4 eher große bio Eier:



französischer Zitronenkuchen

Zutaten für 1 Kastenform, ca. 30 cm lang:

4 Eier (L)
250 g weiche Butter
220 g (ich) bis 250 g Zucker
250 g Mehl
2-3 Zitronen, Abrieb der Schale und ca. 90-100 ml Saft
1 P. Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
Vanille

Guss:
1 schwacher EL Zitronensaft
Staubzucker (mehrere Esslöffel)

Zubereitung:

Die Eier trennen und mit der Prise Salz einen Eischnee schlagen, dabei die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen. Die Butter schaumig schlagen, den restlichen Zucker, Vanille und die Eidotter einzeln beifügen. Zum Schluss den Zitronensaft, Mehl mit Backpulver und den Eischnee unterheben.

Die Masse in einer Kastenform im vorgeheizten Backrohr bei 180°C ungefähr eine dreiviertel Stunde backen. Für den Guss verrührt ihr die Flüssigkeit mit soviel Staubzucker, dass eine dickliche Glasur entsteht. Den Kuchen stürzen und mit ein bisschen Glasur wild behübschen.


erfrischend, unkompliziert, schnell gemacht und immer wieder gut!


Es ist kein eleganter Kuchen, sondern einer, den man gerne zum Kaffee oder Tee genießt. Herr Fliederbaum, der viel Kaffee trinkt, könnte sich den ganzen Tag nur von diesem Zitronenkuchen ernähren (wenn ich ihn lasse und den Kuchen nicht verstecke...). 😉

Liebe Grüße aus Wien!



Donnerstag, 12. Februar 2026

12 von 12 im Februar in Wien

 

1

1    Was machen viele BloggerInnen an einem 12. Tag eines Monats am liebsten...?

Sie schießen 12 Fotos während des Tages, gehen dadurch ein bisschen achtsamer durch den Tag und verlinken den Beitrag bei Frau Caro vom Blog Draußen nur Kännchen aus Hamburg. So auch heute am Donnerstag, 12. Februar 2026.

Es ist heute in Wien mehr oder weniger trüb wie immer, aber ein bisschen wärmer als sonst und der Winterschneeball öffnet langsam die ersten Blüten.


2

2    Am Vormittag packe ich meine Sachen, um mit der Bahn aufs Land nach Niederösterreich rauszufahren. Ich habe es nicht eilig und freue mich auf ein paar Umwege.

Erst einmal geht es mit der U-Bahn in die Stadt. Neben "meiner" Station wachsen die Wohntürme in den Himmel, vor einigen Jahren hat es hier noch so ausgesehen, wie auf dem Winterfoto unten. Es war fast idyllisch...


3

3    Was ist heute für ein Tag? Der Medienhype ist fast schon unerträglich und so dürfte niemandem im Land entgehen, dass heute Abend der Opernball stattfindet. Er gilt als Höhepunkt der Wiener Ballsaison. 

Der Zuschauerraum und der Bühnenbereich in der Wiener Staatsoper werden jedes Jahr zum Ballsaal umgebaut und die zahlreichen TV-Kameras werden während dieses Staatsballs das Geschehen verfolgen... Seht ihr euch die Übertragung vom Opernball an, wird eigentlich auch in D darüber berichtet? Ich schaue mir jedes Jahr ganz gerne die Eröffnung an, das reicht.


4

4    Rund um die Oper wird jetzt noch gearbeitet. Am Abend wird auch die mehrspurige Ringstraße gesperrt und Straßenbahnen umgeleitet werden.


5

5    Der Red Carpet, also der Eingangsbereich in die Oper bekommt noch den letzten Schliff. Insgesamt sind rund 500 Menschen nur mit den Auf- und danach Abbauten beschäftigt. Dazu Gastronomie, Musik, Sicherheit etc... die Wirtschaft freut sich (und die ca. 5000 Ballgäste)...



6

6    Hier schaue ich durch die jetzt noch verschlossene Tür auf den Blumenschmuck und die Feststiege mit dem roten Teppich. Auch drinnen finden noch letzte Arbeiten statt. Ich hätte ja keine Lust, auf diesen (oder irgendeinen) Ball zu gehen, aber wenn ich der Oper soo nah bin, gelüstet es mich sehr nach einer baldigen Opernaufführung! 


7

7    Das Hotel Sacher hinter der Oper schmückt sich schon frühlingshaft und wie immer kann ich am Sacher-Shop nicht vorbeigehen, ohne ein kleines Törtchen mitzunehmen... (unbezahlte Werbung). Man könnte die Sachertorte natürlich auch selbst backen, aber das Original gönnen wir uns doch hin und wieder, auch wenn es zugegeben sehr süß ist.


8

8    Später fahre ich an der Votivkirche vorbei, sie ist die zweitgrößte Kirche in Wien. Könnt ihr das Unendlich-Symbol sehen, das sich wie ein liegender 8er um die beiden Türme oben schlingt? Oje, ich hatte ja gehofft, dass diese faszinierende Lichtinstallation der Künstlerin Billi Thanner auch untertags leuchtet... leider nicht, sondern erst am Abend.

Ich zeige sie euch ein anderes Mal, die "Unendlichkeit des Lichts" wird zum Glück noch mindestens bis 1. August zu sehen sein. 


9

9    Ein Snack muss jetzt sein - diese knusprige Pizzaschnitte mit dünnen Kürbisstreifen, getrockneten Tomaten und ein wenig Frischkäse schmeckt echt gut! Die Kombi muss ich mir merken!


10


10    Dann erreiche ich den Bahnhof und mein Zug aufs Land wartet schon. Diese Skulptur auf der Vorderseite des neu renovierten Bahnhofes ist auch neu, sie soll Gaukler oder "Artisten auf Stelzen" darstellen.


11

11    Ich bin fast am Ziel und was sehe ich da plötzlich vom Zug aus...? Blauer Himmel und Sonne, lange nicht gesehen! Wir haben im Osten von Österreich in diesem Winter eine unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer erleben müssen, um die Hälfte weniger Sonne als sonst. Es kann jetzt nur besser werden!


12


12    Herr Fliederbaum holt mich am Bahnhof ab und dann teilen wir uns das kleine süße Sachertörtchen. Die Spanholzschachtel kann ich für kleine Dinge gut brauchen...



Februar 2025

Februar 2024


Morgen ist Freitag, der 13. - ein Glückstag! Alles Liebe!




Sonntag, 8. Februar 2026

spanischer Wintereintopf



Noch vor wenigen Tagen war es hier in Niederösterreich tief winterlich und die Bäume weiß von Schnee und Eis. Irgendwie war mir bei unserem Waldspaziergang gestern trotzdem ziemlich kalt und das Gefühl, dass der Frühling bald da ist, trügt leider... 🌷  Die Zeit für wärmende Eintöpfe ist noch nicht vorbei!


Die kulinarische Weltreise von Volker hat im Februar genau dieses Thema, nämlich Eintöpfe aus aller Welt. "Eintopf ist wie eine Umarmung von innen", habe ich irgendwo gelesen, das klingt schön, oder?




Fencheleintopf aus Granada vegan

Zutaten für 1 Topf, ca. 3-4 Personen (die halbe Menge vom Originalrezept):

50 g getrocknete, beliebige braune Bohnen (im Originalrezept steht "zimtfarbene Eisbohnen")
50 g Weizenkörner oder ersatzweise zB. Dinkelreis (ich)

1 große Fenchelknolle, ca. 300 g, das Grün für Deko
ca. 3 Borretschblätter (hätte ich im Garten, nur nicht im Winter)
1/2 Bund Löwenzahn, Catalogna oder ersatzweise frischen Babyspinat (ich habe 100 g verwendet)
2 eher kleinere Kartoffeln
Salz
schwarzer Pfeffer
1/2 TL Fenchelsamen

ca. 10 oder mehr schwarze Oliven, wenn möglich ohne Kern
Schnittlauch
Fenchelgrün (in Spanien meist vom wilden Fenchel)
Olivenöl

Zubereitung:

Die Bohnen und Körner getrennt über Nacht oder zumindest einen halben Tag in kaltem Wasser einweichen. Dann gründlich abspülen, abseihen und gemeinsam mit ca. 350 ml Wasser kochen, bis sie nahezu, aber noch nicht ganz, gegart sind.

Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die Fenchelknolle vierteln, den Strunk entfernen und die Schichten in Streifen schneiden (wer will, schält die äußere Schichte mit einem Sparschäler). Die Löwenzahnblätter und wenn vorhanden die Borretschblätter in 1 cm breite Streifen schneiden. Das Gemüse und die Gewürze in den Topf zu den Bohnen und Körnern geben und mit ein wenig Wasser aufgießen, dass alles knapp bedeckt ist.

Den Eintopf köcheln lassen, bis er gegart ist. Achtung! Wenn frischer Spinat verwendet wird, dann kommt er erst jetzt in den Topf und man lässt ihn nur kurz zusammenfallen! Die Oliven klein schneiden oder nur halbieren und vorsichtig unter den Eintopf heben.

Bei ausgeschalteter Herdplatte noch ein wenig ziehen lassen, dann anrichten und mit Schnittlauch, Fenchelgrün sowie etwas Olivenöl behübschen. Dazu isst man am besten (spanisches) helles Brot.






Mir hat an diesem ausgewogenen Gemüseeintopf mit proteinreichen Bohnen und Dinkelreis der Fenchel und Spinat sehr gut gefallen. Wer rohen Fenchel nicht so gern mag (wie ich), kann beruhigt sein, denn der Anisgeschmack verflüchtigt sich sowieso gut beim Kochen. Gegart ist mir der Fenchel ein willkommenes Gemüse. Die Oliven haben mich in diesem Eintopf ein bisschen gestört, ich mag Oliven sehr, aber hier würde ich sie nächstes Mal doch weglassen.


(unbezahlte Werbung)

Das Rezept kommt wieder aus diesem Spanien-Kochbuch von Margit Kunzke und Katharina Seiser, das ich schon im Vorjahr für die kulinarische Weltreise nach Spanien befragt hatte. 


Bildquelle


Der Eintopf heißt im Original Potaje de hinojos (Fenchel) de Granada und stammt aus der Gebirgsregion Alpujarra an den südlichen Abhängen der Sierra Nevada in Andalusien. Wart ihr schon dort? Dort kann es im Winter recht kalt und ungemütlich werden, vor allem im heurigen, und dann tut ein wärmender Eintopf gut!



Linkliste der kulinarischen Weltreise:

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Ash Reshteh - Persischer Kräuter-Nudeltopf 

Britta von Brittas Kochbuch mit Sopas mallorquinas 

Susanne von magentratzerl mit Spetsofai - griechicher Eintopf mit Wurst 

Simone von zimtkringel mit Dublin Coddle 

Cornelia von SilverTravellers mit Bauerntopf – einfacher Eintopf mit Hackfleisch 

Britta von Brittas Kochbuch mit Lobio (ლობიო) - Rote-Bohnen-Eintopf mit Walnüssen 

Friederike von Fliederbaum mit Fencheleintopf aus Granada 

Jenny von Jenny is baking mit Chili con Carne aus USA 

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Sopa de Fideo y Frijoles con Chorizo – mexikanischer Nudeltopf mit schwarzen Bohnen und Chorizo 

Susanne von magentratzerl mit Nikujaga mit Tofuknoten 

Susanne von magentratzerl mit Langsam gegartes Rind mit Kartoffeln nach Hunan-Art 

Petra aka Cascabel von Chili und Ciabatta mit Manchow-Suppe mit knusprigen Nudeln 

Wilma von Pane-Bistecca mit Fagioli all'Uccelletto 

Regina von Bistroglobal mit Grüne Linsensuppe 

Wilma von Pane-Bistecca mit Mechadong Baka 

Volker von volkermampft mit Potaje de lentejas - Spanischer Linsentopf aus Andalusien 

Volker von volkermampft mit Coq au Vin – französisches Rezept für Hähnchen in Rotwein


die Liste ist komplett!



Dienstag, 3. Februar 2026

Salzburger Nockerl



  Blog-Event CCXXVI - Winterküche mit Herz (Einsendeschluss 15. Februar 2026)

Kochen mit Herz im Winter bedeutet bei uns in der Familie am ehesten etwas Süßes. Wenn es draußen seit Wochen nur frostig und fast durchwegs nebelig trüb ist (Sonne, wo bist du?), brauchen wir immer öfter einen Seelentröster als süße Hauptspeise oder als Dessert!

Anika vom Blog Ani’s bunte Küche richtet gerade ein passendes Blogevent bei Zorra (Kochtopf.me) aus. Auch wollte ich ein neues Rezept für eine klassische österreichische Süßspeise ausprobieren.


Habt ihr vielleicht in der "Küchenschlacht" (unbezahlte Werbung) zu Jahresbeginn gesehen, wie Johann Lafer bei seinen Salzburger Nockerln Zucker mit Salz verwechselt hat (vermutlich ein dramaturgisches Konzept für eine launige Silvestersendung)? 😂 Die Nocken wurden trotz fehlendem Zucker optisch ganz akzeptabel, schmeckten aber natürlich ungenießbar... Aber das stimmige und nicht allzu zuckersüße Rezept von ihm habe ich mir mitgenommen.


Salzburger Nockerl nach Johann Lafer

Vanillemilch:
ca. 125 ml Milch, man kann auch Schlagobers (flüss. Sahne) verwenden
1 Vanilleschote oder selbstgemachter Vanillezucker
1 EL Butter

Teig:
4 Eier (M), ich habe 5 kleine Eier verwendet
1 Prise Salz
50 g Zucker
1 Vanilleschote, das Mark ausgekratzt oder selbstgemachter Vanillezucker
1/2 Zitrone, die abgeriebene Schale
30 g Stärkemehl

Zubereitung:

Das Backrohr auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Zutaten für die Vanillemilch ungefähr 1/2 Finger-hoch in eine längliche Ofenform oder ofenfeste Platte gießen und im Ofen (während er sich aufheizt) erwärmen. Die Vanilleschote später entfernen.

Den Zucker in möglichst wenig Wasser auflösen und zu Sirup kochen (= Tipp von Lafer, so vermischt sich der bereits aufgelöste Zucker besser mit der Masse).

Die Eier trennen, Eiklar mit der Prise Salz sehr steif schlagen, dabei den heißen Zuckersirup einfließen lassen. Das Stärkemehl über den Eischnee sieben und die verquirlten Eidotter und Aromen darüber verteilen, siehe Foto oben. Mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben. 

Mit einer Teigkarte 3 oder 4 Nocken wie die Salzburger Hausberge nebeneinander in die erwärmte Ofenform setzen.

Backen: unterste Schiene, ca. 15 - 18 Minuten. Unbedingt dabeibleiben und die Ofentür während des Backens nicht öffnen, da die Nocken sonst zusammenfallen.

Lafer bäckt bei 230°C, aber das ist bei meinem Backrohr zu viel - die Oberfläche wird zu dunkel und innen sind die Nocken noch nicht durchgegart... Bei mir hat sich 190°C bewährt, aber jeder Ofen ist anders.

Nach dem Herausnehmen sofort anzuckern und zu Tisch bringen!



Herrlich! Wer traut sich drüber?

Man kann eine beliebige Beerensauce oder Preiselbeeren wie ich dazu servieren, etwas Säuerliches passt am besten. Eine andere Möglichkeit wäre auch, die Ofenform statt mit Vanillemilch mit Butter auszustreichen und einige Esslöffel Preiselbeermarmelade reinzugeben.




Uralt-Ofen mit Ober- und Unterhitze


Interessant finde ich, dass erst mit neuen (tw. elektrischen) Backöfen mit regulierbarer Ober- und Unterhitze die Salzburger Nockerl möglich wurden, wie wir sie heute kennen. Im 19. Jahrhundert und früher verstand man unter Salzburger Nockerl Nocken aus Brandteig, die gekocht und dann mit einer eireichen Vanillemasse überbacken wurden. Der "Salzburger Nockerl-Auflauf" im Kochbuch von Ewald Plachutta (1993) ist ganz ähnlich.
Aber das ist eine andere Geschichte... (folgt)


Liebe Grüße aus dem kalten Wien!