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| Dauerblogevent 12 Bilder am 12. Tag jeden Monats |
Mein schnelles erstes Frühstück auf der Terrasse, die ich schon letztes Mal bei 12 von 12 gezeigt habe.
Es ist ein sonniger Sontagmorgen, heute am 12. Juli 2026. Aber ein kühler unangenehmer Wind vertreibt mich bald und dichte Wolken ziehen auf. Regen komm... leider bleibt es trocken und windig, wenigstens mit angenehmen Sommertemperaturen!
Nach dem Frühstück muss ich mich gleich um die reifen gelben Kriecherl (Mirabellen) im Garten kümmern, bevor sie mir von den Vögeln weggeschnappt werden. Besonders die Horde Stare (oder waren es doch Drosseln?), die gestern im Garten eingefallen sind, habe ich in Verdacht, dass sie bald wiederkommen...
Wie ihr seht, ist meine Ausbeute leider mager, denn der Baum trägt heuer nicht so viele Früchte wie letztes Jahr. Darum bin ich auch so versessen darauf, die wenigen für mich einzukochen und nicht zu teilen! Für die Vögel gibt es noch genug überreife Weichseln (Sauerkirschen) auf den Bäumen rundherum. 😉
Dann gehe ich gleich Marmelade einkochen, zwei kleine Gläschen sind es schlussendlich geworden, ich freue mich. Sieht sie nicht schön gelborange aus? Die Marmelade schmeckt erfrischend säuerlich und ich mag sie wahnsinnig gern mit Joghurt, morgen dann.
Ich koche die Kriecherl kurz in einem Topf mit bodenbedeckt Wasser auf und streiche sie durch ein Sieb, um die Kerne zu entfernen. Dann das Fruchtmus abwiegen, mit Gelierzucker (ich 3:1) nach Packungsanweisung einkochen und abfüllen.
Die farbenfrohen Leinenkleider beim Brunnen (und die anderen naturfarbenen Leinensachen) gefallen mir immer sehr gut. Die Designerin ist jedes Jahr da und ich freue mich ihre neuen Kreationen zu sehen. Aber ich habe mit mir selbt ausgemacht, nichts zu kaufen...
vom Regen rein gewaschen
wie ein Kohlweißling.
Später steht noch Kuchen backen an für morgen, wo sich lieber Besuch angekündigt hat. Ich bin immer erleichtert, wenn sich ein Guglhupf schön aus der Form stürzen lässt.
Am Abend richte ich für uns eine Schüssel Panzanella, also einen Brotsalat mit geröstetem Toskanabrot und allem, was der Vorrat an frischen Salaten am Sonntagabend noch hergibt. Ich muss darf ihn allein essen, denn Herr Fliederbaum verweigert den Salat -- es könnten ja gesunde Sachen und Vitamine drin sein... 😨
Der Wind hat sich mittlerweile mehr oder weniger gelegt und wir sitzen noch auf der Terrasse beisammen. Die dunklen Wolken haben leider woanders Regen gebracht, nicht bei uns.
Das war mein 12 von 12-Tag im Juli, liebe Gartengrüße aus Niederösterreich!
Verlinkt mit Caro vom Blog Draußen nur Kännchen aus Hamburg und einen lieben Dank fürs Sammeln der Beiträge!













Die "Kriecherl" wie die Kirschen haben sich in diesem Jahr echt rar gemacht. Ich bin aber auch irgendwie froh darüber, denn alleine kann ich das eh nicht mehr bewältigen.
AntwortenLöschenDie Waldviertler - Architektur gefällt mir immer wieder. Dein Salat auch. Hat auch was Gutes, das Alleinsein: ich kann mir zu Essen machen, was ich will. Und das ist Salat an jedem Tag.
Eine gute neue Woche!
Astrid
Bei mir bleiben auch zb viele Kirschen am Baum, die Vögel holen sie sich mit der Zeit.
LöschenSalat jeden Tag wäre wirklich gut, nicht nur jetzt im Sommer! Ich denke nur nicht immer dran... lg
Dieser Markt in den Arkaden sieht sehr schön aus. Immerhin war deine Ausbeute der "Kriecherl" ganze zwei Marmeladengläser. Die Farbe ist grandios, ich kann mir gut vorstellen, dass sie gut zum Joghurt schmecken, ich liebe Marillen.
AntwortenLöschenDie Hitze ist zurück, zwar nicht mehr ganz so schlimm wie beim letzten Mal, aber dennoch... da ist so ein leckerer Brotsalat mit Tomaten und Gurken doch genau das Richtige. Der sieht sehr appetitlich aus.
Liebe Grüße Maren
Das Gebäude, wo der Markt war, war seit dem 17. Jahrhundert eine Schule, jetzt sind Veranstaltungsräume, Museum und Hotel drin.
LöschenJa, Brotsalat bei Hitze ist ideal :-))
Was für ein schöner Markt umrandet von tollem Gemäuer, da kommen die herrlichen Farben gleich noch etwas schöner zur Geltung, ich wäre gerne mit gebummelt. Zuhause dann leckerer Kuchen und geerntet hast Du auch noch, hört sich alles sehr schön an.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Manu
Ja, auf den Markt freue ich mich jedes Jahr, danke dir, lg
LöschenWie es scheint, war Sonntag Einkochtag von Früchten und Beeren für viele. Dein Beitrag gefällt mir gut. Unsere Früchte sind noch grün (Zwetschgen, Äpfel) und ich vermute, dass die evtl. nicht mehr reif werden ... Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf und nehme, was kommt. Liebe Grüsse, Gertrud
AntwortenLöschenGenau, nehmen was kommt! lg
LöschenIch beneide dich gerade um deine Kriecherl, um den Baum und um die Marmelade. Meine Eltern haben ihren leider nicht mehr, und in unserem Garten hat noch keiner Platz. Dabei mag ich die kleinen gelben Früchte, vor allem wegen des säuerlichen Geschmacks. Der Textilkunstmarkt sieht aber auch sehr fein aus.
AntwortenLöschenLiebe Grüße heike
Der Kriecherlbaum ist bei mir wild aufgegangen, leider sind die Früchte dann schlechte "Kerngeher", d.h. sie lassen sich nicht entkernen... lg
LöschenLiebe Friederike, ich hab auch gestern Kriecherl im Garten meiner Eltern geerntet, aber die sind dunkelrot! Ich mag diese Früchte auch sehr gern. Dass dein Herr Fliederbaum deinen wunderbaren Salat verschmäht ... tss! Aber bleibt halt mehr für dich :-)
AntwortenLöschenAlles Liebe zu dir!
Maria
Dunkle Kriecherl habe ich auch (nur wenige), aber mir sind die gelben lieber! lg
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