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Sonntag, 1. November 2026

Allerheiligen Wanderung und Striezel

 


Irgendwer war heute schon hier im Wald und hat die Kerze angezündet...





Es war ganz still im schön herbstlichen Wald, nur Blätterrascheln und unsere eigenen Schritte waren zu hören, heute bei unserer Allerheiligen- bzw. Samhain-Wanderung. Das irische Wort Samhain bedeutet Sommer-Ende und jetzt ist der Sommer ja tatsächlich und auch spürbar vorbei.


"Wenn die Blätter fallen und der Sommer geht,
haucht Samhain uns den Atem des Winters ein."


Ui, der Winter kann mir noch eine Weile gestohlen bleiben. Trotzdem kommt jetzt die Zeit, wo man sich beim Heimkommen auf ein warmes Getränk freut (und etwas Gutes dazu...), besonders nach einer Wanderung!

So gehört für mich zu Allerheiligen (und Ostern) ein Striezel oder Zopf unbedingt dazu! Es gibt ja bereits sehr viele hier auf dem Blog, warum also jetzt noch einen? Weil der heutige Striezel wieder anders ist als die anderen und keine Germ / Hefe enthält. So ist er allgemein besser verträglich und schmecken tut er sowieso mindestens genauso gut wie alle anderen Zöpfe! 



Topfenstriezel
ohne Germ / Hefe

Zutaten für 2 Striezel / Zöpfe:

2 Eier (M)
110 g Zucker
Vanille
Zitronenabrieb
1 gute Prise Salz

250 g Topfen / Quark
6 EL Milch
125 ml Öl oder flüssige Butter (ich)

480 - 500 g Weizen- oder Vollkornmehl
1 P. Backpulver

1 Eidotter und
1 EL Milch zum Bestreichen
Hagelzucker

Zubereitung:

Die Eier mit Zucker und den Aromen mit dem Schneebesen der Küchenmaschine schaumig schlagen.

Mehl und Backpulver vermischt beifügen sowie die feuchten Zutaten. Einen geschmeidigen Teig kneten und mit der Hand noch einmal kurz durchkneten. Zwei Zöpfe flechten und auf ein Backblech (+ Papier) legen.

Der Teig kann sofort verarbeitet werden und benötigt auch kein zusätzliches Mehl zum Formen. Ich hatte leider nur mehr Vollkornmehle von Dinkel und Einkorn zu Hause und habe deshalb etwas weniger gebraucht. Es soll wie gesagt ein schön geschmeidiger Teig werden, daher Mehl lieber nach Bedarf verwenden. Der Teig ist aber total unkompliziert und lässt alles mit sich machen...

Die geflochtenen Striezel mit Eidotter-Milch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im Backrohr bei 175°C ca. eine halbe Stunde backen. 



Frisch gebacken und unwiederstehlich gut!

Durch das Vollkornmehl wurden es bei mir dunkle Zöpfe (leider beim Backen ein bisschen aufgerissen), aber man kann noch warm darüber "herfallen", weil wie gesagt hefefrei!



Mit dem Ausblick auf die Rosenburg haben wir den Endpunkt unserer Allerheiligenwanderung erreicht, schön war´s! Geht ihr in der kalten Jahreszeit auch gerne wandern, so wie wir?



Halloween ist heuer auch schon wieder Geschichte...





12 Kommentare:

  1. Hach der Striezel sieht sehr lecker aus. Ich habe noch nie einen selbst gebacken. 🤭 Wandern gehe ich nicht mehr, das Knie reagiert gern gereizt auf längere Gehstrecken. Aber kurze Spaziergänge zum Blätter rascheln ja gern. Wir wohnen zum Glück direkt am Wald.
    Ein schöner Ausblick auf die Burg.💕 Liebe Grüße Tina

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    1. Meine Knie "meckern" auch bei langen anstrengenden Wanderungen, aber die versuche ich sowieso zu vermeiden.
      Der Topfenstriezel ist total unkompliziert auch zum Üben...
      ;-))) lg

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  2. Ein sehr schöner Striezel! Und klingt wirklich unkompliziert.

    Das letzte Foto ist nett! Das schaut sicher gut aus, wenn da in der Dunkelheit Kerzen rausleuchten.

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    1. Ja, liebe Susi, dieser germfreie Striezel war ein Kinderspiel...
      Die Kürbisse habe ich unterwegs gesehen, besonders der mit den Ohren (die ausgeschnittenen "Augen" mit Zahnstocher fixiert) hat mir gefallen. lg

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  3. Sehr schöne Fotos.
    Viele Grüße – schau dir doch mal mein neues Bild an :)

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  4. Liebe Friederike,
    ein Striezel ohne Hefe, das ist auch mal was anderes. Toll!
    Ich bin jetzt auch gerne im Wald unterwegs, allerdings täte ein wenig Sonne schon auch gut :-)
    Bei uns wurden heuer zu Allerheiligen drei Striezel verputzt! ;-)
    Alles Liebe!
    Maria

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    1. Der Striezel schmeckte uns noch lauwarm am besten, das ist der Vorteil von germfrei. Ich kann mich bei Striezel (ob mit Germ oder nicht) auch selten zurückhalten...
      Die Sonne habe ich nicht wirklich vermisst, weil der herbstliche Wald momentan so schön leuchtet! lg

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  5. Ja herrlich sieht das aus liebe Friederike. So ein Herbstspaziergang ist einfach ein Genuss für die Augen und die Seele. Ich mag Deine wunderbaren Fotos und würde jetzt gerne ein Stückchen von dem Striezel naschen. Ich mag solche einfachen Gebäckstücke sehr sehr gerne♥

    Liebe Grüße
    Kerstin und Helga

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    1. Ich gehe ja am liebsten im Herbst und Winter wandern, da wird mir nur von innen heiß und nicht auch von außen...😂 lg

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  6. Servus Friederike, die Rosenburg und das Kamptal sind zu jeder Jahreszeit wunderschön. Heimwehbilder.
    LG aus Wien

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    1. Ja, besonders schön sind im Herbst die Laubwälder im Kamptal. Wir waren jetzt schon mehrmals dort wandern .

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