Samstag, 28. Mai 2016

Himmel über Schloss Laudon


Mit Himmelsfeuern so wie bei Katja, der Raumfee, kann ich heute nicht mithalten, bei uns in Wien gab es erst strahlenden Sonnenschein, dann dunkle Wolken bis zu den erlösenden Regentropfen.

Wolkenfenster über Schloss Laudon am Rand von Wien... ein barockes Wasserschloss mit stimmungsvollem Teich und Schlosspark mit alten Bäumen.
























Eine Frauenveranstaltung habe ich hier besucht und...


die Elemente gegrüßt, dargestellt durch diese wunderschönen Filzfigurinen... 


ein Labyrinth begangen und einer Labyrinthforscherin fasziniert zugehört... 


Workshops besucht, getrommelt, gesungen (hier die wunderbare "Peti Songcatcher")... 


























und den "Markt der Fülle" genossen und manches für zu Hause mitgenommen...





ein schönes besinnliches Wochenende wünsche ich euch!


Mittwoch, 25. Mai 2016

#wirrettenwaszurettenist - Pesto vom grünen Spargel zur Pasta



"Nun ist entschieden, was wir im Mai retten werden: Mit großem Abstand haben die Pestos gewonnen. Also ist könnt schon mal den Mörser entstauben, falls ihr denn überhaupt euer Pesto mörsert...." schreiben Susi Turbohausfrau und Sina, die giftige Blonde

Ein Pesto mörsern... ehrlich gesagt ist mir das in Zeiten, wo es schließlich elektrische Geräte dafür gibt, zu anstrengend. Jedoch nicht zu viel Arbeit ist es mir, ein Pesto selbst herzustellen anstatt es im Gläschen im Supermarkt zu kaufen. Ich möchte schließlich wissen, welche Zutaten genau enthalten sind, woher sie kommen, ob sie überhaupt in ein Pesto reingehören etc.


Dieses Basilikum-Pesto aus dem Supermarkt (das ich nur fotografiert und nicht gekauft habe) enthält zum Beispiel neben Konservierungsmitteln (na klar!) auch Zucker (?) und kann Spuren von Fisch (?) und Sellerie enthalten... außerdem sind die kostengünstigeren Cashewkerne drin, wo doch eigentlich nur Pinienkerne in ein Pesto genovese gehören... theoretisch... nein, dann lieber selber machen!!

Ein Pesto zu mixen ist keine Hexerei und geht schnell, in der Zwischenzeit kochen bereits die Nudeln... und normalerweise wiege ich die Zutaten für ein Pesto nicht genau ab, sondern fülle den Behälter des Zerkleinerers (Moulinette) voll, wie es sich ergibt ;-)


Für die Pesto-Rettungsaktion unserer Kulinarik-Rettungstruppe #wirrettenwaszurettenist gibt es der Jahreszeit entsprechend ein feines hellgrünes


Pesto aus grünem Spargel und Mandeln

  • ½ Bund grüner Spargel (ca. 250 g)
  • 40 g blanchierte Mandeln, trocken geröstet
  • 1 kl. Knoblauchzehe
  • 15 g geriebener Parmesan
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • ein wenig Zitronensaft
  • etwas Rapsöl zum Mixen, nicht mehr als ca. 1/16 l
  • gutes Olivenöl nach Bedarf zum Einrühren



Zubereitung:
  • Den grünen Spargel waschen, in Stücke schneiden und die Spitzen beiseite geben.

  • Reichlich Salzwasser aufkochen und darin die Spargelstücke bissfest kochen, dann herausschöpfen, aber das Wasser nicht wegleeren (darin wird später weitergekocht!). Nur die Spargelstücke kommen ins Pesto, nicht die Spitzen.

  • Für das Pesto werden zuerst die Mandeln und weiters Knoblauch, Spargelstücke, Rapsöl und Parmesan im Zerkleinerer fein gemahlen. 
  • Dann soviel Olivenöl mit einem Löffel unterrühren, bis die Konsistenz passt. 
  • Gut abschmecken mit Salz, Pfeffer und eventuell einem Spritzer Zitronensaft.

  • Vor dem Essen die Spargelspitzen im Spargelkochwasser bissfest kochen, herausnehmen und warmhalten. 
  • Im selben Topf beliebige Pasta al dente kochen (wenn nötig mit Wasser strecken und nochmals salzen), abseihen und in einer Schüssel mit Pesto vermischen. 
  • Mit den Spargelspitzen anrichten, ggf. mit Parmesan bestreuen und mit Olivenöl beträufeln... 



Ein feines Pesto, das auch gut zu frischem Baguette oder als Dip zu feinem Gemüse passt!

***

Auf dem Blog habe ich bereits das sizilianische Pesto trapanese von Claudio (klick) und ein Kapernpesto (klick); mit Pestoresten backe ich ganz gerne Pestoschnecken (klick).



Linkliste aller TeilnehmerInnen:

Ich habe bemerkt, dass viele der unten angeführten Links, die ich von Sina bekommen habe, nicht ans Ziel führen. Bitte seht lieber bei Ingrid hier nach, sie hat die Links wie immer so wunderschön mit Bildern versehen!! 

Aus meinem Kochtopf - Spargel mit Spargelpesto
Dynamite Cakes - süßes Minzpesto mit Kokos                                     
Obers trifft Sahne - Spargel mit Radieschen Pesto
Sakriköstlich - Paprika-Chili-Pesto
SweetPie - Pesto alla Genovese
Prostmahlzeit - Rucola-Pesto
1x umrühren bitte aka kochtopf - Pesto mit Rüebligrün (Karottengrün>
Bonjouralsace - Grandioses Spargelpesto
Katha-kocht! - Tomate-Mozzarella mit Basilikumpesto
Cuisine Violette - Grünes Spargelpesto mit Kräutern
multikulinarisches – Mit Giersch-Pesto gefüllte Champignons und Polenta aus dem Backofen
Brittas Kochbuch - Zucchini-Minze-Pesto
Unser Meating  - Klassisches Pesto alla genovese (mal nicht zu Pasta)
Küchenliebelei - Süßes Mandelpesto mit Rum
kebo homing - Erdbeertartelettes mit süßem Minzpesto
Meins! Mit Liebe selbstgemacht - Pesto Rosso         
Barbaras Spielwiese - Liebstöckel-Pesto
auchwas - Rosenblüten-Minz-Pesto 
LanisLeckerEcke - Möhrenpesto

***

Zum Schluss noch das grüne Bild vom Header, das ist ein Taschentuchbaum (Davidia involucrata), der jetzt im Mai mit diesen witzigen Blüten blüht... schön, oder? 

gesehen im Hamburger Stadtpark
(im Türkenschanzpark in Wien steht auch so ein Baum)


Sonntag, 15. Mai 2016

Hamburger Pannfisch, Käsekuchen und die blühenden Rhododendren


im prächtigen Rhododendrongarten im Inselpark, Hamburg-Wilhelmsburg

Von etwa Mai bis in den Juni hinein blühen in Hamburg die Rhododendren... oft sind die Sträucher hier mannshoch und derzeit übervoll mit Blüten in vielen Farben, meist weiß, rosa bis ins dunkle rot! Was für eine Pracht, die es bei uns in den Kalkalpen oder an deren Rand so nicht gibt. Der Rhododendron braucht nämlich als immergrüne "Moorbeetpflanze" einen sauren, kalkfreien Boden, sonst wächst er kümmerlich.




Meinem Hamburg-Aufenthalt von neulich musste ich zu Hause auch kulinarisch verlängern... es gab "Pannfisch", wobei allen in meiner Hamburg-Exkursionsgruppe nicht auf Anhieb klar war, dass dies keine spezielle Fischart ist, sondern die Zubereitung in der Pfanne bedeutet ;-)
ja, lacht nur... 

Dieses Hamburger Gericht war früher eine typische Resteverwertung, also auf gut österreichisch ein "Fischgröstl" mit gekochtem oder gebratenem Fisch und Kartoffeln vom Vortag... ähnlich wie bei uns das Tiroler Gröstl mit den Resten vom Sonntagsbraten, Knödeln etc..

Mit frischen Zutaten zubereitet hat der Pannfisch seinen Einzug in Restaurants gefunden. Dazu gehört eine mehr oder weniger mollige Senfsauce und, wenn man es deftig mag, auch Zwiebeln und Speck. Ich habe eine leichte Version zubereitet und mir Anregungen quer durch das www geholt. Man braucht nicht wirklich ein Rezept... und ich fand die Zubereitung in 2 Pfannen gleichzeitig am praktischsten und der Fisch zerfällt so am wenigsten ;-)



Pannfisch wie in Hamburg mit Senfsauce
(für 2 Personen)

Vorbereiten:

  • Kartoffeln kochen, schälen und in eher dicke Scheiben schneiden
  • 2 Fischfilets (Rotbarsch ist ideal, der zerfällt nicht so leicht wie Kabeljau) in gefällige, nicht zu kleine Stücke schneiden, salzen und mit Zitronensaft beträufeln.
Braten:
  • in Pfanne 1 die Kartoffeln in Butter-Öl knusprig braun braten
  • in Pfanne 2 die Fischstücke in Butter-Öl beidseitig braten und zu den bereits fertigen Kartoffeln geben, sehr vorsichtig ein wenig druntermischen und warmhalten.
Senfsauce:
  • in Pfanne 2 rasch die Sauce zubereiten:
  • im Bratenrückstand eine Handvoll Frühlingszwieberl (fein gehackt) anlaufen lassen, ohne Farbe nehmen zu lassen. 
  • Wer will, kann nun mit ein bisschen Mehl stauben (habe ich nicht). 
  • mit Obers/flüssiger Sahne und etwas Suppe aufgießen und kurz köcheln lassen, bis die Konsistenz passt.
  • mit etwas Kurkuma (für die Farbe) versehen
  • mit gutem Senf verfeinern und abschmecken.

Alles zusammen anrichten!
Empfehlung!
Hat uns außerordentlich gut geschmeckt, was sogar unser heikler Junior betont hat!




Als Nachspeise einen Hamburger Käsekuchen*) nach dem Rezept von Eva (klick), den habe ich 1:1 nachgebacken, einfach toll!!


*) wir würden ja eigentlich Topfentorte dazu sagen, aber hier passt die Bezeichnung Käsekuchen eindeutig besser!

Riesenrhododendron im Hamburger Stadtpark


Samstag, 14. Mai 2016

HH oder Himmel in Hamburg


Ich komme soeben von einer mehrtägigen dienstlichen Reise aus Hamburg zurück... ach, liebe HamburgerInnen, ihr lebt wirklich in einer wunderschönen Stadt!! Eine Stadt zum Wohlfühlen, so erschien mir Hamburg! Mein erster Besuch liegt rund 15 Jahre zurück, es war Winter und die Elbe zugefroren.
Diesmal hatten wir Riesenglück mit dem Wetter und konnten unerwartet heiße Frühsommertage bei strahlend blauem Himmel genießen und auch am Abend noch lange draußen sitzen!

Hamburg hat "alles" - alte Stadtviertel und neue, traditionsbewusste und trendige, dazu relativ viel Grün vom riesigen Stadtpark bis zum neuen Lohsepark, der gerade in Bau ist... und die Menschen haben wir als sehr hilfsbereit und herzlich empfunden. Von wegen kühler Norden ;-)

unten rechts: mit Strandkorb windgeschützt auf dem Balkon! 


Blicke in den Himmel für Katja, die Raumfee, aus dem "neuen" und dem "alten" Hamburg. 


***

Auch kulinarisch ist Hamburg eine Reise wert... und nicht nur wegen des exzellenten Fischangebotes! Ich habe alles probiert... von feinen Fischfilets über Matjes bis zu den rustikalen Fischbrötchen-Varianten am Hafen! Gescheite Fotos vom Essen gibt es leider kaum, in geselliger Runde tu ich mir immer schwer damit.

Matjes

Fischbrötchen mit Bismarck-Hering
(ich hatte vor dem Foto schon reingebissen)


Meine sehr subjektiven Tipps und Highlights:

Restaurant cox im St. Georgs-Viertel (klick), Fisch vom Feinsten, sehr harmonisch. Mein Fischfilet kam in Begleitung von säuerlich-fruchtigem Mangochutney, Süßkartoffelstampf und Röschen vom Karfiol (Blumenkohl), die gebraten und mit einem Hauch Zimt veredelt waren... was für eine Kombination!


Der Strandhof am Fährhafen in Blankenese mit schönem Gastgarten (keine Homepage) ist eines der ältesten Häuser in Blankenese. Hier habe ich Hamburger Pannfisch probiert, sehr köstlich... das waren dreierlei Fischfilets gebraten mit Bratkartoffeln und einer milden Senfsauce. Dazu der Blick über die abendliche Elbe mit Abendrot, ich hatte das Gefühl am Meer zu sitzen, dabei ist es "nur" ein großer Fluss.





Das altehrwürdige Hamburger Bürgerhaus "Schöner Leben" in der Deichstraße (klick), eines der ältesten Gebäude in der Altstadt, ist auch schön zum Heraußen-Sitzen. Hier in der Deichstraße reiht sich ein nettes Lokal ans andere, wir saßen auch beim "Brandanfang" (klick).
Die rote Grütze zum Beispiel schmeckte sogar mir... sie war sehr fruchtig-beerig und gar nicht gelee-artig eingedickt (so wie ich das immer fürchte). Hat wer ein gutes Rezept für mich?




NENI in der Hafencity (klick), von Wien nach Hamburg!!






Noch ein Blick in den Himmel und zum faszinierenden Bauwerk der Elbphilharmonie... ich komme wieder, wenn sie dann einmal eröffnet ist! Irgendwann.

Lieben Gruss von Wien nach Hamburg!

Donnerstag, 5. Mai 2016

...irgendwann bleib i dann dort.. griechische Inselträume


wer träumt nicht manchmal von der Insel und davon, irgendwann einfach dort zu bleiben und alles hinter sich liegen und stehen zu lassen... 

STS: "Irgendwann bleib i dann dort"
unsere (der Österreicher) Insel-Sehnsuchtshymne, wie immer bei STS sehr gefühlvoll, 
der Text zum Nachlesen ist hier


Ich wüsste gleich, welche Inseln mir gut gefallen, wo ich mich wohlfühlen würde und die auch nicht am anderen Ende der Welt sind, um doch ein "Hintertürl" zum Zurückkommen zu haben ;-)
da wären zum Beispiel die kroatischen Inseln Hvar oder Krk, oder vielleicht die Insel Lefkada an der Westküste Griechenlands:
























Lefkada ist eine recht grüne und bewaldete bergige Insel mit Traumstränden an den Küsten. Hier gibt es einen lesenswerten Bericht von Claudia aus Apulien (sie hat mich auf Lefkada erst so richtig aufmerksam gemacht, danke!).
Wir haben ein paar entspannte Frühlingstage auf dieser Insel verbracht noch bevor die Sommersaison dort so richtig anfängt. Die schönsten Strände hatten wir fast für uns allein... zumindest zum Relaxen und mit den Füßen ins noch kalte Wasser gehen... in den Bergen beim Wandern begegnen dir höchstens Schafe mit ihren Hirten...

Leider hat das Erdbeben vom November 2015 an der Westküste der Insel doch einige Schäden angerichtet:







Hier habe ich einen einen Pfeil eingefügt, wo einmal eine Straße zu diesem traumhaften langen Sandstrand hinunter verlief... die ist jetzt weg...






Lefkada ist kulinarisch besonders für den aromatischen Thymian-Honig berühmt (den man aber in ganz Griechenland bekommt) und für Salami. Beides kommt in den Lefkada-Salat, den ich in der gleichnamigen Inselhauptstadt auf dem großen Hauptplatz genossen (und nicht mit der beleidigten Streunerkatze geteilt) habe:


nein, Mutzi, du kriegst nix

Lefkada-Salat
Beliebiger grüner Salat mit Paradeisern, Gurken, Oliven, Feta- und Salami-Scheiben mit einem süßlichen Dressing beträufelt, das aus Olivenöl, Balsamico (oder Essig), Salz, Pfeffer und etwas (Thymian-) Honig nach Belieben besteht; den Salat dann bestreuen mit ein paar frischen Thymianblättchen!



Schmeckt auch in Wien an einem nasskalten Frühlingstag!


Tipp für Seafood am Hafen in Lefkada-Stadt: Restaurant Frini sto molo mit exzellenter Küche (klick)


ja, und irgendwann bleib ich dann länger dort...


Montag, 2. Mai 2016

meditatives "Reisfleisch" mit Bulgur und Pute

Büroterrasse

Heißt ein Wiener Reisfleisch noch Reisfleisch, auch wenn es ohne Reis, dafür mit Bulgur und Putenfleisch zubereitet wird??

Ich habe das "Reisfleisch" in der Bulgurvariante unzählige Male in Familienmengen und auch in der Büroküche für rund 15 Personen gekocht... aber erst neulich bin ich dazugekommen, rechtzeitig ein Foto zu machen, bevor wieder nichts übrig bleibt... das spricht doch für dieses köstliche one-pot-Essen, oder?

Das Gericht ist so wahnsinnig stressresistent... es ist richtig entspannend es zuzubereiten, weil man die Zutaten der Reihe nach langsam und meditativ vor sich hin schnipseln und im Topf sanft schmurgeln lassen kann. Ein Mise-en-place, also vor dem Kochen bereits schön vorbereitete Zutaten, ist gar nicht notwendig.



Bulgur-Puten "Reisfleisch"
Rezeptquelle

für rd. 12 - 15 Personen (für Familiengröße bitte die Mengen in etwa dritteln)


Reichlich (Oliven-) Öl nicht zu stark erhitzen
4-5 mittlere Zwiebeln gehackt, sanft und langsam goldig anbraten, ohne viel Farbe nehmen zu lassen

ca. 1 - 1,2 kg Putenbrust kleinwürfelig geschnitten, langsam anbraten, kräftig würzen und garen, bis das Fleisch weich ist.
1 kl. Stk. Ingwer gehackt und
gleichviel Knoblauch gehackt
reichlich Paprikapulver halb scharf halb edelsüß und
gleichviel Kurkuma oder beliebige Curry-Sorte
Salz
Pfeffer
1 kl. Dose (140 g) Paradeismark/Tomatenmark mit etwas Wasser ausgespült.

1 Stange Lauch geschnitten, später dazugeben
ca. 5-6 bunte (Spitz-) Paprika in Streifen geschnitten

1 - 1,2 kg grober Bulgur
2 ½ fache Menge Wasser (ca. 2,5 l), einmal aufkochen, dann ziehen lassen, bis der Bulgur weich ist.


Zubereitung.
Wie oben erwähnt werden die Zutaten der Reihe nach geschnitten oder gehackt und genauso der Reihe nach in einem großen Topf langsam gegart, ggf. mit ein wenig Wasserzugabe, vor allem nach Zugabe der Gewürzmischung. Bitte kräftig würzen, da ja später auch noch der Bulgur beigefügt wird.

Das Fleisch soll bereits weich sein, bevor Lauch, Paprika und Bulgur dazukommen. So bleiben auch die Paprikastreifen knackig. Das Gericht muss dann nur noch zugedeckt ziehen, bis der Bulgur gequollen ist.


Die tolle Gewürzmischung aus 50 % Paprikapulver (scharf bzw. edelsüß nach Belieben) und 50 % Curry bzw. Kurkuma habe ich vor vielen Jahren bei einer Nachbarin in Oberösterreich kennengelernt und sie passt seeehr gut zu Pute, Huhn und Schwein, besonders gut in dieses "Reisfleisch" oder zu geschnetzeltem Schweinefleisch. 

***

Mit Bulgur zu kochen ist so schön "massentauglich", finde ich und ich habe weitere bewährte und gern gekochte Rezepte mit Bulgur in der Büroküche für rd. 15 Personen verbloggt:

Bulgur mit Linsen und Gemüsesauce (klick),
Bulgurtopf mit Paprika und Paradeisern/Tomaten (klick),
Bulgurpilaw mit Schweinsfilet von der Turbohausfrau (klick)

Unser Motto ist ja eine/r für alle, d.h. eine Person kauft ein und kocht für alle. Wenn man sich schön abwechselt, kommt jede/r mehr oder weniger regelmäßig dran... meist funktioniert`s...


Chili legt sich manchmal zu mir unter den Schreibtisch... natürlich holt sie sich vorher ein Leckerli...